Bürokratieabbau jetzt auch bei Xbox:
Microsoft will Entwickler anziehen
Microsoft will die Entwicklung von Spielen für seine Xbox-Plattform weiter vereinfachen. Der Konzern arbeitet nach Angaben des Xbox-Technikchefs Scott Van Vliet daran, bürokratische Hürden abzubauen und die Abläufe für Entwickler zu beschleunigen.
Van Vliet bestätigte das Vorhaben allerdings offiziell. Microsoft habe die Rückmeldungen aus der Entwicklergemeinschaft aufgenommen und teile die Einschätzung, dass es derzeit zu aufwendig sei, Spiele auf die Xbox-Plattform zu bringen. Ziel sei es daher nun, unnötige Hindernisse zu beseitigen, damit Entwickler weniger Zeit mit organisatorischen Abläufen verbringen und sich stärker auf ihre Spiele konzentrieren könnten. Weitere Informationen sollen demnächst folgen.
Die angekündigten Maßnahmen knüpfen an mehrere Maßnahmen an, mit denen Microsoft die Entwicklung für die Xbox bereits vereinfacht hat. Dazu gehört unter anderem die Spieleentwicklungsplattform PlayFab. Mit dem sogenannten Foundation Mode erhalten Entwickler kostenlos Zugang zu wichtigen Backend-Diensten. Dazu zählen beispielsweise technische Grundlagen für Mehrspieler-Lobbys und weitere Funktionen, die für Online-Spiele benötigt werden.
Auch der Einstieg in die Entwicklungsumgebung der Xbox soll deutlich einfacher geworden sein. Microsoft hatte erklärt, dass Entwickler inzwischen innerhalb von rund 30 Minuten mit der Arbeit in der entsprechenden Umgebung beginnen könnten. Damit will der Konzern den Aufwand für die Einrichtung reduzieren und insbesondere kleineren Studios und unabhängigen Entwicklern den Zugang erleichtern.
Welche konkreten Änderungen Microsoft an den Prüfungs- und Veröffentlichungsabläufen plant, ist noch offen. Van Vliets Ankündigung deutet jedoch darauf hin, dass der Konzern bestehende Verfahren überprüfen und vereinfachen will. Ob dadurch zukünftig auch neue Entwicklergruppen leichter Zugang zur Plattform erhalten, bleibt abzuwarten.
Für Spieler dürften die Änderungen zunächst kaum unmittelbar spürbar sein. Langfristig könnte ein vereinfachter Entwicklungsprozess jedoch dazu beitragen, dass mehr Studios die Xbox als Veröffentlichungsplattform in Betracht ziehen. Insbesondere unabhängige Entwickler könnten davon profitieren, wenn sie ihre Spiele mit geringerem organisatorischem Aufwand auf die Konsole bringen können.
Siehe auch:
- Microsoft will Hürden für die Veröffentlichung von Xbox-Spielen abbauen
- Scott Van Vliet bestätigte die geplante Vereinfachung offiziell für Xbox
- Kostenlose Backend-Dienste von PlayFab unterstützen Entwickler bereits
- Der Einstieg in die Xbox-Entwicklungsumgebung dauert etwa 30 Minuten
- Das Programm ID@Xbox soll unabhängigen Studios beim Release helfen
- Ein leichterer Veröffentlichungsprozess könnte mehr Entwickler anlocken
Hürden vor dem Spiele-Release sollen weg
In Redmond arbeitet man daran, Hürden abzubauen, die Entwickler bisher davor abschrecken, Games für die Konsole auf den Markt zu bringen. Im Mittelpunkt stehen zunächst die Konzeptprüfung und der Veröffentlichungsprozess. Konkrete Änderungen hat das Unternehmen bislang allerdings nicht angekündigt.Van Vliet bestätigte das Vorhaben allerdings offiziell. Microsoft habe die Rückmeldungen aus der Entwicklergemeinschaft aufgenommen und teile die Einschätzung, dass es derzeit zu aufwendig sei, Spiele auf die Xbox-Plattform zu bringen. Ziel sei es daher nun, unnötige Hindernisse zu beseitigen, damit Entwickler weniger Zeit mit organisatorischen Abläufen verbringen und sich stärker auf ihre Spiele konzentrieren könnten. Weitere Informationen sollen demnächst folgen.
Die angekündigten Maßnahmen knüpfen an mehrere Maßnahmen an, mit denen Microsoft die Entwicklung für die Xbox bereits vereinfacht hat. Dazu gehört unter anderem die Spieleentwicklungsplattform PlayFab. Mit dem sogenannten Foundation Mode erhalten Entwickler kostenlos Zugang zu wichtigen Backend-Diensten. Dazu zählen beispielsweise technische Grundlagen für Mehrspieler-Lobbys und weitere Funktionen, die für Online-Spiele benötigt werden.
Auch der Einstieg in die Entwicklungsumgebung der Xbox soll deutlich einfacher geworden sein. Microsoft hatte erklärt, dass Entwickler inzwischen innerhalb von rund 30 Minuten mit der Arbeit in der entsprechenden Umgebung beginnen könnten. Damit will der Konzern den Aufwand für die Einrichtung reduzieren und insbesondere kleineren Studios und unabhängigen Entwicklern den Zugang erleichtern.
Indie-Entwickler im Fokus
Das Programm ID@Xbox spielt dabei eine wichtige Rolle. Es richtet sich an unabhängige Entwickler und soll ihnen helfen, ihre Spiele auf der Xbox-Plattform zu veröffentlichen. Denn gerade kleinere innovative Teams verfügen häufig nicht über die Ressourcen großer Studios, um komplexe technische Anforderungen und langwierige Freigabeprozesse zu bewältigen.Welche konkreten Änderungen Microsoft an den Prüfungs- und Veröffentlichungsabläufen plant, ist noch offen. Van Vliets Ankündigung deutet jedoch darauf hin, dass der Konzern bestehende Verfahren überprüfen und vereinfachen will. Ob dadurch zukünftig auch neue Entwicklergruppen leichter Zugang zur Plattform erhalten, bleibt abzuwarten.
Für Spieler dürften die Änderungen zunächst kaum unmittelbar spürbar sein. Langfristig könnte ein vereinfachter Entwicklungsprozess jedoch dazu beitragen, dass mehr Studios die Xbox als Veröffentlichungsplattform in Betracht ziehen. Insbesondere unabhängige Entwickler könnten davon profitieren, wenn sie ihre Spiele mit geringerem organisatorischem Aufwand auf die Konsole bringen können.
Siehe auch:
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Neueste Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Konsolen:
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!