Markenrecht: Muss GMail umbenannt werden?
Der Grund dafür ist wahrscheinlich die Nachlässigkeit der Firma aus Californien. Am 1. April kündigte sie den Maildienst GMail mit einem GigaByte Speicher an und sorgte damit für viel Aufregung. Doch erst sechs Tage später beantragte Google die Marke. Somit hatten in der Zeit vom 30. März bis 7. April 2004 drei weitere Unternehmen die Möglichkeit genutzt, die angesprochene Marke zu registrieren.
Es handelt sich dabei um Cencourse, eine Firma aus Miami, die unter dem Namen GMail eine Technik vermarkten will, mit der man Nachrichten auf elektronischem Wege mittels Computern und Mobiltelefonen übertragen und speichern kann. Cencourse registrierte GMail bereits am 31. März. Ein zweites Unternehmen namens Precision Research aus Santa Barbara registrierte die Marke GMail am 2. April. Sie gab an, dass es sich bei GMail um einen Service zum Übertragen von Mails handelt, der sich vor allem an Personengruppen richtet. Bei dem dritten Bewerber um die Marke handelt es sich um die Gospel Music Association, die unter dem Namen GMAil einen Newsletter über das Christentum und Gospel-Gesänge anbietet. Sie registrierte die Marke am 8. April.
Google ist der Meinung, dass man die Marke trotz der Mitbewerber erhalten wird: "Wir sind zuversichtlich, die Marke GMail in Zukunft nutzen zu können", sagte Google-Sprecher Steve Langdon.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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