Sicherheit im Netz: Die Skepsis bei nicht-europäischer Hardware steigt
Woher stammt der Router im eigenen Wohnzimmer wirklich? Während Käufer der Hardware aus Asien stark misstrauen, ordnen sie bekannte Marken völlig falsch ein. Vor allem bei Geräten großer Internet-Provider existiert eine enorme Fehleinschätzung.
Beim Einrichten eines Heimnetzwerks dient der Router als Schnittstelle zwischen lokalem Netzwerk und Internet. In Deutschland ist die Skepsis gegenüber ausländischer Netzwerktechnik besonders ausgeprägt. Laut der Erhebung mit mehr als 16.000 Teilnehmern aus 14 Ländern misstrauen 58 Prozent der deutschen Befragten Routern chinesischer Hersteller. US-amerikanischen Geräten stehen 45 Prozent kritisch gegenüber. Russische Anbieter führen die Misstrauensliste mit 68 Prozent an.
Europäischen Herstellern wird hingegen großes Vertrauen entgegengebracht. Europaweit geben nur 11 Prozent Misstrauen an. Wie der Hersteller Fritz als Auftraggeber der Studie mitteilt, verbindet der Router als Herzstück des digitalen Zuhauses alle Geräte mit dem Internet.
Bei populären IT-Marken fällt die Einordnung leichter. 77 Prozent ordnen Huawei korrekt China zu. Bei Fritz erkennen 76 Prozent der Deutschen die europäische Herkunft. 55 Prozent wissen bei Starlink um den US-Standort. Im restlichen Europa kennen nur 34 Prozent die europäische Herkunft der Berliner Marke Fritz.
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Skepsis bei Netzwerktechnik
Das geht aus einer Umfrage hervor. In Europa achten Verbraucher bei der Hardware-Wahl zunehmend auf den Produktionsstandort. Im April 2026 erklärten 55 Prozent der Europäer in einer repräsentativen Umfrage, das Label Made in Europe sei ihnen beim Kauf wichtig.Beim Einrichten eines Heimnetzwerks dient der Router als Schnittstelle zwischen lokalem Netzwerk und Internet. In Deutschland ist die Skepsis gegenüber ausländischer Netzwerktechnik besonders ausgeprägt. Laut der Erhebung mit mehr als 16.000 Teilnehmern aus 14 Ländern misstrauen 58 Prozent der deutschen Befragten Routern chinesischer Hersteller. US-amerikanischen Geräten stehen 45 Prozent kritisch gegenüber. Russische Anbieter führen die Misstrauensliste mit 68 Prozent an.
Europäischen Herstellern wird hingegen großes Vertrauen entgegengebracht. Europaweit geben nur 11 Prozent Misstrauen an. Wie der Hersteller Fritz als Auftraggeber der Studie mitteilt, verbindet der Router als Herzstück des digitalen Zuhauses alle Geräte mit dem Internet.
Wissenslücken bei der Herkunft
Trotz des Wunsches nach europäischer Hardware kennen viele Anwender den Ursprung ihrer Geräte nicht. Die Studie zeigt deutliche Wissenslücken bei der Zuordnung bekannter Marken. Nur 14 Prozent wissen, dass der Netzwerkausrüster TP-Link aus China stammt. Fast ebenso viele halten das Unternehmen fälschlicherweise für einen europäischen Produzenten.Bei populären IT-Marken fällt die Einordnung leichter. 77 Prozent ordnen Huawei korrekt China zu. Bei Fritz erkennen 76 Prozent der Deutschen die europäische Herkunft. 55 Prozent wissen bei Starlink um den US-Standort. Im restlichen Europa kennen nur 34 Prozent die europäische Herkunft der Berliner Marke Fritz.
Fehleinschätzung bei Providern
Eine weitere Diskrepanz zeigt sich bei Leihgeräten von Internetanbietern. Verbraucher gehen in den untersuchten Ländern häufig davon aus, dass Mietrouter großer Provider europäische Fabrikate sind. Bei Kunden der Deutschen Telekom glauben 79 Prozent an eine europäische Herkunft, bei Vodafone sind es 60 Prozent. In der Praxis stammt die Hardware jedoch häufig von asiatischen Zulieferern.
Hintergrund: Die Daten dieser Befragung basieren auf einer repräsentativen Onlineumfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov in vierzehn europäischen Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Niederlande, Belgien, Vereinigtes Königreich, Spanien, Frankreich, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Polen). Im April 2026 wurden insgesamt 16.474 Personen befragt. Die Erhebung wurde je Land nach Alter, Geschlecht und Region quotiert und die Ergebnisse anschließend entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung ab 18 Jahren des jeweiligen Landes.
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Zusammenfassung
- Laut einer Umfrage von April 2026 bevorzugen 55 Prozent europäische Hardware
- In Deutschland besteht hohes Misstrauen gegen chinesische Netzwerktechnik
- Viele Verbraucher kennen die genaue Herkunft ihrer eigenen Netzwerkgeräte nicht
- Marken wie Huawei sind bekannt, während TP-Link oft falsch zugeordnet wird
- Kunden von Telekom und Vodafone halten Mietrouter oft für europäische Ware
- Russische Anbieter werden laut der Erhebung am kritischsten betrachtet
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