Starbucks feuert überforderte KI:
System ist Sojamilch nicht gewachsen
Die Kaffeehauskette Starbucks beendet nach nur neun Monaten ein KI-Experiment. Eine Software sollte das Inventar in Filialen automatisch erfassen, scheiterte jedoch an simplen Aufgaben. Jetzt werden Milch- und Sirupbestände wieder von Menschen gezählt.
Nach einer Testphase von nur neun Monaten hat das Unternehmen jetzt ein Projekt zur automatisierten Inventurerfassung in seinen nordamerikanischen Filialen beendet. Die eingesetzte KI, die eigentlich für mehr Effizienz und eine bessere Warenverfügbarkeit sorgen sollte, war mit dem Zählen der Bestände überfordert. Das System hatte im Alltag massive Probleme mit der korrekten Erkennung der Produkte.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ein internes Firmenrundschreiben berichtet, kehrt das Unternehmen nun wieder zur alten manuellen Zählung der Bestände durch Mitarbeiter zurück. Der Vorfall beleuchtet anschaulich, dass aktuelle KI-Lösungen nicht zwingend einen Vorteil bieten. Obwohl derzeit so gut wie alle Unternehmen auf künstliche Intelligenz setzen, ist für viele Firmen der tatsächliche Nutzen oft gering.
Das jetzt gescheiterte Projekt gehört zu den Bemühungen von CEO Niccol, den Konzern mit der Strategie "Back to Starbucks" neu auszurichten. Die Kette hat in Nordamerika mit sinkenden operativen Margen zu kämpfen, die innerhalb von zwei Jahren von 18 Prozent auf 9,9 Prozent gefallen sind. Als Gegenmaßnahme sollen die Filialen wieder mehr an klassische Kaffeehäuser erinnern, um die Aufenthaltsqualität zu steigern.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit KI im Arbeitsalltag gemacht? Wie lange dauert es eurer Ansicht nach noch, bis künstliche Intelligenz auch solche Aufgaben besser bewältigt als der Mensch? Teilt eure Meinung und Erlebnisse gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
KI scheitert an der Kaffeetheke
Dass KI Fehler macht, ist kein Geheimnis. Besonders im Bereich der Softwareprogrammierung führen sie teils sogar zu ernsten Problemen für die Anwender. Auch bei der Kaffeekette Starbucks hat künstliche Intelligenz jetzt nicht das gemacht, was sie sollte. Allerdings waren die Folgen etwas weniger dramatisch.Nach einer Testphase von nur neun Monaten hat das Unternehmen jetzt ein Projekt zur automatisierten Inventurerfassung in seinen nordamerikanischen Filialen beendet. Die eingesetzte KI, die eigentlich für mehr Effizienz und eine bessere Warenverfügbarkeit sorgen sollte, war mit dem Zählen der Bestände überfordert. Das System hatte im Alltag massive Probleme mit der korrekten Erkennung der Produkte.
Hoher technischer Aufwand
Die Software scheiterte laut internen Berichten regelmäßig an alltäglichen Aufgaben. Dazu gehörten die Unterscheidung optisch ähnlicher Milchsorten wie Kuh- und Sojamilch sowie die Erfassung von dicht nebeneinander stehenden Sirupflaschen. Auch wechselnde Lichtverhältnisse in den Lagerräumen bereiteten große Probleme. Das System nutzte spezielle Tablets, die mit Kameras und sogar LiDAR-Sensoren ausgestattet waren. Vorstandsvorsitzender Brian Niccol hatte das Programm erst im September 2025 eingeführt.Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf ein internes Firmenrundschreiben berichtet, kehrt das Unternehmen nun wieder zur alten manuellen Zählung der Bestände durch Mitarbeiter zurück. Der Vorfall beleuchtet anschaulich, dass aktuelle KI-Lösungen nicht zwingend einen Vorteil bieten. Obwohl derzeit so gut wie alle Unternehmen auf künstliche Intelligenz setzen, ist für viele Firmen der tatsächliche Nutzen oft gering.
Rückkehr zur Handarbeit
In internen Foren zeigten sich die Angestellten erleichtert über das Ende der fehleranfälligen Software. Ein Mitarbeiter merkte an, dass der Grundgedanke zwar gut, die Ausführung im Geschäft jedoch mangelhaft gewesen sei. Das Unternehmen erklärte den Einsatz der KI ursprünglich mit dem Wunsch, die Inventurprozesse standortübergreifend zu vereinheitlichen.Das jetzt gescheiterte Projekt gehört zu den Bemühungen von CEO Niccol, den Konzern mit der Strategie "Back to Starbucks" neu auszurichten. Die Kette hat in Nordamerika mit sinkenden operativen Margen zu kämpfen, die innerhalb von zwei Jahren von 18 Prozent auf 9,9 Prozent gefallen sind. Als Gegenmaßnahme sollen die Filialen wieder mehr an klassische Kaffeehäuser erinnern, um die Aufenthaltsqualität zu steigern.
Zukunft der Lieferkette
Die Entwickler der nun gescheiterten KI von NomadGo betonten in einer Stellungnahme, man wolle aus dem Feedback lernen und die Produkte weiter optimieren. Für Starbucks bedeutet das Aus der Software allerdings einen vorläufigen Rückschlag. Während Algorithmen bei der Auswertung großer Datenmengen schon jetzt überlegen sind, zeigt das aktuelle Beispiel, dass der Mensch bei physischen Routineaufgaben im Einzelhandel zumindest vorerst wohl noch unersetzlich bleibt.Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit KI im Arbeitsalltag gemacht? Wie lange dauert es eurer Ansicht nach noch, bis künstliche Intelligenz auch solche Aufgaben besser bewältigt als der Mensch? Teilt eure Meinung und Erlebnisse gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Starbucks beendet KI-gestütztes Inventurprojekt nach nur neun Monaten
- Das System hatte massive Probleme mit der korrekten Produkterkennung
- Einsatz spezieller Tablets mit Kameras und LiDAR-Sensoren bei der Erfassung
- Wegen anhaltender Fehler kehrt Starbucks zur manuellen Bestandszählung zurück
- CEO Brian Niccol hatte das Programm erst im September 2025 eingeführt
- Mitarbeiter zeigten sich in internen Foren über das Aus der Software erleichtert
Siehe auch:
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Thema:
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