GPT 5.5: OpenAI stellt seine 'neue Art von Intelligenz für die Praxis' vor
OpenAI hat mit GPT-5.5 sein bislang leistungsfähigstes KI-Modell veröffentlicht. Es soll komplexe Aufgaben eigenständiger lösen und bei Benchmarks die Konkurrenz übertreffen. Doch die Nutzung wird vor allem für Entwickler deutlich teurer.
Im Kern setzt GPT-5.5 auf agentische Fähigkeiten. Die Software soll komplexe, mehrstufige Aufgaben eigenständig bearbeiten können, ohne dass Anwender jeden einzelnen Schritt vorgeben müssen. Greg Brockman, Vorsitzender von OpenAI, erklärte bei einem Pressebriefing, das Sprachmodell könne unklare Problemstellungen analysieren und selbstständig die nächsten Schritte ableiten. Jakub Pachocki, leitender Wissenschaftler bei OpenAI, ergänzte, man habe noch erheblichen Spielraum, um künftig noch fähigere KI-Architekturen zu trainieren.
Wie das Unternehmen in seiner Pressemitteilung detailliert darlegt, soll GPT-5.5 bei 14 von 20 getesteten Benchmarks die öffentlich verfügbaren Konkurrenzmodelle Claude Opus 4.7 von Anthropic und Gemini 3.1 Pro von Google übertreffen. Beim Terminal-Bench 2.0 erreichte GPT-5.5 demnach eine Genauigkeit von 82,7 Prozent und lag damit knapp vor der eingeschränkt verfügbaren Software Mythos Preview mit 82,0 Prozent. In akademischem Wissen haben Wettbewerber teilweise noch leichte Vorteile.
GPT-5.5 soll seiner Konkurrenz überlegen sein
Die angebliche Leistungssteigerung hat allerdings ihren Preis. Für API-Entwickler verdoppeln sich die Kosten gegenüber GPT-5.4. Der Eingabepreis steigt von 2,50 US-Dollar (etwa 2 Euro) auf fünf US-Dollar (etwa 4 Euro) pro Million Token, der Ausgabepreis von 15 US-Dollar (etwa 13 Euro) auf 30 US-Dollar (etwa 26 Euro). Die Pro-Variante verlangt 30 US-Dollar (etwa 26 Euro) für die Eingabe und 180 US-Dollar (etwa 154 Euro) für die Ausgabe. Laut OpenAI soll das durch eine bessere Effizienz, die einen geringeren Token-Verbrauch zur Folge hat, allerdings mindestens wieder ausgeglichen werden.
Siehe auch:
OpenAI stellt GPT-5.5 vor
Nur wenige Wochen nach dem Vorgänger GPT-5.4 hat OpenAI jetzt sein neues Modell GPT-5.5 veröffentlicht. Der Entwickler stellt die Software in zwei Varianten zur Verfügung: als Standardmodell GPT-5.5 sowie in einer Pro-Version. Die zweite Variante ist für besonders anspruchsvolle Aufgaben in Bereichen wie der Rechtsrecherche, der Datenwissenschaft und tiefgehenden Unternehmensanalysen ausgelegt. Das Ziel ist eine schnellere und bessere Verarbeitung.Im Kern setzt GPT-5.5 auf agentische Fähigkeiten. Die Software soll komplexe, mehrstufige Aufgaben eigenständig bearbeiten können, ohne dass Anwender jeden einzelnen Schritt vorgeben müssen. Greg Brockman, Vorsitzender von OpenAI, erklärte bei einem Pressebriefing, das Sprachmodell könne unklare Problemstellungen analysieren und selbstständig die nächsten Schritte ableiten. Jakub Pachocki, leitender Wissenschaftler bei OpenAI, ergänzte, man habe noch erheblichen Spielraum, um künftig noch fähigere KI-Architekturen zu trainieren.
GPT-5.5: OpenAIs 'neue Art von Intelligenz für die Praxis'
Wie das Unternehmen in seiner Pressemitteilung detailliert darlegt, soll GPT-5.5 bei 14 von 20 getesteten Benchmarks die öffentlich verfügbaren Konkurrenzmodelle Claude Opus 4.7 von Anthropic und Gemini 3.1 Pro von Google übertreffen. Beim Terminal-Bench 2.0 erreichte GPT-5.5 demnach eine Genauigkeit von 82,7 Prozent und lag damit knapp vor der eingeschränkt verfügbaren Software Mythos Preview mit 82,0 Prozent. In akademischem Wissen haben Wettbewerber teilweise noch leichte Vorteile.
GPT-5.5 soll seiner Konkurrenz überlegen sein
Technische Basis und Hardware
Technisch profitiert die Architektur von einer Abstimmung auf Nvidia GB200 sowie GB300-NVL72. Das Hardware-Setup erlaube eine stark beschleunigte Verarbeitung großer Datenmengen. Das steigere die Geschwindigkeit bei der Token-Generierung um über 20 Prozent, während die Latenz auf dem Niveau der Vorgängerversion bleibe. Historisch gesehen würde das eine wichtige Optimierung bedeuten, da frühere Versionen oft durch Hardware-Engpässe bei der Skalierung gebremst wurden.Die angebliche Leistungssteigerung hat allerdings ihren Preis. Für API-Entwickler verdoppeln sich die Kosten gegenüber GPT-5.4. Der Eingabepreis steigt von 2,50 US-Dollar (etwa 2 Euro) auf fünf US-Dollar (etwa 4 Euro) pro Million Token, der Ausgabepreis von 15 US-Dollar (etwa 13 Euro) auf 30 US-Dollar (etwa 26 Euro). Die Pro-Variante verlangt 30 US-Dollar (etwa 26 Euro) für die Eingabe und 180 US-Dollar (etwa 154 Euro) für die Ausgabe. Laut OpenAI soll das durch eine bessere Effizienz, die einen geringeren Token-Verbrauch zur Folge hat, allerdings mindestens wieder ausgeglichen werden.
Preise für Endanwender
Für Endanwender ist GPT-5.5 ab sofort über ChatGPT für Plus-Abonnenten für 23 Euro monatlich zugänglich. Anwender der Pro-Stufe zahlen 103 Euro aufwärts pro Monat. Auch Business-Kunden und Enterprise-Kunden erhalten Zugriff.
Zusammenfassung
- OpenAI hat mit GPT-5.5 sein bislang leistungsfähigstes KI-Modell vorgestellt
- Es erscheint in zwei Varianten: als Standardmodell und als Pro-Version
- Agentische Fähigkeiten ermöglichen eigenständiges Lösen komplexer Aufgaben
- Bei 14 von 20 Benchmarks übertrifft es die Konkurrenz von Google und Anthropic
- Die Hardware-Optimierung auf Nvidia GB200 und GB300 beschleunigt die Ausgabe
- API-Kosten für Entwickler verdoppeln sich im Vergleich zum Vorgänger GPT-5.4
- Plus-Abonnenten erhalten Zugang über ChatGPT für 23 Euro im Monat
Siehe auch:
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- Angriff auf OpenAI-Chef: Ein Anti-KI-Manifest belastet den Täter schwer
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- Anthropic: Neues KI-Modell Mythos zu gefährlich für die Öffentlichkeit
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