"KI-Banküberfälle":
EZB befragt Banken zur Gefahr neuer KI-Modelle
Das neue KI-Modell Mythos von Anthropic bietet enorme Fortschritte bei der Programmierung. Gleichzeitig alarmiert die Software nun die Europäische Zentralbank. Die Künstliche Intelligenz findet erschreckend leicht Lücken in alten Bankensystemen.
Das KI-Modell Claude Mythos Preview zeichnet sich durch fortgeschrittene Fähigkeiten bei der Programmierung aus. Experten für Cybersicherheit sehen darin eine Gefahr, da das System Schwachstellen in veralteter Software erkennen und passenden Code für Angriffe generieren kann. Für Banken, die oft auf historische IT-Strukturen angewiesen sind, stellt das eine ernst zu nehmende Herausforderung dar. Die Automatisierung von Angriffstechniken erfordert entsprechend angepasste Sicherheitskonzepte für den Schutz von Banken.
Wie Reuters unter Berufung auf Insider berichtet, habe Anthropic auf die Bedenken bereits reagiert. So ist die aktuelle Version des Modells etwa nicht öffentlich zugänglich. Stattdessen habe der Entwickler das Project Glasswing initiiert. Dabei testen ausgewählte Technologieunternehmen, Anbieter von Cybersicherheit und Banken das System in einer geschlossenen Umgebung.
Das Projekt zielt darauf ab, Abwehrmaßnahmen zu entwickeln und die Widerstandsfähigkeit der Systeme zu stärken. Die geschlossene Testphase bietet den Vorteil, dass Schutzmechanismen vor einer breiten Veröffentlichung etabliert werden können. Zu den Schwerpunkten der aktuellen Prüfungen zählen:
Wie schätzt ihr die Gefahr von KI-Modellen für die Cybersicherheit ein? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
EZB prüft KI-Risiken im Bankensektor
Die Europäische Zentralbank (EZB) untersucht aktuell die potenziellen Auswirkungen des neuen KI-Modells namens Mythos des Entwicklers Anthropic. Im Fokus stehen dabei die IT-Systeme europäischer Finanzinstitute. Aufseher der Zentralbank sammeln derzeit Informationen, um die Vorbereitung der Banken auf mögliche KI-basierte Cyberangriffe zu bewerten.Das KI-Modell Claude Mythos Preview zeichnet sich durch fortgeschrittene Fähigkeiten bei der Programmierung aus. Experten für Cybersicherheit sehen darin eine Gefahr, da das System Schwachstellen in veralteter Software erkennen und passenden Code für Angriffe generieren kann. Für Banken, die oft auf historische IT-Strukturen angewiesen sind, stellt das eine ernst zu nehmende Herausforderung dar. Die Automatisierung von Angriffstechniken erfordert entsprechend angepasste Sicherheitskonzepte für den Schutz von Banken.
Wie Reuters unter Berufung auf Insider berichtet, habe Anthropic auf die Bedenken bereits reagiert. So ist die aktuelle Version des Modells etwa nicht öffentlich zugänglich. Stattdessen habe der Entwickler das Project Glasswing initiiert. Dabei testen ausgewählte Technologieunternehmen, Anbieter von Cybersicherheit und Banken das System in einer geschlossenen Umgebung.
Das Projekt zielt darauf ab, Abwehrmaßnahmen zu entwickeln und die Widerstandsfähigkeit der Systeme zu stärken. Die geschlossene Testphase bietet den Vorteil, dass Schutzmechanismen vor einer breiten Veröffentlichung etabliert werden können. Zu den Schwerpunkten der aktuellen Prüfungen zählen:
- Das Erkennen von Schwachstellen in bestehenden IT-Architekturen
- Die Optimierung von automatisierten Werkzeugen zur Reaktion auf Vorfälle
- Die Bewertung von Risiken durch externe Dienstleister
Internationale Behörden warnen
Nicht nur in Europa wächst die Aufmerksamkeit für die Thematik. In den Vereinigten Staaten trafen sich Vertreter des Finanzministeriums und der Notenbank Federal Reserve mit Bankmanagern, um über die Risiken zu sprechen. Auch die britische Regierung stuft das Modell als fähiges Werkzeug für Cyberangriffe ein.Wie schätzt ihr die Gefahr von KI-Modellen für die Cybersicherheit ein? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Die EZB prüft, wie Mythos alte Bank-IT für Angriffe nutzbar macht
- Claude Mythos Preview kann Schwachstellen finden und Exploit-Code erzeugen
- Besonders gefährdet sind Banken mit veralteten, historisch gewachsenen Systemen
- Anthropic begrenzt den Zugang und testet das Modell im Project Glasswing
- In der Testphase entwickeln Firmen, Banken und Experten neue Abwehrmaßnahmen
- Auch USA und Großbritannien warnen vor KI als Werkzeug für Cyberangriffe
Siehe auch:
- Renommierter Forscher stellt Jubel über Anthropics neue KI in Frage
- Anthropic: Neues KI-Modell Mythos zu gefährlich für die Öffentlichkeit
- Claude Code: Anthropic veröffentlicht versehentlich selbst Quellcode
- Anthropics Claude beherrscht nun interaktive Diagramme und Tabellen
- Anthropic-Klage: KI-Entwickler wehrt sich gegen die schwarze Liste
Thema:
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