Termin steht: Ab Januar 2027 kommt der Personalausweis aufs Handy
Deutschland steuert auf einen festen Termin für den digitalen Personalausweis zu. Ab dem 2. Januar 2027 sollen Bürger ihre wichtigsten Ausweisdokumente direkt auf dem Smartphone hinterlegen und sich damit im Alltag ausweisen können.
Die neue Anwendung, eine sogenannte digitale Brieftasche, soll mehrere Dokumente bündeln. Zum Start sollen neben dem Personalausweis auch Führerschein, Fahrzeugschein und Versicherungskarten hinterlegt werden können. Der Fahrzeugschein ist bereits mit der i-Kfz-App digital verfügbar, der Führerschein soll im kommenden Jahr starten.
Wildberger kündigte an, dass die Wallet regelmäßig erweitert werde. Wie bei Software-Updates sollen vierteljährlich neue Dokumenttypen hinzukommen. Gedacht ist unter anderem an Gesundheitskarte, Zeugnisse oder den Impfpass. Ziel sei eine sichere, ständig verfügbare Lösung, die das Portemonnaie im Alltag überflüssiger macht.
Das Projekt geht auf eine EU-Verordnung zurück, die alle Mitgliedstaaten verpflichtet, bis 2027 mindestens eine staatliche digitale Ausweis-App bereitzustellen. Die Nutzung bleibt freiwillig. Länder wie Estland zeigen bereits, wie eine vollständig digitale Identitätsverwaltung funktionieren kann.
Wildberger ist Deutschlands erster Bundesdigitalminister und innerhalb der Regierung auch für Staatsmodernisierung und Bürokratieabbau zuständig. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte ihn aus der Wirtschaft ins Kabinett geholt und lobte ihn zuletzt als einen der "Leistungsträger" der Regierung.
Seht ihr in der neuen Wallet einen praktischen Schritt in die Zukunft - oder überwiegen die Sorgen rund um Datenschutz und Sicherheit? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare.
Siehe auch:
Digitaler Ausweis soll Anfang 2027 starten
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) nannte das Datum in der ZDF-Sendung "Markus Lanz" und verbreitete damit nun erstmals einen klaren Zeitplan für das Projekt, das bislang nur grob angekündigt worden war (via UP Day).Die neue Anwendung, eine sogenannte digitale Brieftasche, soll mehrere Dokumente bündeln. Zum Start sollen neben dem Personalausweis auch Führerschein, Fahrzeugschein und Versicherungskarten hinterlegt werden können. Der Fahrzeugschein ist bereits mit der i-Kfz-App digital verfügbar, der Führerschein soll im kommenden Jahr starten.
Hier kommt der App-Ausweis zum Einsatz
Die digitale Identität könnte damit in vielen Situationen den klassischen Ausweis ersetzen, etwa bei der Kontoeröffnung in der Bank, beim Abschluss eines Mobilfunkvertrags oder beim Altersnachweis im Supermarkt.Wildberger kündigte an, dass die Wallet regelmäßig erweitert werde. Wie bei Software-Updates sollen vierteljährlich neue Dokumenttypen hinzukommen. Gedacht ist unter anderem an Gesundheitskarte, Zeugnisse oder den Impfpass. Ziel sei eine sichere, ständig verfügbare Lösung, die das Portemonnaie im Alltag überflüssiger macht.
Das Projekt geht auf eine EU-Verordnung zurück, die alle Mitgliedstaaten verpflichtet, bis 2027 mindestens eine staatliche digitale Ausweis-App bereitzustellen. Die Nutzung bleibt freiwillig. Länder wie Estland zeigen bereits, wie eine vollständig digitale Identitätsverwaltung funktionieren kann.
Wildberger ist Deutschlands erster Bundesdigitalminister und innerhalb der Regierung auch für Staatsmodernisierung und Bürokratieabbau zuständig. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte ihn aus der Wirtschaft ins Kabinett geholt und lobte ihn zuletzt als einen der "Leistungsträger" der Regierung.
Seht ihr in der neuen Wallet einen praktischen Schritt in die Zukunft - oder überwiegen die Sorgen rund um Datenschutz und Sicherheit? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare.
Zusammenfassung
- Digitaler Personalausweis ab 2. Januar 2027 als App auf dem Smartphone
- Minister Karsten Wildberger nannte erstmals konkreten Starttermin
- Neben Ausweis sollen Führerschein und Versicherungskarten integriert werden
- Vierteljährliche Erweiterungen um weitere Dokumente sind geplant
- Grundlage ist eine EU-Verordnung für staatliche digitale Ausweis-Apps
- Nutzung der digitalen Brieftasche bleibt für alle Bürgerinnen freiwillig
- Wildberger ist Deutschlands erster Bundesdigitalminister im Kabinett Merz
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