Neues Bendgate beim iPhone Air? - Apple ist offensichtlich vorbereitet
Als Apple am Dienstag sein neues iPhone Air vorstellte, kamen bei vielen Beobachtern direkt Erinnerungen an das "Bendgate" beim iPhone 6 auf. Auf diese Debatte ist man seitens des Unternehmens aber offensichtlich vorbereitet.
Und bei Apple ist man durchaus auch bereit, es drauf ankommen zu lassen. In einem Interview mit dem Technikportal Tom's Guide gingen Greg "Joz" Joswiak, Apples Marketingchef, und Hardware-Chef John Ternus genau auf dieses Thema ein. Laut den Managern setze man auf eine Kombination aus einem Titanrahmen der Güteklasse 5 sowie dem weiterentwickelten "Ceramic Shield 2" auf der Vorderseite.
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Um die schlanke Bauweise zu ermöglichen, sind wichtige Bauteile wie Kameras, Lautsprecher und Prozessor in einem erhöhten Kameramodul untergebracht, während der Akku den größten Teil des übrigen Platzes einnimmt.
Um das zu untermauern, griff Joswiak während des Interviews zu einer ungewöhnlichen Demonstration: Er warf ein iPhone Air auf den Tisch und forderte die Journalisten auf, es selbst zu verbiegen. Das Ergebnis: Das Gerät ließ sich etwas durchdrücken, sprang jedoch sofort in seine ursprüngliche Form zurück.
"Wenn man genug Druck ausübt, gibt es etwas nach - aber genau das ist gewollt", erklärte Ternus. Joswiak ergänzte: "Man kann es sich vorstellen wie bei erdbebensicheren Gebäuden: Sie sollen leicht nachgeben und dann wieder in ihre Ausgangsposition zurückkehren." Auch die Frage nach möglichen Risiken für den Akku beantworteten die Apple-Manager. Demnach ist die Batterie durch eine zusätzliche Metallhülle geschützt, was sie widerstandsfähiger mache.
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Sehr dünne Konstruktion
Das iPhone Air ist über den größten Teil hinweg nur noch 5,6 Millimeter dick. Trotz des etwas stärkeren Kamera-Buckels, in dem nun auch die meiste Elektronik inklusive des Prozessors untergebracht ist, macht das Smartphone so einen sehr fragilen Eindruck. Trotzdem soll es äußerst robust sein, wie der Hersteller behauptet.Und bei Apple ist man durchaus auch bereit, es drauf ankommen zu lassen. In einem Interview mit dem Technikportal Tom's Guide gingen Greg "Joz" Joswiak, Apples Marketingchef, und Hardware-Chef John Ternus genau auf dieses Thema ein. Laut den Managern setze man auf eine Kombination aus einem Titanrahmen der Güteklasse 5 sowie dem weiterentwickelten "Ceramic Shield 2" auf der Vorderseite.
Apple iPhone 17 (Pro) / Air Jetzt bei Media Markt vorbestellen!
Auf YouTube ansehenUm die schlanke Bauweise zu ermöglichen, sind wichtige Bauteile wie Kameras, Lautsprecher und Prozessor in einem erhöhten Kameramodul untergebracht, während der Akku den größten Teil des übrigen Platzes einnimmt.
Versuch es doch!
Unweigerlich kam in dem Gespräch auch die Erinnerung an das "Bendgate" rund um das iPhone 6 auf. Damals waren Geräte aufgrund ihrer Bauweise leicht zu verbiegen, was zu zahlreichen defekten Smartphones führte. Apple versichert nun, dass das neue iPhone Air robuster sei als alle Vorgängermodelle.Um das zu untermauern, griff Joswiak während des Interviews zu einer ungewöhnlichen Demonstration: Er warf ein iPhone Air auf den Tisch und forderte die Journalisten auf, es selbst zu verbiegen. Das Ergebnis: Das Gerät ließ sich etwas durchdrücken, sprang jedoch sofort in seine ursprüngliche Form zurück.
"Wenn man genug Druck ausübt, gibt es etwas nach - aber genau das ist gewollt", erklärte Ternus. Joswiak ergänzte: "Man kann es sich vorstellen wie bei erdbebensicheren Gebäuden: Sie sollen leicht nachgeben und dann wieder in ihre Ausgangsposition zurückkehren." Auch die Frage nach möglichen Risiken für den Akku beantworteten die Apple-Manager. Demnach ist die Batterie durch eine zusätzliche Metallhülle geschützt, was sie widerstandsfähiger mache.
Zusammenfassung
- iPhone Air mit nur 5,6 Millimeter Dicke erinnert an früheres Bendgate-Problem
- Wichtige Elektronik und Prozessor sind im verdickten Kameramodul untergebracht
- Kombination aus Titan Klasse 5 und Ceramic Shield 2 soll Stabilität sichern
- Apple-Manager demonstrierten Flexibilität durch Wurf des Geräts auf den Tisch
- Gewollte Elastizität: Smartphone gibt nach und kehrt in Ursprungsform zurück
- Erdbebensichere Gebäude dienten als Inspiration für das Gerätedesign
- Akku erhält zusätzlichen Schutz durch spezielle Metallhülle
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