Shadow Drop: Neue Xbox-Hardware angeblich unmittelbar vor Release

Nach der Ankündigung eines eigenen Handhelds soll jetzt noch wei­tere frische Gaming-Hardware aus dem Hause Xbox auf den Markt kommen, und das schon morgen. Dazu arbeitet Microsoft offenbar mit Meta zusammen und setzt auf Virtual Reality.
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Xbox goes VR

Für Xbox-Fans gibt es momentan einiges an Neuigkeiten. Erst stellte das Unternehmen mit dem ROG Xbox Ally seinen kommenden Handheld offiziell vor. Dann sickerten auch noch die angeblichen Preise der mobilen Konsole durch. Zudem wurde bekannt, dass die Next-Gen Xbox offiziell auf AMD setzt. Doch damit nicht genug der neuen Hardware.

Denn offenbar steht bereits das nächste Xbox-Gerät in den Startlöchern. Laut eines Berichts wird Meta am morgigen Dienstag, dem 24. Juni, eine Xbox-Edition des Meta Quest 3S VR-Headsets veröffentlichen. Das schwarz-grüne Gerät soll für 399 Dollar (etwa 346 Euro) erhältlich sein und ohne große Vorankündigung auf den Markt kommen.


Weitgehend unverändertes Headset

Erste Bilder der Xbox-gebrandeten Meta Quest 3S sind bereits durch Einzelhandels-Leaks aufgetaucht. Das Headset kommt in einer schwarzen Farbgebung daher - ein deutlicher Unterschied zum traditionell weißen Design der Standard-Meta-Quest-Geräte. Laut den durchgesickerten Informationen handelt es sich bei der Xbox-Edition um eine technisch weitgehend unveränderte Meta Quest 3S mit 128 GB Speicher.

Wie GameSandwich berichtet, sollen im Lieferumfang jedoch ein Xbox-Wireless-Controller, ein 'Elite-Gurt' für besseren Tragekomfort sowie drei Monate Xbox Game Pass Ultimate enthalten sein. Microsoft brachte bereits im vergangenen Jahr den Game Pass auf Meta-Quest-Headsets. Verschiedene Titel wie Forza Motorsport und Starfield können über Xbox Cloud Gaming auf dem Headset gestreamt werden.


Phil Spencers Wandel bei VR-Strategie

Damit vollziehen die Marke und ihr CEO Phil Spencer, der sich noch 2019 gegen die Idee eines nativen Xbox-Headsets ausgesprochen hatte, eine komplette Kursänderung. Damals behauptete Spencer, dass "niemand nach VR auf Xbox fragt". Die Marketingstrategie für die Xbox Series X|S-Generation hat sich jedoch mit dem Aufkommen von Xbox Cloud Gaming und der "This is an Xbox"-Kampagne grundlegend verändert.

Im Wesentlichen handelt es sich bei dem jetzigen VR-Bundle um ein Angebot für Xbox-Fans, die eine Meta Quest mit zusätzlichen Xbox-Features erwerben möchten. Das neue gebrandete Gerät wird Spiele jedoch nicht nativ abspielen können sondern weiterhin auf Cloud Gaming setzen.

Microsofts Hardware-Strategie

Seit der Ankündigung der "This is an Xbox"-Strategie hat Xbox seine Reichweite von reinen Konsolen und Windows-PCs auf mobile Geräte, Fernseher, VR-Headsets und Handhelds ausgeweitet. Die Kooperation mit Meta passt somit perfekt in die aktuelle Strategie, die Xbox-Marke auf möglichst vielen Plattformen zu etablieren und den Game Pass als zentrales Angebot zu positionieren.

Nach der Enthüllung des Asus ROG Xbox Ally vor einigen Wochen scheint Microsoft bei Kooperationen mit etablierten Hardware-Herstellern sehr zuversichtlich zu sein. Diese Strategie wird offenbar ein zentrales Element für die Zukunft der Xbox-Plattform sein, um ihre Reichweite zu erweitern. Tatsächlich behauptete ein kürzlicher Bericht sogar, dass Microsoft sein eigenes Xbox-Handheld-Projekt eingestellt hat, um Kooperationen mit Drittanbietern zu verfolgen und Windows als Gaming-Plattform weiter auszubauen.

Was haltet ihr von der Xbox-Edition des Meta Quest 3S? Würdet ihr euch ein VR-Headset im Xbox-Design zulegen oder ist Virtual Reality beim Gaming nichts für euch? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
  • Meta veröffentlicht am 24. Juni angeblich eine Xbox-Edition der Quest 3S
  • Das schwarz-grüne VR-Headset soll 399 Dollar kosten
  • Im Lieferumfang sind Xbox-Controller, Elite-Gurt und Game Pass Ultimate
  • Spiele wie Forza und Starfield können über Xbox Cloud Gaming gestreamt werden
  • Phil Spencer vollzieht Kursänderung nach früherer Ablehnung von VR für Xbox
  • Die Kooperation passt zur Strategie, Xbox auf vielen Plattformen zu etablieren
  • Microsoft setzt vermehrt auf Partnerschaften mit etablierten Hardware-Herstellern

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