Amazon kündigt Stellenabbau an - wegen steigender Effizienz durch KI
Amazon geht davon aus, dass man seine sogenannte "Corporate Workforce", also die Belegschaft außerhalb von Logistik und Vertrieb, in den kommenden Jahren deutlich reduzieren wird. Möglich wird dies durch eine gesteigerte Effizienz dank KI, so Andy Jassy.
Man werde die Corporate Workforce im Laufe der Zeit deutlich reduzieren können, weil sich Effizienzvorteile durch KI ergeben, so Jassy laut dem US-Fernsehsender NBC. Man benötige künftig wenige Menschen, um einige der heute zu erledigenden Aufgaben zu bewältigen. Mehr Menschen würden künftig bei Amazon andere Arbeiten übernehmen.
Laut Jassy setzt Amazon schon jetzt mehr als 1000 Anwendungen und Dienste aus dem KI-Bereich ein oder bereitet deren Einführung unmittelbar vor. Für viel große und kleine Unternehmen stelle sich künftig die Frage, ob Aufgaben nicht auch von einer KI zu erledigen wären, bevor neue Mitarbeiter für bestimmte Jobs angeworben werden, hieß es weiter.
Auch bei Spotify, Duolingo und dem britischen Telekommunikationsriesen BT waren in den vergangenen Wochen und Monaten vielfach ähnliche Töne zu hören. So verkündete Duolingo-Chef Luis von Ahn schon im Mai, dass man nur dann mehr Mitarbeiter einstellen werde, wenn ein bestimmtes Team wirklich keine Möglichkeit mehr habe, mehr von seiner Arbeit zu automatisieren.
Siehe auch:
CEO macht kein Geheimnis mehr aus Streichungen
Bis vor einigen Monaten war immer davon die Rede, dass Künstliche Intelligenz (KI) ja angeblich keine Arbeitsplätze kosten würde. Bei Amazon schlägt man nun andere Töne an, denn Konzernchef Andy Jassy macht kein Geheimnis mehr daraus, dass KI dem Unternehmen massive Einsparungen durch einen Abbau von Büroarbeitsplätzen ermöglichen wird.Man werde die Corporate Workforce im Laufe der Zeit deutlich reduzieren können, weil sich Effizienzvorteile durch KI ergeben, so Jassy laut dem US-Fernsehsender NBC. Man benötige künftig wenige Menschen, um einige der heute zu erledigenden Aufgaben zu bewältigen. Mehr Menschen würden künftig bei Amazon andere Arbeiten übernehmen.
Jassy: KI-Agenten kommen und das rasant
In einem Schreiben an die Mitarbeiter von Amazon erklärte Jassy außerdem, dass er davon ausgehe, dass sogenannte "KI-Agenten" verändern werden, "wie wir alle arbeiten und leben". Viele dieser Agenten müssten erst noch geschaffen werden, doch würde deren Einführung nicht mehr lange dauern und dann in großem Umfang erfolgen.Laut Jassy setzt Amazon schon jetzt mehr als 1000 Anwendungen und Dienste aus dem KI-Bereich ein oder bereitet deren Einführung unmittelbar vor. Für viel große und kleine Unternehmen stelle sich künftig die Frage, ob Aufgaben nicht auch von einer KI zu erledigen wären, bevor neue Mitarbeiter für bestimmte Jobs angeworben werden, hieß es weiter.
Auch bei Spotify, Duolingo und dem britischen Telekommunikationsriesen BT waren in den vergangenen Wochen und Monaten vielfach ähnliche Töne zu hören. So verkündete Duolingo-Chef Luis von Ahn schon im Mai, dass man nur dann mehr Mitarbeiter einstellen werde, wenn ein bestimmtes Team wirklich keine Möglichkeit mehr habe, mehr von seiner Arbeit zu automatisieren.
Zusammenfassung
- Amazon plant eine deutliche Reduzierung der Büroarbeitsplätze durch KI
- Konzernchef Andy Jassy erwartet höhere Effizienz durch künstliche Intelligenz
- Über 1000 KI-Anwendungen werden bei Amazon bereits eingesetzt oder vorbereitet
- KI-Agenten sollen laut Jassy die Arbeitsweise grundlegend verändern
- Auch andere Unternehmen wie Spotify und Duolingo setzen verstärkt auf KI
- Unternehmen prüfen zunehmend KI-Lösungen vor Neueinstellungen
- Frühere Behauptungen, KI kostet keine Arbeitsplätze, widerlegt
Siehe auch:
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