Galaxy Watch: Besitzer älterer Uhren zahlen evtl. bald für neue Features
Samsung denkt für seine Galaxy-Watch-Reihe über ein kostenpflichtiges Abo-Modell nach. Während die kürzlich vorgestellten Gesundheitsfunktionen auf neuen Smartwatches wohl kostenlos bleiben, müssen Besitzer älterer Modelle eventuell bald dafür bezahlen.
Dr. Hon Pak, Leiter der Digital Health-Abteilung bei Samsung, bestätigte gegenüber CNET entsprechende Überlegungen zu einem kostenpflichtigen Samsung Health-Abo. Das geplante Modell könnte den bereits etablierten Premium-Diensten der Konkurrenz wie Fitbit Premium oder Garmin Connect Plus ähneln. Während Käufer neuer Galaxy Watch-Modelle alle neuen Funktionen zunächst kostenlos erhalten dürften, müssten Besitzer älterer Geräte für den Zugang wohl extra zahlen.
Allerdings plant Samsung bereits Einschränkungen bei der Verfügbarkeit. So werden der Antioxidantien-Index und die Gefäßbelastungs-Messung wohl der Galaxy Watch Ultra vorbehalten bleiben, während der Lauf-Coach ausschließlich auf der Galaxy Watch 7 oder neueren Modellen funktioniert. Diese Segmentierung deutet bereits auf Samsungs Strategie hin, Premium-Features als Verkaufsargument für teurere Modelle zu nutzen. Infografik Vom Watch-Phone zum Galaxy Ring: Geschichte der Samsung-Wearables
Die Strategie folgt einem Trend in der Wearable-Branche: Fitbit verlangt seit Jahren für erweiterte Funktionen wie detaillierte Schlafanalysen oder personalisierte Trainingsempfehlungen monatliche Gebühren. Auch Garmin bietet mit Connect IQ zusätzliche kostenpflichtige Apps und Funktionen an. Apple hingegen hält bislang an einem kostenlosen Modell für seine Health-App fest.
Samsung sieht für die Zukunft noch weitreichendere Möglichkeiten vor. Dr. Pak deutete an, dass eine optische Glukosemessung ohne Blutentnahme nicht mehr weit entfernt sei - eine Technologie, an der auch Apple seit Jahren arbeitet. Das Unternehmen möchte klinische Erkenntnisse für den Hausgebrauch zugänglich machen und Wearable-Daten in praktische Anleitungen umwandeln, bevor ernste Gesundheitsprobleme entstehen.
Die Entwicklung zeigt, wie Smartwatch-Hersteller zunehmend auf wiederkehrende Einnahmen setzen, um ihre Geschäftsmodelle zu diversifizieren. Denn während die Hardware-Verkäufe nicht bis ins Unendliche wachsen können, versprechen Abo-Services kontinuierliche Umsätze und höhere Margen.
Was haltet ihr von Samsungs Abo-Plänen für Gesundheitsfunktionen? Würdet ihr für erweiterte Features auf eurer Galaxy Watch bezahlen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Kostenpflichtige neue Funktionen
Bald erscheint die neue Galaxy Watch 8-Reihe. Auf ersten Render-Bildern zeigten sich alle drei Modelle bereits. Zudem hat Samsung gerade vier brandneue Health-Funktionen für seine Smartwatches angekündigt, die mit One UI 8 Watch auf die Galaxy-Wearables kommen sollen. Jetzt gibt es jedoch erste Anzeichen dafür, dass eventuell nicht alle Nutzer die Features in vollem Umfang kostenlos erhalten. Denn der südkoreanische Konzern erwägt die Einführung eines kostenpflichtigen Abo-Modells für erweiterte Gesundheitsfunktionen seiner Galaxy Watch-Reihe.Dr. Hon Pak, Leiter der Digital Health-Abteilung bei Samsung, bestätigte gegenüber CNET entsprechende Überlegungen zu einem kostenpflichtigen Samsung Health-Abo. Das geplante Modell könnte den bereits etablierten Premium-Diensten der Konkurrenz wie Fitbit Premium oder Garmin Connect Plus ähneln. Während Käufer neuer Galaxy Watch-Modelle alle neuen Funktionen zunächst kostenlos erhalten dürften, müssten Besitzer älterer Geräte für den Zugang wohl extra zahlen.
Vier neue Funktionen mit Einschränkungen
Bei den vier Funktionen handelt es sich um einen Antioxidantien-Index zur Bewertung der körpereigenen Abwehrkräfte, Einschlaf-Hilfen für besseren Schlaf, einen personalisierten Lauf-Coach sowie die Messung der Gefäßbelastung zur Herzgesundheit. Ob die Funktionen im Ernstfall komplett oder nur teilweise hinter einer Paywall landen, ist noch unklar.Allerdings plant Samsung bereits Einschränkungen bei der Verfügbarkeit. So werden der Antioxidantien-Index und die Gefäßbelastungs-Messung wohl der Galaxy Watch Ultra vorbehalten bleiben, während der Lauf-Coach ausschließlich auf der Galaxy Watch 7 oder neueren Modellen funktioniert. Diese Segmentierung deutet bereits auf Samsungs Strategie hin, Premium-Features als Verkaufsargument für teurere Modelle zu nutzen. Infografik Vom Watch-Phone zum Galaxy Ring: Geschichte der Samsung-Wearables
Die Strategie folgt einem Trend in der Wearable-Branche: Fitbit verlangt seit Jahren für erweiterte Funktionen wie detaillierte Schlafanalysen oder personalisierte Trainingsempfehlungen monatliche Gebühren. Auch Garmin bietet mit Connect IQ zusätzliche kostenpflichtige Apps und Funktionen an. Apple hingegen hält bislang an einem kostenlosen Modell für seine Health-App fest.
Weitreichende Zukunftspläne
Samsung möchte seine Galaxy Watch von einem passiven Tracking-Gerät zu einem proaktiven Gesundheitsmonitor weiterentwickeln. Mit über 68 Millionen Samsung Health-Nutzern weltweit verfügt das Unternehmen über eine beträchtliche Nutzerbasis für solche Premium-Services. Das Ziel ist es, die Lücke zwischen den punktuellen Momentaufnahmen beim Arzt mit den Daten der Wearables zu schließen.Samsung sieht für die Zukunft noch weitreichendere Möglichkeiten vor. Dr. Pak deutete an, dass eine optische Glukosemessung ohne Blutentnahme nicht mehr weit entfernt sei - eine Technologie, an der auch Apple seit Jahren arbeitet. Das Unternehmen möchte klinische Erkenntnisse für den Hausgebrauch zugänglich machen und Wearable-Daten in praktische Anleitungen umwandeln, bevor ernste Gesundheitsprobleme entstehen.
Abo schon länger in Planung
Die Ankündigung des möglichen Gesundheits-Abos kommt nicht überraschend. So hatte Samsung bereits beim Unpacked-Event im Juli 2024 angedeutet, dass zwar aktuell verfügbare Samsung Health-Funktionen kostenlos bleiben, für zukünftige Features jedoch "andere Bedingungen gelten" könnten. Zudem plant das Unternehmen, seine Galaxy-AI-Funktionen nur bis Ende 2025 kostenlos anzubieten. Danach sollen auch hier Gebühren anfallen.Die Entwicklung zeigt, wie Smartwatch-Hersteller zunehmend auf wiederkehrende Einnahmen setzen, um ihre Geschäftsmodelle zu diversifizieren. Denn während die Hardware-Verkäufe nicht bis ins Unendliche wachsen können, versprechen Abo-Services kontinuierliche Umsätze und höhere Margen.
Was haltet ihr von Samsungs Abo-Plänen für Gesundheitsfunktionen? Würdet ihr für erweiterte Features auf eurer Galaxy Watch bezahlen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Samsung erwägt kostenpflichtiges Abo-Modell für erweiterte Health-Funktionen
- Neue Geräte erhalten Features kostenlos, Besitzer älterer Modelle müssten zahlen
- Vier neue Gesundheitsfunktionen kommen mit One UI 8 Watch auf Galaxy-Wearables
- Fitbit und Garmin bieten bereits Premium-Dienste mit monatlichen Gebühren an
- Samsung will Smartwatches von Tracking-Geräten zu Gesundheitsmonitoren machen
- 68 Millionen Samsung Health-Nutzer bilden potenzielle Basis für Premium-Services
- Auch Galaxy-AI-Funktionen bleiben nur bis Ende 2025 kostenlos
Siehe auch:
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- Galaxy Watch: Deutsche Nutzer erhalten neue Schlafapnoe-Funktion
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