Anthropic stellt Claude 4 vor:
Das kann die neue KI-Generation

Anthropics neu vorgestellte KI-Modelle Opus 4 und Sonnet 4 über­treffen die Konkurrenz von Google und OpenAI in ersten Bench­mark-Tests. Die KI kann jetzt zudem bis zu sieben Stunden völlig autonom arbeiten - das ist ein Durchbruch.
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Neue KI-Modelle von Anthropic

Anthropic hat sein KI-Portfolio erweitert und die neuen Modelle Claude Opus 4 und Claude Sonnet 4 vorgestellt. Diese Modelle zeichnen sich besonders durch ihre fortschrittlichen Fähigkeiten in der Programmierung und komplexen Problemlösung aus.

Opus 4 - Meilenstein in der KI-Entwicklung

Das neue Flaggschiff-Modell Opus 4 gilt als das bisher leistungsstärkste Modell des Unternehmens. Laut Anthropic hat es in Benchmark-Tests die Konkurrenzprodukte von Google (Gemini 2.5 Pro), OpenAI (o3 reasoning) und GPT-4.1 bei Programmieraufgaben übertroffen. Zudem hat das System in Kundentests bis zu sieben Stunden autonom gearbeitet, was ihm einen signifikanten Vorteil verschafft.


Sonnet 4: effizient und präzise

Sonnet 4 ersetzt den Vorgänger 3.7 und bietet eine verbesserte Genauigkeit bei allgemeinen Aufgaben. Das Modell wurde optimiert, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistung und Effizienz zu schaffen, und dient bereits als Grundlage für den Coding Agent in GitHub Copilot.

Beide Modelle führen die Funktion "Denkzusammenfassungen" ein, die es ermöglichen, Gedankengänge klar und vollständig darzustellen. Zusätzlich stehen über die Anthropic API vier neue Funktionen für KI-Agenten zur Verfügung: ein Code-Ausführungstool, der MCP-Connector, die Files-API sowie die Möglichkeit, Prompts bis zu einer Stunde zwischenzuspeichern.

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Ebenfalls neu: Die verbesserten autonomen Arbeitszeiten von bis zu sieben Stunden repräsentieren einen bedeutenden Fortschritt, da frühere KI-Modelle oft nach kurzer Zeit den Kontext verloren. Die neuen Claude-Modelle können komplexe Projekte ohne menschliche Intervention erfolgreich durchführen.

Verfügbarkeit und Preisgestaltung

Die neuen Modelle sind über die Anthropic API, Amazon Bedrock und Google Clouds Vertex AI zugänglich. Die Preissetzung bleibt wie gehabt: Opus 4 kostet 15/75 Dollar (ca. 13/66 Euro) pro Million Token Input/Output, während Sonnet 4 mit 3/15 Dollar (ca. 3/13 Euro) pro Million Token eine kostengünstigere Option darstellt.

Anthropic wurde 2021 von ehemaligen Mitarbeitern von OpenAI gegründet und hat sich als Entwickler im Bereich KI-Sprachmodelle etabliert, mit einem besonderen Fokus auf sichere und verantwortungsvolle KI.

Was haltet ihr von den neuen KI-Modellen? Seht ihr in der langen autonomen Arbeitszeit von sieben Stunden eher Chancen oder Risiken? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!

Was kostet Claude 4?
Claude Opus 4 kostet 15 Dollar für Input und 75 Dollar für Output pro Million Token, was etwa 13 bzw. 66 Euro entspricht. Claude Sonnet 4 ist deutlich günstiger mit 3 Dollar Input und 15 Dollar Output pro Million Token (ca. 3 bzw. 13 Euro).

Die Preise blieben im Vergleich zu den Vorgängermodellen unverändert, obwohl die Leistung erheblich gesteigert wurde. Beide Modelle sind über die Anthropic API, Amazon Bedrock und Google Clouds Vertex AI verfügbar.
Wie gut ist Claude Opus 4?
Claude Opus 4 soll laut Anthropic das bisher leistungsstärkste Modell des Unternehmens sein. In Benchmark-Tests übertraf es angeblich die Konkurrenzprodukte von Google (Gemini 2.5 Pro), OpenAI (o3 reasoning) und GPT-4.1 bei Programmieraufgaben.

Besonders beeindruckend sind die Berichte über autonome Arbeitszeiten von bis zu sieben Stunden in Kundentests. Dies stellt einen bedeutenden Fortschritt dar, da bisherige KI-Modelle oft nach kurzer Zeit den Kontext verloren.
Was ist neu bei Claude Sonnet 4?
Claude Sonnet 4 löst seinen Vorgänger 3.7 ab und bietet laut The Verge präzisere Antworten bei allgemeinen Aufgaben. Das Modell wurde für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistung und Effizienz optimiert.

Es dient bereits als neues Basismodell für den Coding Agent in GitHub Copilot. Wie beide neue Modelle führt auch Sonnet 4 "Denkzusammenfassungen" ein, die Gedankengänge kurz und vollständig darstellen sollen.
Arbeitet Claude 4 autonom?
Ja, in Kundentests soll Claude Opus 4 bis zu sieben Stunden völlig autonom gearbeitet haben. Dies stellt einen bedeutenden Fortschritt dar, da bisherige KI-Modelle oft nach kurzer Zeit den Kontext oder die Aufgabenstellung aus dem Blick verloren.

Die verbesserte Kontextverarbeitung ermöglicht es den neuen Claude-Modellen angeblich, komplexe Projekte ohne menschliche Intervention durchzuführen. Wie zuverlässig diese autonome Arbeitsweise in der Praxis funktioniert, müssen weitere Tests zeigen.
Welche API-Features gibt es?
Über die Anthropic-API stehen vier neue Funktionen für KI-Agenten zur Verfügung: ein Code-Ausführungstool, der MCP-Connector, die Files-API sowie die Option, Prompts bis zu einer Stunde zwischenzuspeichern.

Diese neuen Tools sollen Entwicklern mehr Möglichkeiten bei der Integration von Claude in ihre Anwendungen bieten. Fortgeschrittene Nutzer können im Entwicklermodus weiterhin vollen Zugriff auf die Denkprozesse behalten.
Wer hat Claude 4 entwickelt?
Claude 4 wurde von Anthropic entwickelt, einem Unternehmen, das 2021 von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern gegründet wurde. Seitdem hat sich Anthropic als einer der führenden Entwickler von KI-Sprachmodellen etabliert.

Das Unternehmen hat sich besonders auf die Entwicklung sicherer und verantwortungsvoller KI spezialisiert, was sich auch in den neuen Modellen widerspiegeln soll. Anthropic positioniert sich als Alternative zu OpenAI und Google im KI-Markt.
Wo ist Claude 4 verfügbar?
Die Claude 4 Modelle sind über mehrere Plattformen verfügbar: die Anthropic API, Amazon Bedrock und Google Clouds Vertex AI. Dies ermöglicht Entwicklern verschiedene Integrationsmöglichkeiten je nach ihrer bevorzugten Cloud-Infrastruktur.

Claude Sonnet 4 dient bereits als neues Basismodell für den Coding Agent in GitHub Copilot, was die praktische Anwendung der neuen Technologie demonstriert. Die Verfügbarkeit über verschiedene Anbieter soll die Adoption fördern.
Was sind Denkzusammenfassungen?
Beide Claude 4 Modelle führen sogenannte "Denkzusammenfassungen" ein, die Gedankengänge kurz und vollständig darstellen sollen. Diese Funktion gibt Nutzern Einblick in die Denkprozesse der KI bei der Problemlösung.

Fortgeschrittene Nutzer können im Entwicklermodus weiterhin vollen Zugriff auf diese Denkprozesse behalten. Die Funktion soll Transparenz schaffen und das Verständnis für die Arbeitsweise der KI verbessern.
Zusammenfassung
  • Anthropic stellt neue KI-Modelle Claude Opus 4 und Sonnet 4 vor
  • Opus 4 übertrifft Konkurrenzprodukte bei Programmieraufgaben
  • Beide Modelle können bis zu sieben Stunden autonom arbeiten
  • Neue Funktionen wie Denkzusammenfassungen und Code-Ausführungstool
  • Preise bleiben konstant bei 15/75 Dollar für Opus und 3/15 Dollar für Sonnet
  • Modelle sind über Anthropic API, Amazon Bedrock und Google Cloud verfügbar

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