MediaTek will schon ab September erste 2nm-Chips produzieren lassen
Der taiwanesische Halbleiterhersteller MediaTek kündigte am Dienstag im Rahmen des Computex-Forums in Taipeh an, ab September 2025 einen neuen Chip mit einer Strukturbreite von nur 2 Nanometern bei TSMC fertigen zu lassen.
Um der steigenden Komplexität moderner System-on-Chip-Designs (SoCs) gerecht zu werden, setzt MediaTek nach eigenen Angaben auf fortschrittliche, KI-gestützte Entwicklungswerkzeuge. So arbeitet man mit dem Spezialisten Cadence zusammen und nutzt dessen Entwicklungswerkzeuge Virtuoso Studio und Spectre X Simulator - betrieben auf den Supercomputing-Plattformen von Nvidia.
Diese Kombination ermöglicht eine bis zu sechsmal schnellere Simulationsleistung und eine insgesamt um 30 Prozent gesteigerte Produktivität bei der Chipentwicklung, hieß es. "Unsere Arbeit an der 2nm-Technologie erfordert leistungsstarke und verlässliche Werkzeuge", erklärte MediaTek-Manager Ching San Wu auf der Computex. "Dank der engen Zusammenarbeit mit Cadence konnten wir Automatisierungsfunktionen einführen, die unseren Designprozess erheblich effizienter machen und die Markteinführungszeit deutlich verkürzen."
TSMC wird noch in diesem Jahr als erster Auftragshersteller mit der Massenproduktion von 2nm-Chips beginnen. Es dürfte spannend werden, wie sich die anfangs noch recht begrenzten Fertigungskapazitäten verteilen werden. Klar ist, dass ein guter Teil von Apple in Beschlag genommen wird, andere Kunden müssen sich dann in der Schlange anstellen.
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Tape-out-Ziel steht
Das sogenannte "Tape-out", das man zu diesem Termin erreichen will, markiert einen entscheidenden Meilenstein im Entwicklungsprozess eines Mikrochips und läutet die Produktionsvorbereitung ein. Bis zu einer echten Massenproduktion vergeht allerdings noch Zeit, in der erst einmal Kleinserien zu Test- und Abstimmungszwecken produziert werden.Um der steigenden Komplexität moderner System-on-Chip-Designs (SoCs) gerecht zu werden, setzt MediaTek nach eigenen Angaben auf fortschrittliche, KI-gestützte Entwicklungswerkzeuge. So arbeitet man mit dem Spezialisten Cadence zusammen und nutzt dessen Entwicklungswerkzeuge Virtuoso Studio und Spectre X Simulator - betrieben auf den Supercomputing-Plattformen von Nvidia.
Diese Kombination ermöglicht eine bis zu sechsmal schnellere Simulationsleistung und eine insgesamt um 30 Prozent gesteigerte Produktivität bei der Chipentwicklung, hieß es. "Unsere Arbeit an der 2nm-Technologie erfordert leistungsstarke und verlässliche Werkzeuge", erklärte MediaTek-Manager Ching San Wu auf der Computex. "Dank der engen Zusammenarbeit mit Cadence konnten wir Automatisierungsfunktionen einführen, die unseren Designprozess erheblich effizienter machen und die Markteinführungszeit deutlich verkürzen."
Großer Sprung
Die geplante 2nm-Technologie markiert den nächsten technologischen Sprung in der Chipfertigung. Dank enger Partnerschaften mit Branchenführern wie Cadence und Nvidia kann sich MediaTek hier nun mit an der Spitze positionieren. Viel früher werden auch Konkurrenten wie Qualcomm nicht in den 2nm-Bereich kommen.TSMC wird noch in diesem Jahr als erster Auftragshersteller mit der Massenproduktion von 2nm-Chips beginnen. Es dürfte spannend werden, wie sich die anfangs noch recht begrenzten Fertigungskapazitäten verteilen werden. Klar ist, dass ein guter Teil von Apple in Beschlag genommen wird, andere Kunden müssen sich dann in der Schlange anstellen.
Zusammenfassung
- MediaTek plant ab September 2025 Produktion von 2nm-Chips bei TSMC
- Das Tape-out im September läutet die Produktionsvorbereitung ein
- KI-gestützte Entwicklungswerkzeuge von Cadence werden eingesetzt
- Kombination mit Nvidias Supercomputing erhöht die Entwicklungseffizienz
- Technologie soll Entwicklungsprozess um 30 Prozent produktiver machen
- MediaTek positioniert sich an der Spitze der 2nm-Technologie
- TSMC beginnt Massenproduktion von 2nm-Chips noch in diesem Jahr
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