FreeDOS 1.4 ist da: MS-DOS-Ersatz nach drei Jahren in neuer Version
Das Betriebssystem FreeDOS liegt jetzt in Version 1.4 vor. Gut zwei Jahre nach dem letzten Release gibt es wieder ein größeres Update für das Gratis-DOS, mit dem sich diverse Uralt-PCs, aber auch neue Rechner betreiben lassen.
Die Entwickler haben unter anderem einen aktualisierten Installer geschaffen und neue Versionen der mitgelieferten Werkzeuge wie fdisk, format und edlin (Texteditor) inkludiert. Außerdem ist eine aktualisierte Version von FreeCOM an Bord, die bei FreeDOS verwendete Version der Command.com-Shell. Die neue Version enthält Fehlerbehebungen, Verbesserungen bezüglich Kompatibilität und weitere Übersetzungen.
Wer FreeDOS installieren will, kann nun mit dem neuen Installer komfortabler arbeiten. Es gibt wieder eine Live-CD, also eine ISO für die Verwendung auf optischen Medien, mit denen sich das gesamte Betriebssystem in seinen Grundzügen ohne weiteres auf den meisten Rechnern installieren lässt. DIese Ausgabe wird vor allem empfohlen, wenn es darum geht, FreeDOS in einem Emulator oder einer Virtual-Machine zu betreiben. Mittels der zusätzlich verfügbaren "Bonus-CD" lassen sich weitere Tools nachrüsten.
Für die native Installation auf "richtiger Hardware" empfehlen die Entwickler allerdings die Verwendung eines für USB-Sticks vorbereiteten Images. Alternativ gibt es auch Varianten von FreeDOS, die in ihrem Umfang reduziert sind, um mit diversen Disketten verwendet werden zu können. FreeDOS wird teilweise auf Fertig-PCs vorinstalliert ausgeliefert, richtet sich aber vor allem Menschen, die alte PCs und Spiele nutzen wollen.
Siehe auch:
FreeDOS als moderne Alternative zu MS-DOS
FreeDOS-Macher und -Maintainer Jim Hall hat in einem Blog-Eintrag ausführliche Angaben zum neuen FreeDOS 1.4 veröffentlicht (via Ars Technica). Das Team rund um Hall hat sich bei der neuen Version auf Stabilität konzentriert und liefert eine Reihe von Problembehebungen und Updates, die seit der Veröffentlichung der Vorgängerversion 1.3 im Jahr 2022 in Arbeit waren.Die Entwickler haben unter anderem einen aktualisierten Installer geschaffen und neue Versionen der mitgelieferten Werkzeuge wie fdisk, format und edlin (Texteditor) inkludiert. Außerdem ist eine aktualisierte Version von FreeCOM an Bord, die bei FreeDOS verwendete Version der Command.com-Shell. Die neue Version enthält Fehlerbehebungen, Verbesserungen bezüglich Kompatibilität und weitere Übersetzungen.
Wer FreeDOS installieren will, kann nun mit dem neuen Installer komfortabler arbeiten. Es gibt wieder eine Live-CD, also eine ISO für die Verwendung auf optischen Medien, mit denen sich das gesamte Betriebssystem in seinen Grundzügen ohne weiteres auf den meisten Rechnern installieren lässt. DIese Ausgabe wird vor allem empfohlen, wenn es darum geht, FreeDOS in einem Emulator oder einer Virtual-Machine zu betreiben. Mittels der zusätzlich verfügbaren "Bonus-CD" lassen sich weitere Tools nachrüsten.
Für die native Installation auf "richtiger Hardware" empfehlen die Entwickler allerdings die Verwendung eines für USB-Sticks vorbereiteten Images. Alternativ gibt es auch Varianten von FreeDOS, die in ihrem Umfang reduziert sind, um mit diversen Disketten verwendet werden zu können. FreeDOS wird teilweise auf Fertig-PCs vorinstalliert ausgeliefert, richtet sich aber vor allem Menschen, die alte PCs und Spiele nutzen wollen.
Zusammenfassung
- FreeDOS 1.4 veröffentlicht: Gratis-DOS für alte und neue Rechner
- Fokus auf Stabilität, Problembehebungen und Updates seit Version 1.3
- Aktualisierter Installer und neue Versionen von fdisk, format und edlin
- Verbesserte FreeCOM-Shell mit Fehlerbehebungen und Übersetzungen
- Live-CD für Emulatoren und USB-Stick-Image für echte Hardware verfügbar
- Reduzierte Varianten für Disketten und Vorinstallation auf Fertig-PCs
- Zielgruppe: Nutzer alter PCs und Spiele sowie Retro-Enthusiasten
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