Microsoft: Jetzt kommen die eigenständigen IT-Security-Agenten

Microsoft geht den nächsten Schritt bei der Integration von KI-Technologien in die IT-Sicherheit. Ein Jahr nach der Einführung vom KI-gestützten Security Copilot stellt das Unternehmen nun eine Reihe autonom arbeitender Sicherheitsagenten vor.
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KI-Helferlein für Admins

Diese sollen IT- und Sicherheitsteams dabei unterstützen, die steigende Anzahl von Bedrohungen effizienter zu bewältigen. Insgesamt sechs von Microsoft entwickelte KI-Agenten sowie fünf weitere von Partnerunternehmen stehen in den Startlöchern, hieß es.

Die sechs Microsoft-Agenten werden ab nächstem Monat in einer Vorschauversion verfügbar sein, teilte das Unternehmen mit. Sie sind darauf ausgelegt, Warnungen zu Phishing- und Datenverlusten zu verarbeiten, kritische Sicherheitsvorfälle zu priorisieren und Schwachstellen in IT-Systemen zu überwachen.


"Unsere Security Copilot-Agenten ermöglichen es Teams, große Mengen sicherheitsrelevanter Aufgaben autonom zu bewältigen und sich nahtlos in Microsofts Sicherheitslösungen zu integrieren", erklärte Vasu Jakkal, Chefin der Microsoft Security-Abteilung.

Zusätzlich kooperiert Microsoft mit den Unternehmen OneTrust, Aviatrix, BlueVoyant, Tanium und Fletch, um Sicherheitsagenten von Drittanbietern in das System zu integrieren. Dadurch wird es möglich, beispielsweise mit OneTrust Datenschutzverletzungen zu analysieren oder mit Aviatrix eine Ursachenanalyse bei Netzwerkstörungen durchzuführen.

Hilfe für Teams

Der Einsatz von KI-Agenten gewinnt zunehmend an Bedeutung, da Unternehmen verstärkt auf automatisierte Lösungen setzen, um ihre IT-Sicherheit zu optimieren. Microsoft hatte bereits vor einiger Zeit seine Copilot-Funktion für Unternehmen neu aufgelegt und ermöglicht seither neben kostenlosem KI-gestütztem Chat auch die Nutzung kostenpflichtiger, bedarfsgerechter KI-Agenten.

Parallel zu diesen Neuerungen verstärkt Microsoft auch den Schutz vor Phishing-Angriffen in Microsoft Teams. Ab April wird Microsoft Defender for Office 365 erweiterte Sicherheitsfunktionen für Teams-Nutzer bieten. Dazu gehört ein verbesserter Schutz vor schädlichen Links und Anhängen, um Angriffe auf diesem Weg effektiver abzuwehren.

Zusammenfassung
  • Microsoft stellt autonome KI-Sicherheitsagenten für IT-Teams vor
  • Sechs Microsoft-Agenten und fünf Partneragenten werden eingeführt
  • Agenten verarbeiten Warnungen und priorisieren Sicherheitsvorfälle
  • Integration in Microsofts bestehende Sicherheitslösungen geplant
  • Kooperation mit Drittanbietern für erweiterte Sicherheitsfunktionen
  • Der Einsatz von KI-Agenten gewinnt in der IT-Sicherheit an Bedeutung
  • Verbesserter Phishing-Schutz für Microsoft Teams ab April verfügbar

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