Nächstes Land geht gegen DeepSeek-KI vor, untersagt App-Downloads
Südkorea setzt den Download der chinesischen KI-App DeepSeek aus. Grund sind Datenschutzbedenken, die Behörden prüfen nun die Einhaltung lokaler Gesetze. Bestehende Nutzer können die App allerdings vorerst weiterverwenden.
DeepSeek hatte zuletzt mit seinem R1-Chatbot für Aufsehen gesorgt. Die Fähigkeiten des Modells, mit westlichen Konkurrenten mithalten zu können, und zwar bei deutlich geringeren Kosten, beeindruckten Investoren, Brancheninsider und auch Nutzer. Doch der schnelle Aufstieg der App, welche es in Südkorea innerhalb einer Woche auf über eine Million wöchentliche Nutzer brachte, zog auch kritische Blicke auf sich.
Die Web-Version von DeepSeek bleibt in Südkorea weiterhin zugänglich. Auch Nutzer, die die App bereits heruntergeladen haben, können diese vorerst weiter verwenden. Die PIPC rät jedoch zur Vorsicht und empfiehlt, keine persönlichen Informationen in das Eingabefeld von DeepSeek einzugeben.
Die Bedenken drehen sich hauptsächlich um die Speicherung von Nutzerdaten, die laut DeepSeek auf "sicheren Servern in der Volksrepublik China" erfolgt. Kritiker sehen darin potenzielle Sicherheitsrisiken, insbesondere angesichts der strengen Datenschutzgesetze in vielen westlichen Ländern.
Die chinesische Regierung weist die Vorwürfe zurück und betont, sie habe "nie und werde nie von Unternehmen oder Einzelpersonen verlangen, illegal Daten zu sammeln oder zu speichern". Das ist allerdings eine Aussage, die man mit einiger Vorsicht betrachten kann und muss.
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Siehe auch:
Südkorea zieht die Reißleine bei DeepSeek
Südkoreas Datenschutzbehörde hat den Download der chinesischen KI-App DeepSeek im Land vorübergehend ausgesetzt. Die Personal Information Protection Commission (PIPC) gab bekannt, dass neue Downloads der App in südkoreanischen App-Stores seit Samstagabend bis auf Weiteres nicht mehr möglich sind. Grund dafür sind Bedenken hinsichtlich des Umgangs mit Nutzerdaten durch das chinesische KI-Startup, das seit einigen Wochen in der Branche für Furore sorgt.DeepSeek hatte zuletzt mit seinem R1-Chatbot für Aufsehen gesorgt. Die Fähigkeiten des Modells, mit westlichen Konkurrenten mithalten zu können, und zwar bei deutlich geringeren Kosten, beeindruckten Investoren, Brancheninsider und auch Nutzer. Doch der schnelle Aufstieg der App, welche es in Südkorea innerhalb einer Woche auf über eine Million wöchentliche Nutzer brachte, zog auch kritische Blicke auf sich.
Eingeständnis von DeepSeek
Wie Reuters berichtet, räumte DeepSeek gegenüber der PIPC ein, einige Aspekte des südkoreanischen Datenschutzrechts vernachlässigt zu haben. Die Behörde erklärte, dass die Wiederaufnahme des Dienstes erst erfolgen wird, wenn Verbesserungen in Übereinstimmung mit den lokalen Datenschutzgesetzen vorgenommen wurden.Die Web-Version von DeepSeek bleibt in Südkorea weiterhin zugänglich. Auch Nutzer, die die App bereits heruntergeladen haben, können diese vorerst weiter verwenden. Die PIPC rät jedoch zur Vorsicht und empfiehlt, keine persönlichen Informationen in das Eingabefeld von DeepSeek einzugeben.
DeepSeek-Skepsis ist kein Einzelfall
Die Causa DeepSeek verdeutlicht die zunehmenden Spannungen im Bereich der künstlichen Intelligenz zwischen China und dem Westen. Südkorea ist nicht das einzige Land, das Maßnahmen gegen die chinesische KI-App ergriffen hat:- Italien: Hat eine Untersuchung eingeleitet und die Verarbeitung von Daten italienischer Nutzer blockiert.
- Australien: Hat DeepSeek von allen Regierungsgeräten verbannt.
- USA: Ein Gesetzentwurf wurde vorgeschlagen, der die Nutzung der App auf Regierungsgeräten untersagen soll.
Die Bedenken drehen sich hauptsächlich um die Speicherung von Nutzerdaten, die laut DeepSeek auf "sicheren Servern in der Volksrepublik China" erfolgt. Kritiker sehen darin potenzielle Sicherheitsrisiken, insbesondere angesichts der strengen Datenschutzgesetze in vielen westlichen Ländern.
Die chinesische Regierung weist die Vorwürfe zurück und betont, sie habe "nie und werde nie von Unternehmen oder Einzelpersonen verlangen, illegal Daten zu sammeln oder zu speichern". Das ist allerdings eine Aussage, die man mit einiger Vorsicht betrachten kann und muss.
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Zusammenfassung
- Südkorea setzt Download der chinesischen KI-App DeepSeek aus
- Datenschutzbehörde PIPC prüft Einhaltung lokaler Gesetze
- DeepSeek-Chatbot R1 beeindruckte durch Fähigkeiten und niedrige Kosten
- Web-Version und bestehende App-Nutzer nicht von Sperre betroffen
- Auch andere Länder ergreifen Maßnahmen gegen die chinesische KI-App
- Bedenken wegen Datenspeicherung auf Servern in China
- Chinesische Regierung weist Vorwürfe zu Datenmissbrauch zurück
Siehe auch:
- DeepSeek taucht plötzlich auf einer mysteriösen Prestige-Domain auf
- Billig-KI: DeepSeek-App bringt eklatante Sicherheitsmängel mit
- Strafe für DeepSeek-Downloads: Gesetzentwurf liegt in den USA vor
- Milliarden statt Millionen: DeepSeek verschweigt wahre KI-Kosten
- USA vs. DeepSeek: Nvidia KI-GPUs illegal nach China geschmuggelt?
Thema:
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