Netflix erhöht die Preise, Europa bleibt verschont, noch jedenfalls
Netflix wird in den USA und anderen Märkten wieder teurer, und zwar empfindlich. Gleichzeitig verzeichnet der Streaming-Anbieter ein Rekordwachstum von 18,9 Millionen neuen Abonnenten im vierten Quartal 2024 und kommt erstmals auf mehr als 300 Mio. Kunden.
Für Netflix läuft es derzeit bestens, denn man verzeichnet ein starkes Wachstum. Im vierten Quartal 2024 gewann der Streaming-Dienst 18,9 Millionen neue Abonnenten - der größte Zuwachs in der Unternehmensgeschichte. Damit erreicht das Unternehmen weltweit die Marke von 302 Millionen Nutzern, wie CNN berichtet.
Bei den Serien konnte die zweite Staffel von "Squid Game" mit 68 Millionen Aufrufen in der ersten Woche einen neuen Rekord aufstellen. Netflix Co-CEO Ted Sarandos betonte, dass das Unternehmen weiterhin nach Möglichkeiten sucht, Live-Events und Sport zu integrieren, sofern die wirtschaftlichen Bedingungen stimmen.
Netflix setzt verstärkt auf sein werbefinanziertes Angebot. Im vierten Quartal 2024 machten Anmeldungen für werbeunterstützte Pläne über 55 Prozent der Neuregistrierungen in Ländern aus, in denen diese Option verfügbar ist. Das Unternehmen plant, sein Angebot für Werbetreibende in diesem Jahr weiter zu verbessern, um die Werbeeinnahmen substanziell zu steigern.
Finanziell verzeichnete Netflix im letzten Quartal einen Umsatzanstieg von 16 Prozent auf über zehn Milliarden Dollar - auch das ist ein neuer Rekord. Der Betriebsgewinn stieg um 52 Prozent im Jahresvergleich auf 2,3 Milliarden Dollar. Diese positiven Zahlen führten zu einem Anstieg der Netflix-Aktie um 13 Prozent im nachbörslichen Handel.
Netflix plant, ab 2025 keine vierteljährlichen Abonnentenzahlen mehr zu veröffentlichen. Stattdessen beabsichtigt das Unternehmen zweimal pro Jahr einen "Engagement-Bericht" mit Updates herauszugeben. Diese Änderung könnte darauf hindeuten, dass Netflix seinen Fokus von reinem Nutzerwachstum auf andere Metriken verlagern möchte.
Was denkt ihr über die Preiserhöhungen bei Netflix? Seid ihr bereit, mehr zu zahlen, oder erwägt ihr, euer Abo zu kündigen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren - wir sind gespannt auf eure Meinungen!
Siehe auch:
Preiserhöhung trifft alle Abo-Modelle
Netflix passt seine Preisstruktur in den Vereinigten Staaten und weiteren Märkten an. Der Standard-Tarif ohne Werbung wird um 2,50 Dollar auf 17,99 Dollar pro Monat angehoben. Auch das werbefinanzierte Angebot wird erstmals teurer und kostet künftig 7,99 Dollar statt 6,99 Dollar monatlich. Der Premium-Tarif mit vier gleichzeitigen Streams steigt um zwei Dollar auf 24,99 Dollar pro Monat. Betroffen sind von der Preiserhöhung die USA, Kanada und Argentinien. Das einzige Land in Europa ist Portugal, allerdings ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch der Rest des Kontinents an der Reihe ist.Für Netflix läuft es derzeit bestens, denn man verzeichnet ein starkes Wachstum. Im vierten Quartal 2024 gewann der Streaming-Dienst 18,9 Millionen neue Abonnenten - der größte Zuwachs in der Unternehmensgeschichte. Damit erreicht das Unternehmen weltweit die Marke von 302 Millionen Nutzern, wie CNN berichtet.
Während wir weiterhin in Programmierung investieren und unseren Mitgliedern mehr Wert bieten, werden wir gelegentlich unsere Mitglieder bitten, ein wenig mehr zu zahlen, damit wir weiter in die Verbesserung von Netflix reinvestieren können
Live-Sport und Originalserien
Der jüngste Erfolg von Netflix basiert auf einer Mischung aus Live-Events und populären Eigenproduktionen. Der Boxkampf zwischen Mike Tyson und Jake Paul im November 2024 lockte 108 Millionen Zuschauer weltweit an und wurde zum meistgestreamten Sportereignis aller Zeiten. Auch die zwei NFL-Spiele am ersten Weihnachtsfeiertag waren mit durchschnittlich 30 Millionen globalen Zuschauern ein Erfolg.Bei den Serien konnte die zweite Staffel von "Squid Game" mit 68 Millionen Aufrufen in der ersten Woche einen neuen Rekord aufstellen. Netflix Co-CEO Ted Sarandos betonte, dass das Unternehmen weiterhin nach Möglichkeiten sucht, Live-Events und Sport zu integrieren, sofern die wirtschaftlichen Bedingungen stimmen.
Netflix setzt verstärkt auf sein werbefinanziertes Angebot. Im vierten Quartal 2024 machten Anmeldungen für werbeunterstützte Pläne über 55 Prozent der Neuregistrierungen in Ländern aus, in denen diese Option verfügbar ist. Das Unternehmen plant, sein Angebot für Werbetreibende in diesem Jahr weiter zu verbessern, um die Werbeeinnahmen substanziell zu steigern.
Finanziell verzeichnete Netflix im letzten Quartal einen Umsatzanstieg von 16 Prozent auf über zehn Milliarden Dollar - auch das ist ein neuer Rekord. Der Betriebsgewinn stieg um 52 Prozent im Jahresvergleich auf 2,3 Milliarden Dollar. Diese positiven Zahlen führten zu einem Anstieg der Netflix-Aktie um 13 Prozent im nachbörslichen Handel.
Netflix plant, ab 2025 keine vierteljährlichen Abonnentenzahlen mehr zu veröffentlichen. Stattdessen beabsichtigt das Unternehmen zweimal pro Jahr einen "Engagement-Bericht" mit Updates herauszugeben. Diese Änderung könnte darauf hindeuten, dass Netflix seinen Fokus von reinem Nutzerwachstum auf andere Metriken verlagern möchte.
Was denkt ihr über die Preiserhöhungen bei Netflix? Seid ihr bereit, mehr zu zahlen, oder erwägt ihr, euer Abo zu kündigen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren - wir sind gespannt auf eure Meinungen!
Zusammenfassung
- Netflix erhöht Preise in USA, Kanada und Argentinien deutlich
- Streaming-Dienst verzeichnet Rekordwachstum von 18,9 Mio. Neukunden
- Erstmals über 300 Mio. Abonnenten weltweit erreicht
- Live-Events und Eigenproduktionen tragen zum Erfolg bei
- Werbeunterstützte Pläne machen 55% der Neuregistrierungen aus
- Umsatz steigt um 16% auf über 10 Mrd. Dollar im letzten Quartal
- Ab 2025 keine vierteljährlichen Abonnentenzahlen mehr veröffentlicht
Siehe auch:
- Netflix kann also doch Live-Sport: Streaming-Rekord für Football
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