Was Apple Intelligence versprochen hat, aber mit iOS 18.1 nicht kommt
Apple führt seine KI-Funktionen bekanntermaßen schrittweise ein: In den USA starten Ende Oktober erste Features von Apple Intelligence, während sich EU-Nutzer gedulden müssen. Aber: Nicht alle angekündigten Funktionen werden zeitnah umgesetzt.
Die ersten sechs Funktionen von Apple Intelligence sollen voraussichtlich Ende Oktober mit iOS 18.1 in den USA starten. Dazu gehören unter anderem verbesserte Schreibwerkzeuge, Zusammenfassungen und intelligente Antworten.
Allerdings werden viele der spannendsten Features erst zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht. Wie MacRumors berichtet, werden einige der interessantesten Funktionen zunächst nicht verfügbar sein.
So müssen Nutzer beispielsweise auf "Image Playground" warten - eine App, die es ermöglichen soll, auf Basis von Textbeschreibungen cartoonartige Bilder zu generieren. Auch "Genmoji", mit dem sich individuell gestaltete Emojis erstellen lassen sollen, wird erst später eingeführt. Das sind nur einige Beispiele, von denen Verzögerungen bekannt sind.
Der Konzern sieht in den Forderungen der EU nach einer Öffnung seiner Technologie für Drittanbieter ein potenzielles Sicherheitsrisiko. Trotz des verzögerten Starts sehen Analysten langfristig Potenzial in Apples KI-Strategie. Edison Lee, Analyst bei Jefferies, betont Apples Vorteil durch die integrierte Hardware-Software-Lösung. Allerdings erwartet er "ernsthafte" KI-Leistung erst ab 2026 oder 2027, wenn die Smartphone-Hardware entsprechend überarbeitet wurde.
Die umfangreichsten Siri-Erweiterungen werden voraussichtlich erst mit iOS 18.4 im März 2025 verfügbar sein.
Wie steht ihr zu Apples schrittweisem Ansatz bei der Einführung von KI-Funktionen? Seid ihr von den Verzögerungen enttäuscht oder empfindet ihr es als gut, dass Apple sich Zeit nimmt? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Verzögerter Start für Apple Intelligence
Apple hat mit der Ankündigung seiner KI-Funktionen unter dem Namen Apple Intelligence für Aufsehen gesorgt. Doch der Start verläuft holpriger als erwartet - sowohl in den USA als auch in der Europäischen Union. Während in den Vereinigten Staaten Ende Oktober zumindest einige Funktionen verfügbar sein werden, müssen sich europäische Nutzer noch länger gedulden.Die ersten sechs Funktionen von Apple Intelligence sollen voraussichtlich Ende Oktober mit iOS 18.1 in den USA starten. Dazu gehören unter anderem verbesserte Schreibwerkzeuge, Zusammenfassungen und intelligente Antworten.
Allerdings werden viele der spannendsten Features erst zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht. Wie MacRumors berichtet, werden einige der interessantesten Funktionen zunächst nicht verfügbar sein.
So müssen Nutzer beispielsweise auf "Image Playground" warten - eine App, die es ermöglichen soll, auf Basis von Textbeschreibungen cartoonartige Bilder zu generieren. Auch "Genmoji", mit dem sich individuell gestaltete Emojis erstellen lassen sollen, wird erst später eingeführt. Das sind nur einige Beispiele, von denen Verzögerungen bekannt sind.
Europäische Nutzer müssen sich generell noch gedulden
Für Nutzer in der Europäischen Union sieht die Situation noch komplizierter aus. Aufgrund regulatorischer Herausforderungen hat Apple die Einführung von Apple Intelligence in Europa vorerst auf Eis gelegt.Der Konzern sieht in den Forderungen der EU nach einer Öffnung seiner Technologie für Drittanbieter ein potenzielles Sicherheitsrisiko. Trotz des verzögerten Starts sehen Analysten langfristig Potenzial in Apples KI-Strategie. Edison Lee, Analyst bei Jefferies, betont Apples Vorteil durch die integrierte Hardware-Software-Lösung. Allerdings erwartet er "ernsthafte" KI-Leistung erst ab 2026 oder 2027, wenn die Smartphone-Hardware entsprechend überarbeitet wurde.
Sprachunterstützung
Aktuell unterstützt Apple Intelligence nur US-Englisch. Die Unterstützung weiterer Sprachen, einschließlich Deutsch, ist für das kommende Jahr geplant. Apple plant, die Funktionalität von Apple Intelligence über mehrere iOS-Updates hinweg zu erweitern. Mit iOS 18.2, welches noch vor Ende 2024 erwartet wird, sollen Image Playground und Genmoji eingeführt werden.Die umfangreichsten Siri-Erweiterungen werden voraussichtlich erst mit iOS 18.4 im März 2025 verfügbar sein.
Wie steht ihr zu Apples schrittweisem Ansatz bei der Einführung von KI-Funktionen? Seid ihr von den Verzögerungen enttäuscht oder empfindet ihr es als gut, dass Apple sich Zeit nimmt? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Apple Intelligence startet in den USA Ende Oktober
- EU-Nutzer müssen wegen regulatorischer Herausforderungen warten
- Nicht alle Features sind sofort mit iOS 18.1 verfügbar
- "Image Playground" und "Genmoji" folgen später
- Analysten sehen langfristiges Potenzial
- Erste Siri-Erweiterungen mit iOS 18.4 im März 2025
- Unterstützung für weitere Sprachen folgt nächstes Jahr
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