Windows-Admins aufgepasst:
WSUS gilt jetzt offiziell als veraltet
Der Windows Server Update Services (WSUS) wird von Microsoft jetzt offiziell als veraltet eingestuft. Nutzer dessen sollten auf Alternativen zurückgreifen. Damit keine Probleme in Produktivumgebungen entstehen, bleibt die Funktionsweise des WSUS aber vorerst erhalten.
WSUS, ursprünglich im Jahr 2005 als 'Software Update Services' (SUS) eingeführt, ermöglicht es IT-Administratoren, Updates für Microsoft-Produkte in großen Unternehmensnetzwerken zentral zu verwalten und zu verteilen. Der Dienst agiert als Vermittler und sorgt dafür, dass Geräte in einem Netzwerk Updates kontrolliert erhalten, anstatt diese individuell von Microsoft-Servern herunterzuladen.
Microsoft betonte, dass für WSUS zwar keine neuen Funktionen mehr entwickelt werden, aber die bestehende Funktionalität und die Bereitstellung von Updates weiterhin unterstützt werden. "Wir werden keine neuen Funktionen für WSUS entwickeln und auch keine weiteren Funktionsanfragen annehmen", erläuterte Nir Froimovici von Microsoft. "Die aktuelle Funktionalität bleibt jedoch erhalten, und wir werden weiterhin Updates über den WSUS-Kanal veröffentlichen."
Microsoft empfiehlt Unternehmen, zukünftig auf cloudbasierte Lösungen wie Windows Autopatch, Microsoft Intune oder Azure Update Manager für das Update-Management von Clients und Servern umzusteigen. Diese Tools bieten modernere und flexiblere Möglichkeiten, Updates in Unternehmensumgebungen zu verwalten, so der Anbieter.
Zusätzlich zur Ankündigung über WSUS hatte Microsoft bereits im Juni mitgeteilt, dass die NTLM-Authentifizierung in Windows und Windows-Servern offiziell veraltet ist. Entwickler werden aufgefordert, auf Kerberos oder die Negotiation-Authentifizierung umzusteigen, um zukünftige Probleme zu vermeiden.
Siehe auch:
Funktion bleibt erhalten
Diese Ankündigung Microsofts überrascht nicht, da das Unternehmen bereits im August 2023 WSUS als eine der "Funktionen, die ab Windows Server 2025 entfernt oder nicht weiterentwickelt werden" gelistet hatte. Zudem wurde in diesem Juni angekündigt, dass die Synchronisierung von Treibern über WSUS bald eingestellt wird.WSUS, ursprünglich im Jahr 2005 als 'Software Update Services' (SUS) eingeführt, ermöglicht es IT-Administratoren, Updates für Microsoft-Produkte in großen Unternehmensnetzwerken zentral zu verwalten und zu verteilen. Der Dienst agiert als Vermittler und sorgt dafür, dass Geräte in einem Netzwerk Updates kontrolliert erhalten, anstatt diese individuell von Microsoft-Servern herunterzuladen.
Microsoft betonte, dass für WSUS zwar keine neuen Funktionen mehr entwickelt werden, aber die bestehende Funktionalität und die Bereitstellung von Updates weiterhin unterstützt werden. "Wir werden keine neuen Funktionen für WSUS entwickeln und auch keine weiteren Funktionsanfragen annehmen", erläuterte Nir Froimovici von Microsoft. "Die aktuelle Funktionalität bleibt jedoch erhalten, und wir werden weiterhin Updates über den WSUS-Kanal veröffentlichen."
Umsteigen bitte
Das ist eine gute Nachricht für alle Unternehmen, die auf WSUS angewiesen sind, um Updates für eine große Anzahl von Geräten zu verwalten. Für Privatanwender oder jene, die Microsoft Configuration Manager nutzen, ändert sich nichts.Microsoft empfiehlt Unternehmen, zukünftig auf cloudbasierte Lösungen wie Windows Autopatch, Microsoft Intune oder Azure Update Manager für das Update-Management von Clients und Servern umzusteigen. Diese Tools bieten modernere und flexiblere Möglichkeiten, Updates in Unternehmensumgebungen zu verwalten, so der Anbieter.
Zusätzlich zur Ankündigung über WSUS hatte Microsoft bereits im Juni mitgeteilt, dass die NTLM-Authentifizierung in Windows und Windows-Servern offiziell veraltet ist. Entwickler werden aufgefordert, auf Kerberos oder die Negotiation-Authentifizierung umzusteigen, um zukünftige Probleme zu vermeiden.
Zusammenfassung
- WSUS von Microsoft offiziell als veraltet eingestuft
- Nutzer sollen auf moderne, cloudbasierte Alternativen umsteigen
- WSUS-Funktionalität bleibt zur Vermeidung von Problemen erhalten
- Keine neuen Funktionen für WSUS, Unterstützung bestehender Funktionen gesichert
- WSUS dient zur zentralen Update-Verwaltung in Unternehmensnetzwerken
- Empfohlene Alternativen sind Windows Autopatch, Microsoft Intune
- NTLM-Authentifizierung ebenfalls als veraltet erklärt, Umstieg auf Kerberos empfohlen
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