iOS 18: Apple "sherlockt" Apps mit fast 400 Millionen Dollar Umsatz
Das kommende Update auf iOS 18 wird Apples mobilem Ökosystem einen hohen Preis abverlangen. Laut einer Analyse integriert das Unternehmen neue Funktionen in die Plattform, die bisher von Apps mit einem dreistelligen Millionen-Umsatz bereitgestellt wurden.
Dies bezieht sich auf den ersten prominenten Fall dieser Art: In den frühen Jahren von MacOS X gab es eine überaus populäre Such-Anwendung für den Mac. Diese trug den Namen "Watson" und bot geordneten Zugang zu einer ganzen Reihe von Informationen, die über das Web verfügbar waren. Apple kopierte diese Features in der Sherlock-App, die zum Lieferumfang des Betriebssystems gehörte. Seit Jahren folgt Apple immer wieder einem solchen Prinzip - und riskierte dafür auch schon des Öfteren Kartellprozesse.
In iOS 18 wird nun einmal mehr kräftig gesherlockt. Wie TechCrunch unter Berufung auf das Marktforschungsunternehmen Appfigures berichtet, machen die neuen Features, die mit dem Update im Herbst erscheinen, zahlreiche Drittanbieter-Apps ganz oder teilweise überflüssig, die zusammen einen Umsatz von 393 Millionen Dollar generierten.
Andere App-Kategorien, die von iOS-Neuerungen betroffen sind, sind unter anderem Grammatikhilfen, Passwortmanager und Ähnliches. Die Entwickler dieser Apps müssen sich nun notgedrungen darum kümmern, einen deutlichen Mehrwert gegenüber den Apple-eigenen Funktionen zu bieten, wenn sie weiterhin Kunden haben wollen.
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Her mit den Features
Bei Apple gehört es im Grunde schon immer zum Alltag, dass besonders erfolgreiche Funktionen, die von Drittentwicklern beigesteuert werden, einen festen Platz im Betriebssystem erhalten. In der Entwickler-Community hat dies sogar einen eigenen Begriff: Das sogenannte "Sherlocking".Dies bezieht sich auf den ersten prominenten Fall dieser Art: In den frühen Jahren von MacOS X gab es eine überaus populäre Such-Anwendung für den Mac. Diese trug den Namen "Watson" und bot geordneten Zugang zu einer ganzen Reihe von Informationen, die über das Web verfügbar waren. Apple kopierte diese Features in der Sherlock-App, die zum Lieferumfang des Betriebssystems gehörte. Seit Jahren folgt Apple immer wieder einem solchen Prinzip - und riskierte dafür auch schon des Öfteren Kartellprozesse.
In iOS 18 wird nun einmal mehr kräftig gesherlockt. Wie TechCrunch unter Berufung auf das Marktforschungsunternehmen Appfigures berichtet, machen die neuen Features, die mit dem Update im Herbst erscheinen, zahlreiche Drittanbieter-Apps ganz oder teilweise überflüssig, die zusammen einen Umsatz von 393 Millionen Dollar generierten.
Outdoor-Apps in Gefahr
Dabei entfällt der überwiegende Teil der wegfallenden Umsätze auf die nicht gerade billigen Trail-Apps. Diese ermöglichen Nutzern, Wanderrouten für ihre Outdoor-Aktivitäten zu erstellen. Dies geht über die bisherigen Fähigkeiten der meisten normalen Kartendienste hinaus, die nur offizielle Straßen und Wege abdecken. Apple integriert nun aber eben auch eine Wanderwege-Navigation in seine eigene Kartenanwendung.Andere App-Kategorien, die von iOS-Neuerungen betroffen sind, sind unter anderem Grammatikhilfen, Passwortmanager und Ähnliches. Die Entwickler dieser Apps müssen sich nun notgedrungen darum kümmern, einen deutlichen Mehrwert gegenüber den Apple-eigenen Funktionen zu bieten, wenn sie weiterhin Kunden haben wollen.
Zusammenfassung
- iOS 18 wird Apples Mobile-Ökosystem einen hohen Preis abverlangen
- Neue Funktionen ersetzen Apps mit dreistelligem Millionen-Umsatz
- Apple integriert erfolgreiche Drittentwickler-Funktionen ins Betriebssystem
- Der Begriff "Sherlocking" beschreibt dieses Vorgehen von Apple
- Prominenter Fall: Apple kopierte Watson-Funktionen in die Sherlock-App
- iOS 18 macht viele Drittanbieter-Apps überflüssig, 393 Millionen Dollar Umsatz
- Besonders betroffen: Trail-Apps für Wanderrouten und Outdoor-Aktivitäten
- Auch Grammatikhilfen und Passwortmanager sind von iOS-Neuerungen betroffen
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