100 Megapixel-Wahnsinn: Apple Vision Pro fordert extreme Auflösung
Mit seinem Vision-Pro-Headset bringt Apple die Hersteller von Kameras in die Bredouille. Denn die Auflösung von aktuell in Serie produzierten Aufnahmegeräten reicht nicht aus, um eine klare Darstellung auf die Bildschirme der VR-Brille zu bringen. Nun äußert sich Canon.
Nicht einmal von Apple selbst produzierte Inhalte für ihre Brille (Immersive Videos), bei denen es sich vorrangig um Natur- und Abenteuerfilme handelt, erfüllen die hohen Anforderungen. Denn hier berichten Nutzer über teils grobe Darstellungen und pixelige Bilder. Neben anderen Problemen, wie dem sehr empfindlichen Frontglas, haben Käufer des mit einem saftigen Preisschild von 3499 US-Dollar versehenen Headsets also weiteren Ärger.
So sei eine Auflösung von mindestens 100 Megapixeln notwendig, was 14K entspräche und damit beinahe das Doppelte von dem ist, was die aktuellen Spitzenmodelle von Canon und anderen Herstellern mit ihren 8K liefern können.
Man arbeitet bei Canon an einer Verbesserung der entsprechenden Technik, eine Massenproduktion solcher Kameras sei zum jetzigen Zeitpunkt aber bislang nicht möglich. Bis Nutzer der Apple Vision Pro also weniger verpixelte, hochauflösende Inhalte über ihre Brille genießen können, wird wohl noch einige Zeit ins Land gehen.
Siehe auch:
8K-Auflösung zu wenig
Wer als Konsument momentan das bestmögliche Bild auf einem Wiedergabegerät genießen will, sieht sich nach Inhalten mit einer Auflösung von 8K um. Doch nicht bei Apple. Denn die Vision Pro benötigt mit seinen beiden 4K-Mikro-OLED-Screens und einer enormen Pixeldichte von 3386 ppi deutlich höhere Auflösungen, um ein scharfes Bild zu erzeugen.Nicht einmal von Apple selbst produzierte Inhalte für ihre Brille (Immersive Videos), bei denen es sich vorrangig um Natur- und Abenteuerfilme handelt, erfüllen die hohen Anforderungen. Denn hier berichten Nutzer über teils grobe Darstellungen und pixelige Bilder. Neben anderen Problemen, wie dem sehr empfindlichen Frontglas, haben Käufer des mit einem saftigen Preisschild von 3499 US-Dollar versehenen Headsets also weiteren Ärger.
Ganz neue Kameratechnik muss her
Nun meldet sich Yasuhiko Shiomi, Abteilungsleiter des Image Communication Business beim Kamerahersteller Canon zu Wort. Er geht davon aus, dass es mit der aktuellen Technik nicht möglich ist, bei Videoaufnahmen eine zufriedenstellende Bildqualität für die Apple Vision Pro zu erreichen.So sei eine Auflösung von mindestens 100 Megapixeln notwendig, was 14K entspräche und damit beinahe das Doppelte von dem ist, was die aktuellen Spitzenmodelle von Canon und anderen Herstellern mit ihren 8K liefern können.
Schwierigkeit liegt bei der Bildwiederholrate
Zwar gibt es schon Videokameras mit Sensoren, die mit entsprechender Auflösung filmen, dies sind jedoch Spezialanfertigungen für ganz bestimmte Zwecke. Außerdem sei das Problem laut Go Tokura, dem stellvertretenden Leiter der Imaging Group bei Canon, nicht die Auflösung an sich, sondern die Kombination mit einer Wiederholrate von 60 Bildern pro Sekunde.Man arbeitet bei Canon an einer Verbesserung der entsprechenden Technik, eine Massenproduktion solcher Kameras sei zum jetzigen Zeitpunkt aber bislang nicht möglich. Bis Nutzer der Apple Vision Pro also weniger verpixelte, hochauflösende Inhalte über ihre Brille genießen können, wird wohl noch einige Zeit ins Land gehen.
Zusammenfassung
- Apple VR-Headset fordert hohe Kameraauflösungen
- Serienkameras bieten nicht genug Auflösung für klare VR-Bilder
- Apple Vision Pro benötigt über 8K für scharfe Darstellung
- Canon sieht aktuelle Technik als unzureichend für VR-Anforderungen
- Mindestens 100 Megapixel für zufriedenstellende VR-Qualität nötig
- Spezialkameras existieren, aber Massenproduktion steht aus
- Canon arbeitet an Technik, doch VR-Inhalte bleiben vorerst limitiert
Siehe auch:
- Von Face ID bis Vision Pro: Apple verliert wichtigen Hardware-Veteranen
- Apple Vision Pro: Nutzer klagen über spontane Risse im Frontglas
- Nutzer fangen jetzt das Basteln an, damit Apple Vision Pro richtig sitzt
- Apple Vision Pro: So mancher Kunde gibt sein Headset wieder zurück
- M. Zuckerberg: Vision Pro ist eh nicht so doll, unsere Brille ist viel besser
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