Nutzer fangen jetzt das Basteln an, damit Apple Vision Pro richtig sitzt

Die Vision Pro von Apple bleibt in ihrer Konstruktion ein VR-Headset, das dieselben Probleme wie die Konkurrenz mitbringt. Weil keines der von Apple mitgelieferten Kopfbänder ideal ist, behelfen sich die Nutzer selbst. Das Netz ist voll mit Basteltipps für das 3500 US-Dollar-Gerät.

Kopfband-Hacks: Vision Pro-Nutzer für Bequemlichkeit

VR-Headsets haben fast alle ein Problem: Irgendwie muss das Gewicht der Elektronik, die vor dem Gesicht benötigt wird, gut auf den Kopf verteilt werden. Seit den frühen Tagen von VR-Headsets sehen die Lösungen ähnlich aus: Bänder, die hinter und über den Kopf geführt werden. So auch bei der Vision Pro von Apple. Die kommt zwar gleich mit zwei Kopfbändern, manche Nutzer finden aber keines davon ideal.

Prinzipiell wird Apple für die Konstruktion des Solo Knit Band sehr gelobt, das nur um den Hinterkopf herumgeführt wird und dank Rad einfach einzustellen ist. Das Problem: Das Gewicht lastet hier sehr stark auf Stirn und Wangenknochen. Das ebenfalls beigelegte Dual Loop Band verlagert den Schwerpunkt auf den Kopf, ist durch seine Konstruktion mit Klettverschluss aber weniger leicht anzupassen.

Auf YouTube ansehen
Und so behelfen sich immer mehr Vision Pro-Nutzer auf der Suche nach dem optimalen Sitz mit Bauteilen aus dem 3D-Drucker, die Apples 3500-US-Dollar-Headset noch bequemer machen sollen. Ein Ansatz: Ein Adapter macht es möglich, einfach zwei Solo Knit Bands zu einem neuen Halteriemen zu kombinieren. Neben dem Bauteil für wenige Cent ist dafür natürlich noch ein zweites Solo Knit Band nötig, Kostenpunkt 99 US-Dollar.

Wie Heise in seinem Bericht schreibt, hat unter anderem der YouTuber Uncle Jessy auf Printables entsprechende Pläne bereitgestellt und die Konstruktion ausführlich getestet. Hier finden sich auch weitere Ansätze, den Komfort zu verbessern. So kann die Vision Pro unter anderem mit einem einfachen Clip an einer Baseballcap befestigt werden.

Apple Vision ProApple Vision ProApple Vision ProApple Vision Pro

All diese Bastelversuche zeigen ganz deutlich: Bis die Elektronik in VR-Headsets entscheiden verkleinert und leichter gemacht werden kann, gibt es in Bezug auf die Kopfbänder wohl noch einige gute Ideen zu entwickeln. Bei seinem 3500 US-Dollar Gerät hat auch Apple auf jeden Fall bisher nicht die optimale Lösung gefunden.
Zusammenfassung
  • Vision Pro von Apple teilt Probleme anderer VR-Headsets
  • Nutzer suchen nach besseren Kopfbändern für 3500 $ Gerät
  • Apple liefert zwei Kopfbänder, doch keines überzeugt alle
  • Solo Knit Band lastet Gewicht auf Stirn und Wangenknochen
  • Dual Loop Band mit Klett schwerer einzustellen
  • 3D-Druck-Bauteile für bequemeren Sitz der Vision Pro genutzt
  • YouTuber Uncle Jessy testet und teilt Anpassungen online

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Videos zum Thema Apple Vision Pro
Apple Vision Pro 256 GB im Preisvergleich:
Derzeit keine Angebote im Preisvergleich
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!