Leak: 1,7 TB Daten von Sony-Spielestudio Insomniac veröffentlicht
Hacker haben große Mengen von internen Daten des Spieleentwicklers Insomniac Games veröffentlicht, der für Sony und Marvel unter anderem das Spiel Spider-Man 2 geschaffen hat. Der Datensatz stammt aus einem Ransomware-Angriff, für den niemand Lösegeld zahlen wollte.
Der Leak verrät einige pikante Details, darunter neben den persönlichen Daten vieler Mitarbeiter und Steuerinformationen des Unternehmens auch zahlreiche interne Nachrichten, Slack-Screenshots, Kündigungsschreiben und sogar Pass-Daten von manchen Personen. Überdies enthält das Datenpaket aber auch noch Details zu Projekten von Insomniac Games.
Weitere Informationen aus dem Leak betreffen die Veröffentlichungstermine für einige Spiele von Insomniac Games und diverse Details zu dem kommenden "Wolverine"-Spiel, an dem die Entwickler derzeit noch immer arbeiten. Dazu gehören unter anderem Videos, in denen Animationen verschiedener X-Men-Charaktere, von Wolverine und anderen Figuren des kommenden Spiels zu sehen sind.
Außerdem enthält der Leak auch noch Informationen darüber, wer an dem Spiel beteiligt sein soll und welche Sprecher und Schauspieler einen Auftritt haben. Außerdem liegen Informationen zu den Spielorten des neuen Titels vor und es sind sogar Konzeptbilder und eine kurze Aufzeichnung des Game-Plays einer frühen Entwicklerversion von 2021 in dem Datenpaket enthalten.
Sämtliche Daten aus dem Leak können mit relativ wenig Aufwand über die Suchmaschine Google gefunden werden. Um Spoiler zu vermeiden, verzichten wir auf eine direkte Verlinkung. Zuerst berichtete das australische Magazin Cyber Daily über die Veröffentlichung der Daten aus dem Angriff gegen Insomniac Games.
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Siehe auch:
- Hacker veröffentlichen 1,7 TB Daten von Insomniac Games
- Datensatz enthält persönliche Mitarbeiterinformationen
- Leak enthält auch Vertrag zwischen Sony und Marvel bis 2035
- Details zu kommenden Spielen und "Wolverine"-Entwicklung
- Sprecher und Spielorte des neuen Titels im Datenpaket
- Konzeptbilder und Gameplay-Aufzeichnung von 2021 geleakt
Über eine Million Dateien, insgesamt 1,7 Terabyte
Die Ransomware-Gruppe Rhysida hat rund 1,7 Terabyte an internen Daten des Spielstudios Insomniac Games veröffentlicht. Die Gruppierung stellte die rund 1,3 Millionen Dateien über einschlägige Foren ins Netz, nachdem sich kein Käufer für den Datensatz gefunden hatte, den die Angreifer für zwei Millionen Dollar verkaufen wollten - auch nicht das betroffene Unternehmen selbst.Der Leak verrät einige pikante Details, darunter neben den persönlichen Daten vieler Mitarbeiter und Steuerinformationen des Unternehmens auch zahlreiche interne Nachrichten, Slack-Screenshots, Kündigungsschreiben und sogar Pass-Daten von manchen Personen. Überdies enthält das Datenpaket aber auch noch Details zu Projekten von Insomniac Games.
Vertrag über X-Men-Spiele läuft bis 2035
So ist eine Kopie des Vertrags zwischen Sony und Marvel enthalten, mit dem sich die beiden Konzerne auf die Veröffentlichung von Spielen auf Basis des X-Men Franchises bis zum Jahr 2035 verständigt haben. Das Dokument trägt die Unterschriften des scheidenden Chefs von Sony Interactive Entertainment (SIE) Jim Ryan und Marvel-Boss Isaac Perlmutter und trat bereits im Juli 2021 in Kraft.Weitere Informationen aus dem Leak betreffen die Veröffentlichungstermine für einige Spiele von Insomniac Games und diverse Details zu dem kommenden "Wolverine"-Spiel, an dem die Entwickler derzeit noch immer arbeiten. Dazu gehören unter anderem Videos, in denen Animationen verschiedener X-Men-Charaktere, von Wolverine und anderen Figuren des kommenden Spiels zu sehen sind.
Außerdem enthält der Leak auch noch Informationen darüber, wer an dem Spiel beteiligt sein soll und welche Sprecher und Schauspieler einen Auftritt haben. Außerdem liegen Informationen zu den Spielorten des neuen Titels vor und es sind sogar Konzeptbilder und eine kurze Aufzeichnung des Game-Plays einer frühen Entwicklerversion von 2021 in dem Datenpaket enthalten.
Sämtliche Daten aus dem Leak können mit relativ wenig Aufwand über die Suchmaschine Google gefunden werden. Um Spoiler zu vermeiden, verzichten wir auf eine direkte Verlinkung. Zuerst berichtete das australische Magazin Cyber Daily über die Veröffentlichung der Daten aus dem Angriff gegen Insomniac Games.
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Siehe auch:
- Datenleck: Persönliche Details tausender Roblox-Entwickler im Netz
- Praxissoftware mit Lücke: Patientendaten landen ungeschützt im Netz
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Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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