Microsofts KI-Tool sorgt für Empörung:
Der Tod ist kein Umfragethema
KI hat kein Taktgefühl, das zeigt auch eine Umfrage, die von einem Microsoft-Tool automatisiert erstellt wurde. Nutzer sollten sich zum Tod einer Frau äußern. Nach scharfer Kritik hat Microsoft das Werkzeug zurückgezogen und eine Untersuchung eingeleitet.
Nachdem Microsoft auf das Problem hingewiesen worden war, dauerte es dann auch nicht lange bis zu einer Reaktion. "Eine Umfrage hätte nie neben einem Artikel dieser Art erscheinen dürfen, und wir ergreifen Maßnahmen, um zu verhindern, dass sich diese Art von Fehlern in Zukunft wiederholt", sagte Microsoft am Mittwoch in einer Erklärung gegenüber Axios.
Die Umfrage zum Tod der Frau wurde nach Kritik entfernt
Mindestens unangenehm war die Veröffentlichung nicht nur für Microsoft, sondern auch für den Guardian, der den ursprünglichen Beitrag verfasst hatte, der dann durch das Microsoft-Tool nachträglich mit der Umfrage versehen worden war. "Dies ist eindeutig ein unangemessener Einsatz von AI durch Microsoft bei einer potenziell beunruhigenden Geschichte von öffentlichem Interesse", so Guardian-CEO Anna Bateson.
Bateson fordert von Microsoft jetzt eine verbindliche Zusicherung, dass ohne eine ausdrückliche Zustimmung keine "experimentellen Technologien auf oder neben dem von Guardian gelisteten Journalismus" angewendet wird. Aus ihrer Sicht stehe Microsoft in der Pflicht, klar zu kennzeichnen, wenn KI an der Erstellung zusätzlicher Elemente und Features beteiligt ist.
Siehe auch:
Umfrage sorgt für scharfe Kritik an KI-Inhalten
Berichte über den Tod erfordern auf jeden Fall Fingerspitzengefühl und sollten im besten Fall sehr rücksichtsvoll verfasst werden. In dieser Hinsicht ist Microsoft auf seinem News-Feed Microsoft Start, dessen Inhalte unter anderem mit KI generiert werden, ein grober Fehler unterlaufen. Wie Axios berichtet, wurde parallel zu dem Bericht über den Tod einer Frau eine Umfrage veröffentlicht, die automatisiert von einer KI erstellt worden war.Nachdem Microsoft auf das Problem hingewiesen worden war, dauerte es dann auch nicht lange bis zu einer Reaktion. "Eine Umfrage hätte nie neben einem Artikel dieser Art erscheinen dürfen, und wir ergreifen Maßnahmen, um zu verhindern, dass sich diese Art von Fehlern in Zukunft wiederholt", sagte Microsoft am Mittwoch in einer Erklärung gegenüber Axios.
Die Umfrage zum Tod der Frau wurde nach Kritik entfernt
Mindestens unangenehm war die Veröffentlichung nicht nur für Microsoft, sondern auch für den Guardian, der den ursprünglichen Beitrag verfasst hatte, der dann durch das Microsoft-Tool nachträglich mit der Umfrage versehen worden war. "Dies ist eindeutig ein unangemessener Einsatz von AI durch Microsoft bei einer potenziell beunruhigenden Geschichte von öffentlichem Interesse", so Guardian-CEO Anna Bateson.
Bateson fordert von Microsoft jetzt eine verbindliche Zusicherung, dass ohne eine ausdrückliche Zustimmung keine "experimentellen Technologien auf oder neben dem von Guardian gelisteten Journalismus" angewendet wird. Aus ihrer Sicht stehe Microsoft in der Pflicht, klar zu kennzeichnen, wenn KI an der Erstellung zusätzlicher Elemente und Features beteiligt ist.
Zusammenfassung
- Microsoft-Tool erstellte unangemessene Umfrage zu Todesbericht
- KI-generierte Inhalte auf Microsoft Start in der Kritik
- Microsoft zog das Werkzeug zurück und leitete Untersuchung ein
- Der Guardian, Urheber des Originalbeitrags, kritisiert Microsoft
- Guardian-CEO fordert verbindliche Zusicherung von Microsoft
- Microsoft soll KI-Einsatz bei zusätzlichen Elementen kennzeichnen
Siehe auch:
- Industrial Copilot: Siemens mit Microsoft-KI gegen Fachkräftemangel
- Microsoft: Neue Spitzenmanager für noch mehr Fokus auf KI & Gaming
- Microsofts hohe KI-Investitionen zahlen sich schneller aus als gedacht
- Edge-Browser: Microsoft will Browserverlauf für KI-Training nutzen
- Windows 11 KI-Integration: Microsofts Datenschutz-Update für Europa
Thema:
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