"Snowblade": Amazon stellt neues tragbares AWS-Datenzentrum vor
Amazon hat jetzt eine seiner neuesten Server-Entwicklungen vorgestellt. Diese wird der allgemeinen Öffentlichkeit aber wohl kaum zugänglich werden - denn es handelt sich in erster Linie um eine Spezial-Entwicklung für das Militär.
Das "Snowblade" genannte Gerät ist dafür konzipiert, mehr oder weniger mobil eingesetzt zu werden. Der Server steht also nicht ständig in einem Datenzentrum herum, sondern lässt sich beispielsweise als lokale Recheneinheit in temporären Camps betreiben. Das gesamte Gerät hat eine Bauhöhe von fünf Rack-Höheneinheiten, bei einer halben Rack-Breite.
Die neuen Snowblade-Server bieten, wie auch andere Systeme der Snowball-Serie, vor Ort verschiedenste AWS-Services an - dazu gehören Rechen-, Speicher- und andere hybride Dienste. Der Vorteil besteht darin, dass sich die Anwendungen, die bereits für den Betrieb in der Amazon-Cloud entwickelt wurden, direkt auf den portablen Systemen betreiben lassen - und dies auch dann, wenn kein direkter Internet-Zugang zu einem Datenzentrum des Konzerns zur Verfügung steht. Die Boxen können so selbstständig Amazon EC2, AWS IAM, AWS CloudTrail, AWS IoT Greengrass, AWS Deep Learning AMIs, Amazon Sagemaker Neo und AWS DataSync ausführen.
Auch wenn es aktuell noch keine weitergehenden Spezifikationen gibt, lässt sich doch einiges auf dem bekannteren Vorgänger ableiten. Dieser brachte es bei 104 möglichen cCPUs auf 28 TB Speicher und 416 GB Arbeitsspeicher. Wahrscheinlich wird das neue System entsprechend über die ungefähr doppelten Kapazitäten verfügen können.
Öffentliche Aufmerksamkeit bekamen die Geräte erstmals vor einigen Monaten durch ihren Einsatz in der Ukraine. AWS-Mitarbeiter und lokale Techniker nutzten die Snowball-Systeme, um möglichst schnell Regierungs-, Steuer-, Bank- und Eigentumsdaten außer Landes zu schaffen, bevor diese Gefahr liefen, den russischen Invasoren in die Hände zu fallen oder von diesen zerstört zu werden.
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Die neuen Snowblade-Server bieten, wie auch andere Systeme der Snowball-Serie, vor Ort verschiedenste AWS-Services an - dazu gehören Rechen-, Speicher- und andere hybride Dienste. Der Vorteil besteht darin, dass sich die Anwendungen, die bereits für den Betrieb in der Amazon-Cloud entwickelt wurden, direkt auf den portablen Systemen betreiben lassen - und dies auch dann, wenn kein direkter Internet-Zugang zu einem Datenzentrum des Konzerns zur Verfügung steht. Die Boxen können so selbstständig Amazon EC2, AWS IAM, AWS CloudTrail, AWS IoT Greengrass, AWS Deep Learning AMIs, Amazon Sagemaker Neo und AWS DataSync ausführen.
Für widrige Bedingungen
In der neuesten Version, die jetzt zur Verfügung steht, können pro Einheit bis zu 209 vCPUs bereitgestellt werden. Dabei handelt es sich um virtuelle CPUs in virtuellen Umgebungen - der Einfachheit halber übersetzt sich dies in den meisten Fällen in jeweils einen eigenständigen Kern der physischen Multicore-CPU. Das Gerät erfüllt außerdem die MIL-STD-810H-Ruggedization-Standards des US-Militärs, was bedeutet, dass es extremen Temperaturen, Vibrationen und Stößen standhalten kann.Auch wenn es aktuell noch keine weitergehenden Spezifikationen gibt, lässt sich doch einiges auf dem bekannteren Vorgänger ableiten. Dieser brachte es bei 104 möglichen cCPUs auf 28 TB Speicher und 416 GB Arbeitsspeicher. Wahrscheinlich wird das neue System entsprechend über die ungefähr doppelten Kapazitäten verfügen können.
Öffentliche Aufmerksamkeit bekamen die Geräte erstmals vor einigen Monaten durch ihren Einsatz in der Ukraine. AWS-Mitarbeiter und lokale Techniker nutzten die Snowball-Systeme, um möglichst schnell Regierungs-, Steuer-, Bank- und Eigentumsdaten außer Landes zu schaffen, bevor diese Gefahr liefen, den russischen Invasoren in die Hände zu fallen oder von diesen zerstört zu werden.
Zusammenfassung
- Amazon stellt "Snowblade"-Server vor: Spezial-Entwicklung für Militär.
- Bis zu 209 vCPUs, 28 TB Speicher, 416 GB Arbeitsspeicher.
- Kann AWS-Services wie EC2, IAM, CloudTrail und mehr ausführen.
- Ukraine-Einsatz: Daten retten, bevor sie Invasoren in die Hände fielen.
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