Der einstige Medienliebling Vice ist pleite, soll aber gerettet werden
Das Medienunternehmen Vice Media galt viele Jahre lang als die Zukunft des Journalismus, es war eine mutige und mitunter auf Krawall gebürstete Spielart des Journalismus. Doch damit ist nun Schluss, bzw. ist Vice stark gefährdet. Denn das Medienhaus hat Konkurs angemeldet.
Vice wurde vor mittlerweile fast 30 Jahren gegründet und trieb den klassischen Journalismus eine ganze Weile regelrecht vor sich her. Denn die Reportagen von Vice, das es u. a. als Printmagazin und Online-Seite gab und gibt, waren immer wieder tabulos und auch durchgeknallt. Das ließ viele etablierte Verlage erzittern und so mancher versuchte, Produkte auf dem Markt zu platzieren, die ähnlich frisch und jugendlich auftreten.
Vice hatte in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten tatsächlich viele bahnbrechende Reportagen. So besuchte ein Reporter den Islamischen Staat, man begleitete Dennis Rodman und die Harlem Globetrotters auf einen Trip nach Nordkorea und vieles mehr.
Die wahrscheinliche Folge der wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist der Verkauf von Vice Media: Wie die New York Times berichtet, plant eine Gruppe von Kreditgebern, das Unternehmen aus dem Konkurs zu übernehmen. Als Preis werden hier 225 Millionen Dollar genannt.
Wie tief Vice finanziell gefallen ist, zeigt eine andere Zahl: Denn 2017 wurde das Unternehmen mit 5,7 Milliarden Dollar bewertet. Grund für die finanziellen Turbulenzen sind stagnierende Einnahmen, Vice hatte zuletzt Probleme, Gewinne zu erwirtschaften. Das bedeutete auch, dass die Börsenpläne aufgegeben werden mussten.
Vice hatte in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten tatsächlich viele bahnbrechende Reportagen. So besuchte ein Reporter den Islamischen Staat, man begleitete Dennis Rodman und die Harlem Globetrotters auf einen Trip nach Nordkorea und vieles mehr.
Vice will in neuer Stärke zurückkommen
Doch im Fall von Vice hört die Geschichte nun auf bzw. wird ein neues Kapitel eröffnet. Denn Vice Media hat heute Insolvenz angemeldet. Der Betrieb der einzelnen Produkte soll jedoch ungestört weiterlaufen, der kanadisch-US-amerikanische Verlag gab überdies an, dass man erwartet, "in zwei bis drei Monaten als finanziell gesundes und stärkeres Unternehmen hervorzugehen".Die wahrscheinliche Folge der wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist der Verkauf von Vice Media: Wie die New York Times berichtet, plant eine Gruppe von Kreditgebern, das Unternehmen aus dem Konkurs zu übernehmen. Als Preis werden hier 225 Millionen Dollar genannt.
Wie tief Vice finanziell gefallen ist, zeigt eine andere Zahl: Denn 2017 wurde das Unternehmen mit 5,7 Milliarden Dollar bewertet. Grund für die finanziellen Turbulenzen sind stagnierende Einnahmen, Vice hatte zuletzt Probleme, Gewinne zu erwirtschaften. Das bedeutete auch, dass die Börsenpläne aufgegeben werden mussten.
Zusammenfassung
- Vice Media trieb klassischen Journalismus voran.
- Vice meldet Insolvenz an, Betrieb soll aber weiterlaufen.
- Kreditgeber wollen Unternehmen für 225 Millionen Dollar übernehmen.
- 2017 wurde Vice noch mit 5,7 Milliarden Dollar bewertet.
- Stagnierende Einnahmen & Probleme, Gewinne zu erwirtschaften.
- Börsenpläne mussten aufgegeben werden.
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