Überreste eines der ersten Sterne des Universums wurden gefunden

Ein weit entfernter Quasar hat das Interesse von Forschern der National Science Foundation der USA auf sich gezogen. Denn es liegt der Verdacht nahe, dass es sich hier um die Reste eines der ersten Sterne des Universums überhaupt handelt. Das Objekt trägt die Katalog-Kennung ULAS J1342+0928. Es konnte jetzt mit dem Gemini-Nord-Teleskop auf Hawaii genauer beobachtet werden. Den Forschern gelang es insbesondere, eine Spektrografie im nahen Infrarot-Licht durchzuführen. Dabei zeigte sich ein merkwürdiges Verhältnis von Magnesium zu Eisen, das nach der derzeitigen Theorie nur von einem der frühesten Sterne des Universums herrühren kann, der als einer der Ersten überhaupt zur Supernova wurde.

Im Zuge der Expansion und der Abkühlung des Raums nach dem Urknall, entstanden aus dem ursprünglichen Plasma erst einmal nur Atome der leichten Elemente Wasserstoff, Helium und Lithium. Erst als sich nach etwa 100 Millionen Jahren die ersten Sterne bildeten, konnte in diesen die Fusion zu schwereren Elementen beginnen. Diese Materialien gelangten dann erst nach deren Ableben in einer Supernova hinaus ins All und legten hier dann den Grundstein für viele heutige Objekte - insbesondere auch die Planeten und letztlich das Leben.


Der Ursprung der Schwere

Die ersten Sterne werden als Population III zusammengefasst. Die bestanden nur aus Wasserstoff und Helium und waren extrem viel größer als unsere Sonne. Und sie hatten einen vergleichsweise kurzen Lebenszyklus, bevor sie zu Schwarzen Löchern und Quasaren wurden. Daher konnten sie auch noch nie selbst beobachtet werden - denn dafür müsste man sie in vielen Milliarden Lichtjahren Entfernung sehen können - in einer noch weiteren Entfernung als die ältesten derzeit beobachteten Galaxien.

Aber die Überreste können aufgespürt werden - und zwar aufgrund der Elementen-Zusammensetzung, die sich aus den kosmologischen Modellen ergibt. Charakteristisch wären dabei vornehmlich die vorhandenen Schwermetalle, die von diesen Sternen damals selbst erzeugt werden konnten. ULAS J1342+0928 passt nach Ansicht der Forscher nun eben ziemlich genau in die Prognose dessen hinein.

Der fragliche Quasar wäre nach den Messungen aus einem Stern entstanden, der eine 280 Mal größere Masse als unsere Sonne hatte. Er entstand wahrscheinlich nach den genannten 100 Millionen Jahren nach dem Urknall - also vor rund 13,6 Milliarden Jahren.

Siehe auch:

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