EnCodec: Audio mit gleicher Qualität und 10 Mal weniger Daten als MP3
Seit der Einführung des MP3-Codecs vor rund 30 Jahren hat sich im Bereich der Audio-Kompression gefühlt nur noch wenig getan. Doch nun könnte die Entwicklung an einen Punkt kommen, an dem eine deutlich bessere Technologie eine Alternative bieten könnte.
Darauf deutet zumindest die neue "EnCodec"-Technologie hin, die der Social Media-Konzern Meta vorgestellt hat. Nach Angaben des Unternehmens ist diese in der Lage, Audio-Daten bei gleicher Qualität bis zu zehnmal kleiner zu komprimieren. Die Entwickler des Unternehmens wollen damit vor allem die Qualität von Sprachübertragungen, beispielsweise über Messenger-Plattformen, verbessern. Sie betonen aber auch, dass der Einsatz bei Musik problemlos möglich ist.
Datenumfang im Vergleich
Um die entscheidende Verbesserung zu erreichen, setzt man auf ein dreistufiges Verfahren unter Einsatz von KI-Technologien. In einem ersten Schritt werden die unkomprimierten Daten erst einmal in eine niedrigere Bitrate übersetzt. Das Ergebnis wird dann von einer als "Quantisierer" bezeichneten KI auf eine gewünschte Zielgröße heruntergerechnet.
Das bedeutet, dass der notwendige Einsatz von Rechenleistung insbesondere bei der Wiedergabe steigt. Das wäre zur Zeit der Erfindung des MP3-Formats im Grunde nicht hinnehmbar gewesen, da die verfügbaren Ressourcen auf Computern und erst recht auf anderen Wiedergabe-Geräten extrem begrenzt waren. Heute hingegen sind die verbauten Chips so leistungsfähig, dass der zusätzliche Aufwand kaum ins Gewicht fallen dürfte.
Technisches Schema der Audio-Technologie
Die Technologie befindet sich noch in der Forschungsphase und die Algorithmen liegen somit in einer frühen Form vor. Die Öffentlichkeit kann sich also noch nicht davon überzeugen, was EnCodec genau leisten kann. Das dürfte sich angesichts dessen, dass Meta die Entwicklung nun vorgestellt hat, aber bald ändern.
Siehe auch:
Datenumfang im Vergleich
Um die entscheidende Verbesserung zu erreichen, setzt man auf ein dreistufiges Verfahren unter Einsatz von KI-Technologien. In einem ersten Schritt werden die unkomprimierten Daten erst einmal in eine niedrigere Bitrate übersetzt. Das Ergebnis wird dann von einer als "Quantisierer" bezeichneten KI auf eine gewünschte Zielgröße heruntergerechnet.
Mehr Rechenleistung
Das so komprimierte Signal wird dann gespeichert oder übertragen und weist ein sehr geringes Datenvolumen auf. Soll es dann beim Empfänger wiedergegeben werden, sorgt erneut ein neuronales Netzwerk einer KI dafür, dass die Audio-Informationen wiederhergestellt werden. Hier reicht eine normale CPU aus, um Echtzeit-Umwandlungen zu erreichen, hieß es.Das bedeutet, dass der notwendige Einsatz von Rechenleistung insbesondere bei der Wiedergabe steigt. Das wäre zur Zeit der Erfindung des MP3-Formats im Grunde nicht hinnehmbar gewesen, da die verfügbaren Ressourcen auf Computern und erst recht auf anderen Wiedergabe-Geräten extrem begrenzt waren. Heute hingegen sind die verbauten Chips so leistungsfähig, dass der zusätzliche Aufwand kaum ins Gewicht fallen dürfte.
Technisches Schema der Audio-Technologie
Die Technologie befindet sich noch in der Forschungsphase und die Algorithmen liegen somit in einer frühen Form vor. Die Öffentlichkeit kann sich also noch nicht davon überzeugen, was EnCodec genau leisten kann. Das dürfte sich angesichts dessen, dass Meta die Entwicklung nun vorgestellt hat, aber bald ändern.
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