Webb-Teleskop: Forscher zeigen sich von ersten Bildern tief berührt

Die große Zitterpartie ist nun bereits ein halbes Jahr her: Ende Dezember letzten Jahres konnte das neue James Webb-Welt­raum­te­les­kop erfolgreich gestartet werden. Und nun trifft man bei der NA­SA auf fast schon kindlich begeisterte Wissenschaftler. Denn das Teleskop hat seine wissenschaftliche Arbeit aufgenommen und die ersten Aufnahmen zur Erde geliefert. Allerdings sind diese noch unter Verschluss. Da die Aufnahmen in erster Linie wissenschaftliche Daten darstellen, bekommen jene Forscher zuerst einen Einblick, deren Organisationen an der Finanzierung und dem Bau des milliardenschweren Projekts teilgenommen haben.

Allerdings läuft der Countdown: Am 12. Juli wird die NASA die ersten Bilder des neuen Teleskops der Öffentlichkeit präsentieren. Zwei Wochen zuvor äußerten sich beteiligte Forscher nun vorab zu ihren Eindrücken - natürlich auch, um das Interesse der Öffentlichkeit weiter anzufachen. Und sie vermitteln in jeder Hinsicht den Eindruck, dass die bereits gezeigten Bilder aus den Kalibrierungs-Tests von den ersten wissenschaftlichen Aufnahmen noch deutlich übertroffen werden. Infografik Hubble-Nachfolger: Das James-Webb-Weltraumteleskop im DetailHubble-Nachfolger: Das James-Webb-Weltraumteleskop im Detail "Wir haben bereits einige erstaunliche wissenschaftliche Aufnahmen im Kasten, und einige andere werden noch gemacht. Wir sind gerade dabei, geschichtsträchtige Daten zu sammeln", sagte Thomas Zurbuchen, der Leiter der wissenschaftlichen Programme der NASA. Bereits jetzt soll der tiefste Blick ins Universum, der von Menschen je gemacht werden konnte, zum Portfolio gehören.

James Webb Space TeleskopJames Webb Space TeleskopJames Webb Space TeleskopJames Webb Space Teleskop

Fast geweint

Wenn in zwei Wochen die so genannten "First Light"-Aufnahmen öffentlich gemacht werden, sollen aber auch noch einige andere Bilder dabei sein, welche die Leistungsfähigkeit des neuen Instruments demonstrieren. So wird man auch das Spektrum der Atmosphäre eines Exoplaneten vorweisen können. Das bedeutet, dass es mit dem Teleskop gelang, genau das Licht aufzufangen, das ein Stern durch die Gasschicht um einen seiner Planeten schickte. Die spektrale Analyse ermöglicht es dann zu ermitteln, aus welchen Stoffen sich die Atmosphäre des weit entfernten Planeten zusammensetzt.

"Was ich gesehen habe, hat mich bewegt, als Wissenschaftlerin, als Ingenieurin und als Mensch", sagte die stellvertretende NASA-Administratorin Pam Melroy. "Es ist ein emotionaler Moment, wenn man sieht, wie die Natur plötzlich einige ihrer Geheimnisse preisgibt. Und ich möchte, dass Sie sich das vorstellen und sich darauf freuen", ergänzte Zurbuchen. Er habe fast geweint, als er die ersten Aufnahmen zu Gesicht bekam. Das dürfte so manchen Weltraum-Interessierten an den Moment erinnern, als Hubble die ersten Bilder von Nebeln und Galaxien lieferte.

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