Pool, Klettern, Laufen & Co:
Huawei testet Wearables mit Mega-Aufwand
Das US-Embargo hat Huawei bei Smartphones weitestgehend bedeutungslos gemacht. Wearables und Fitness-Produkte sollen ein neues Standbein werden. Um sie zu entwickeln, hat Huawei jetzt ein neues Forschungszentrum gebaut - inklusive Schwimmbad und Badmintonplätzen.
Huawei investiert derzeit massiv in neue Entwicklungs- und Forschungsmaßnahmen, um seine Abhängigkeit von dem durch das US-Embargo stark in Mitleidenschaft gezogenen Smartphone-Geschäft zu reduzieren. Wie Nikkei Asia berichtet, hat Huawei deshalb unter anderem aufwendige Test-Szenarien entwickelt, um das Tracking bestimmter sportlicher Aktivitäten zu verbessern.
Health Lab: Huawei testet Wearables in einem riesigen Sportzentrum
Die sportlichen Einrichtungen dienen jedoch nicht einfach der Ertüchtigung der Mitarbeiter des chinesischen Konzerns. Stattdessen führen sie dort diverse Sportarten aus, während sie Smartwatches und andere Wearables tragen, um die dabei erfassten Daten im Anschluss auszuwerten und auf ihre Genauigkeit zu prüfen. Huawei will so neue Smart-Devices unter realistischen Bedingungen testen und neue Produkte entwickeln.
In dem Health Lab werden nach Angaben von Huawei mehr als 80 Datentypen bei mehr als 100 verschiedenen Aktivitäten erfasst. Mit den so gesammelten Informationen will Huawei nicht nur die Genauigkeit seiner Produkte testen und verbessern. Langfristig will man auch diverse externe Partner gewinnen, um neue Geräte und Dienste zu entwickeln.
Schon jetzt ist Huawei durchaus ein bedeutsamer Anbieter von Wearables geworden. Zumindest in China ist man nach eigenen Angaben Marktführer, weltweit wurden mehr als 80 Millionen derartiger Produkte verkauft, heißt es weiter.
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Mehr als 80 Datenpunkte aus mehr als 100 Sportarten
Der Konzern hat zum Beispiel für umgerechnet knapp 30 Millionen Euro ein neues "Health Lab" gebaut, von denen es noch zwei weitere an anderen Standorten gibt. Die Einrichtung besteht auf fast 4700 Quadratmetern unter anderem aus einer Laufstrecke mit einer Länge von 400 Metern, einem Schwimmbad, einem Basketballfeld und einer Kletterwand. Hinzu kommt ein spezielles Labor, in dem man extreme Höhen simulieren kann.
Health Lab: Huawei testet Wearables in einem riesigen Sportzentrum
Die sportlichen Einrichtungen dienen jedoch nicht einfach der Ertüchtigung der Mitarbeiter des chinesischen Konzerns. Stattdessen führen sie dort diverse Sportarten aus, während sie Smartwatches und andere Wearables tragen, um die dabei erfassten Daten im Anschluss auszuwerten und auf ihre Genauigkeit zu prüfen. Huawei will so neue Smart-Devices unter realistischen Bedingungen testen und neue Produkte entwickeln.
In dem Health Lab werden nach Angaben von Huawei mehr als 80 Datentypen bei mehr als 100 verschiedenen Aktivitäten erfasst. Mit den so gesammelten Informationen will Huawei nicht nur die Genauigkeit seiner Produkte testen und verbessern. Langfristig will man auch diverse externe Partner gewinnen, um neue Geräte und Dienste zu entwickeln.
Schon jetzt ist Huawei durchaus ein bedeutsamer Anbieter von Wearables geworden. Zumindest in China ist man nach eigenen Angaben Marktführer, weltweit wurden mehr als 80 Millionen derartiger Produkte verkauft, heißt es weiter.
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