Laptop-Trend für 2022: Mehr Ausstattung, weniger Masse, höhere Preise
Die Notebook-Hersteller ändern ihre Strategie angesichts der anhaltenden Engpässe bei diversen Komponenten für das kommende Jahr zugunsten von teureren Modellen. Weil viele Teile nach wie vor schlecht verfügbar sind, wollen sie lieber auf Qualität statt Quantität setzen.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, dürften im nächsten Jahr die Durchschnittspreise für neue Notebooks steigen. Hintergrund ist die Chipkrise, die durch den Mangel an Komponenten und gleichzeitig höhere Preise dafür sorgt, dass die Gerätehersteller ihre Modellpalette umbauen. Die meisten Anbieter wollen angeblich weniger Laptops bauen, gleichzeitig aber mit einer besseren Ausstattung höhere Preise rechtfertigen und so mehr verdienen.
Neben neuen High-End-Geräten, die mit neuen Plattformen von Intel und AMD ausgestattet sein werden, dürften im nächsten Jahr auch mehr Notebooks mit Qualcomms neuen ARM-SoCs für die Verwendung mit Windows 11 auf den Markt kommen. Normalerweise versuchten die Hersteller in den letzten Jahren vor allem mit günstiger Massenware größere Stückzahlen abzusetzen.
Durch die zunehmende Verknappung bestimmter, teilweise sehr simpler Komponenten wie etwa Power-Management-Chips können die Hersteller aber schon länger kaum die vom Markt geforderten Stückzahlen liefern. Durch eine Fokussierung auf teurere Modelle sinkt der Druck aus dieser Richtung, während die Einnahmen zumindest theoretisch auf einem ähnlichen Niveau bleiben sollen.
Enterprise-Kunden und Gaming-Fans rücken in den Fokus
Die Markenanbieter und ihre Partner aus der Lieferkette stellen in vielen Fällen die Entwicklung auf High-End-Notebooks für Enterprise- und Gaming-User um, weil diese Arten von Geräten im Jahr 2022 wahrscheinlich noch mehr an Bedeutung gewinnen. Die Hersteller wollen so angeblich mehr Modelle mit unterschiedlichen Spezifikationen, Funktionen und gleichzeitig geringeren Stückzahlen anbieten, statt die alte Strategie zu verfolgen, größere Mengen von nur wenigen verschiedenen Mainstream-Modellen zu verkaufen.Neben neuen High-End-Geräten, die mit neuen Plattformen von Intel und AMD ausgestattet sein werden, dürften im nächsten Jahr auch mehr Notebooks mit Qualcomms neuen ARM-SoCs für die Verwendung mit Windows 11 auf den Markt kommen. Normalerweise versuchten die Hersteller in den letzten Jahren vor allem mit günstiger Massenware größere Stückzahlen abzusetzen.
Durch die zunehmende Verknappung bestimmter, teilweise sehr simpler Komponenten wie etwa Power-Management-Chips können die Hersteller aber schon länger kaum die vom Markt geforderten Stückzahlen liefern. Durch eine Fokussierung auf teurere Modelle sinkt der Druck aus dieser Richtung, während die Einnahmen zumindest theoretisch auf einem ähnlichen Niveau bleiben sollen.
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