Linux-Export in den Irak verboten-Windows erlaubt
Don Marti, Präsident der Silicon Valley Linux Users Group, kritisiert in einem offenen Brief an das Handelsministerium der USA das Export-Verbot von Linux und Linux-Produkten in Staaten wie Irak, Nordkorea und den Iran.
Marti findet es unverständlich, dass Windows und Solaris nach geltendem Recht auch in den Irak exportiert werden dürfen, Linux und andere Open-Source-Software aber nicht. US-Handelsembargo gegen Hightech-Produkte
Der Hintergrund des Verbots: Der Handel mit Waren und Technologie-Gütern mit dem Irak unterliegt strengsten Regulierungen. Das Argument gegen freien Linux-Export sind die Kryptographie-Funktionen. Für Microsoft Windows und Sun Solaris gibt es jeweils eine Ausnahme-Genehmigung. Die Betriebssysteme werden von der Behörde als "Massenmarkt-Verschlüsselungs-Produkte" klassifiziert und dürfen ohne Einschränkungen exportiert werden.
Es sei "unangemessen, dass Linux eine strengere Behandlung erfährt als
proprietäre Betriebssysteme", folgert Monti und fordert gleichzeitig die
Änderung der Export-Bestimmungen.
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News-Submiter: edragon
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