Schreckmoment auf Mars: Perseverances erster Bohrversuch gescheitert
Perseverance sollte endlich einen wichtigen Teil seiner Arbeit aufnehmen: Gesteinsproben sammeln und verstauen. Doch die NASA muss vermelden, dass der allererste Bohrversuch gescheitert ist. Aktuell sind die Wissenschaftler noch auf der Suche nach dem Fehler.
Das erste Bohrloch von Perseverance macht Ärger
Und so bleibt Thomas Zurbuchen, stellvertretender Administrator des Science Mission Directorate der NASA in Washington, zunächst nur, zu beschwichtigen: "Auch wenn dies nicht das erhoffte 'Hole-in-One' ist, besteht immer ein Risiko, wenn man Neuland betritt", so der Wissenschaftler zu dem ersten Bohrversuch. "Wir werden uns beharrlich um eine Lösung bemühen, um den zukünftigen Erfolg zu sichern."
Jessica Samuels kommt die Aufgabe zu, diese Lösungsfindung anzuleiten und liefert in dem Bericht der NASA auch eine erste Analyse: "Einer der Schritte, die nach dem Einsetzen der Probe in das Sammelröhrchen erfolgen, besteht darin, das Volumen der Probe zu messen. Die Sonde stieß nicht auf den erwarteten Widerstand, der vorhanden wäre, wenn sich eine Probe im Inneren der Röhre befände."
Echter Schreckmoment: Das vollautomatisierte System hat versagt
Auf dem roten Marsboden zeigt sich ein kleiner grauer Hügel mit einem kleinen Krater in der Mitte, der von einem Bohrversuch zeugt, darüber liegt der Schatten des neuesten Mars-Rovers Perseverance: Die NASA liefert erneut spektakuläre Bilder vom Mars, muss die Aufnahmen in diesem Fall aber in Zusammenhang mit einem echten Schreckensmoment stellen. Eigentlich sollte der Mars-Roboter bei seinem allerersten Bohrversuch Gesteinsproben sammeln und in einem Proberöhrchen versiegeln. Aus bisher noch ungeklärten Gründen konnte bei diesem Prozess aber kein Material gesammelt werden.
Das erste Bohrloch von Perseverance macht Ärger
Und so bleibt Thomas Zurbuchen, stellvertretender Administrator des Science Mission Directorate der NASA in Washington, zunächst nur, zu beschwichtigen: "Auch wenn dies nicht das erhoffte 'Hole-in-One' ist, besteht immer ein Risiko, wenn man Neuland betritt", so der Wissenschaftler zu dem ersten Bohrversuch. "Wir werden uns beharrlich um eine Lösung bemühen, um den zukünftigen Erfolg zu sichern."
Jessica Samuels kommt die Aufgabe zu, diese Lösungsfindung anzuleiten und liefert in dem Bericht der NASA auch eine erste Analyse: "Einer der Schritte, die nach dem Einsetzen der Probe in das Sammelröhrchen erfolgen, besteht darin, das Volumen der Probe zu messen. Die Sonde stieß nicht auf den erwarteten Widerstand, der vorhanden wäre, wenn sich eine Probe im Inneren der Röhre befände."
Erstmal genauer hinschauen
Als nächstes wollen die Wissenschaftler jetzt das Bohrloch mit dem bildgebenden Instrument WATSON (Wide Angle Topographic Sensor for Operations and Engineering) am Ende des Roboterarms einer genauen Untersuchung unterziehen. So kann ermittelt werden, ob unerwartete Eigenschaften des Felsuntergrunds für den Fehler verantwortlich sein können. Aktuell halten die Wissenschaftler ein Hardware-Problem mit dem Sampling- und Caching-System für "weniger wahrscheinlich".
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