WhatsApp-Kettenbrief macht Angst vor Datenschutzänderung
Durch den Medienrummel rund um die Datenschutzänderungen bei WhatsApp nutzen das Betrüger als Aufhänger - u.a. in einem neuen Kettenbrief, der kursiert. Dabei werden Falschinformationen gestreut, die sogar den Weg in das ARD-Morgenmagazin gefunden haben.
Das berichtet Caschy in seinem Blog. Leser hatten ihm von dem Kettenbrief berichtet, der derzeit kursiert und wieder einmal einen guten Aufhänger gefunden hat, um WhatsApp-Nutzer zum Klicken und zum Teilen zu bewegen. Es geht dabei um angebliche Änderungen in der Datenschutzeinstellung für Gruppen. Der Kettenbrief suggeriert fälschlicherweise, dass WhatsApp die Änderungen "heimlich" durchgeführt haben soll und man nun nachsehen sollte, ob man davon auch betroffen ist.
Laut Caschy hat diese Information es sogar geschafft, in dem ARD Morgenmagazin Erwähnung zu finden - allerdings als Aufhänger, dass man nun doch selbst einmal schnell überprüfen sollte, ob man selbst von den Änderungen in Gruppen betroffen sei.
Die Informationen sind dabei missverständlich, denn eine "heimliche" Änderung hat es nicht gegeben. Die Möglichkeit, dass man nur von eigenen Kontakten zu Gruppen hinzugefügt werden kann, ist schon seit rund zwei Jahren aktiv und von jedem selbst auswähl- und änderbar.
In dem Kettenbrief heißt es:
- WhatsApp hat letzte Nacht seine Einstellungen upgedated
- Es hat seine Gruppeneinstellungen verändert und hat dich zu "jeder" hinzugefügt.
- Das bedeutet, dass jeder WhatsApp Nutzer - auch wenn du ihn nicht kennst - dich ohne dein Wissen und ohne deine Zustimmung zu jeder beliebigen Gruppe hinzufügen kann.
- Das bedeutet deine Inhalte können angegriffen oder zugespamt werden.
- Du kannst diese Veränderung zurücksetzen so wie sie vorher war und so, dass nur deine Kontakte dich zu Gruppen hinzufügen können - keine fremden Personen:
- 1. geh zu WhatsApp
- 2. geh unten rechts auf Einstellungen
- 3. geh auf Account
- 4. geh auf Datenschutz
- 5. geh auf Gruppen
- 6. ändere diese Einstellung von "jeder" auf "meine Kontakte"
Laut Caschy hat diese Information es sogar geschafft, in dem ARD Morgenmagazin Erwähnung zu finden - allerdings als Aufhänger, dass man nun doch selbst einmal schnell überprüfen sollte, ob man selbst von den Änderungen in Gruppen betroffen sei.
Die Informationen sind dabei missverständlich, denn eine "heimliche" Änderung hat es nicht gegeben. Die Möglichkeit, dass man nur von eigenen Kontakten zu Gruppen hinzugefügt werden kann, ist schon seit rund zwei Jahren aktiv und von jedem selbst auswähl- und änderbar.
Thema:
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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