Snoop Dogg stellt nach Ragequit ungewöhnlichen Streaming-Rekord auf

Rapper Snoop Dogg ist einregelrechtes Multitalent. Der Hip-Hopper beherr­scht nicht nur dieses musikalische Genre, sondern hat auch allerhand - nicht immer jugendfreie - Talente. Aktuell macht Snoop als Streamer von sich reden und brach auf ungewöhnliche Weise Rekorde. Letzteres ist vielleicht eine eher weitgefasste Behauptung, denn es gibt wohl kaum Bestenlisten für Streamer, die nicht anwesend sind. Jedenfalls ist Calvin Cordozar Broadus Jr., wie Snoop Doggy Dogg alias Snoopzilla alias Snoop Lion (etc.) seit einer Weile als Gaming-Streamer tätig. Dabei haben es ihm vor allem Sportspiele angetan.

"Sit Back, Relax, and Chill"

Unter dem Titel "Sit Back, Relax, and Chill its a vibe in here" (übersetzt so viel wie "Lehn dich zurück, entspann dich und chill, denn hier herrscht eine gute Stimmung") spielte er gestern auf Twitch den American Football-Titel Madden NFL 21. Doch das Motto des Streams berücksichtigte Snoop selbst nicht: Denn nach nur wenigen Minuten kassierte sein Team einen Touchdown und das brachte den nicht mehr ganz so jungen Mann zu einem Wutausbruch. Unter Gefluche beschloss er, dass er keine Lust mehr hat, schaltete seine Xbox aus und verließ seinen "Arbeitsplatz".

Die Kamera lief allerdings weiter und offenbar brauchte Snoop eine Auszeit. Was er in dieser Zeit machte, ist nicht genau klar, es ist aber nicht ausgeschlossen, dass er mithilfe von Rauchwaren sich "zurücklehnen und relaxen" musste.

Wie PC Gamer berichtet, ist auch noch klar, dass er Musik einschaltete. Denn diese konnten alle hören, die den nach wie laufenden Stream einschalteten. Ganze sieben Stunden lang war auf Snoops Kanal lediglich sein Stuhl zu sehen - und viele Seher statteten dem Kanal extra deswegen einen Besuch ab und hörten einer Auswahl von Funk- und Soul-Klassikern zu.

Normalerweise sehen dem Rapper einige tausend Twitch-Nutzer zu, doch den "Geister-Stream" schalteten mehr als 100.000 Menschen auf Twitch ein. Nach gut sieben Stunden ging der 49-Jährige dann durchs Bild, bemerkte sein Versehen und schaltete den Stream aus.


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