Schmuggelaktion: Asche von Star-Trek-Legende auf der ISS versteckt

Nasa, Iss, International Space Station, Raumstation, internationale Raumstation Bildquelle: WikiImages/CC0 Nasa, Iss, International Space Station, Raumstation, internationale Raumstation Bildquelle: WikiImages/CC0
James Doohan, bekannt als "Scotty" aus Star Trek, hatte einen letzten Wunsch: Seine Asche sollte ins Weltall gebracht werden. Jetzt wurde bekannt: Einer der ersten US-Weltraumtouristen hatte einen kleinen Teil der sterblichen Überreste auf die ISS geschmuggelt.

"Scotty" beamt sich hoch: James Doohans Asche kommt heimlich auf die ISS

Es ist eine wunderbar kuriose Geschichte: James Doohan steht mit seinem Serien- und Film-Charakter "Scotty" sinnbildlich für den findigen Weltraum-Ingenieur, der meisterhaft zwischen Witz und Warp zu wechseln weiss. Passend, dass Doohan stets einen klaren Wunsch geäußert hatte: Nach seinem Tod sollte seine Asche ins Weltall gebracht werden. 2007 konnte seine Familie diesen Wunsch wahr werden lassen. Wie Futurezone schreibt, wurde ein Teil der Asche mit 308 anderen Kapseln für 4 Minuten in den Suborbit geschossen. Doch das war bei weitem noch nicht das Ende der Reise.

Doohans Familie hatte sich wiederholt darum bemüht, die NASA dazu zu bewegen, einen Teil der Asche für einen dauerhaften Aufenthalt zur ISS mitzunehmen, war von der Weltraum­agentur aber stets abgewiesen worden - schließlich dürfte mindestens zu befürchten sein, dass bei einer Zustimmung noch mehr Menschen auf einen offiziellen Ruheplatz auf der Raumstation hoffen. Chris Doohan, Sohn von James, ließ sich von dieser Tatsache aber nicht davon abhalten, einen anderen Weg zu finden, den letzten Willen seines Vaters zu ehren. Er kontaktierte den Spiele-Entwickler Richard Garriott, der sich zu diesem Zeitpunkt für 30 Millionen US-Dollar als einer der ersten Weltraumtouristen einen Aufenthalt auf der ISS erkauft hatte. In einem Interview mit der London Times schildert Garriott jetzt die kleine Geheimmission, die aus diesem Kontakt entstehen sollte.

Seit Jahren auf der ISS versteckt

So willigte Garriott ein, die Asche von James Doohan heimlich mit sich zur ISS zu schmuggeln, dafür musste das Paket aber zunächst in die Quarantäne in Kasachstan zugestellt werden. Nachdem Chris diese heikle Reise organisiert hatte, schweißte Garriott die Asche in drei Fotos von James Doohan ein und versteckte diese in seinen Missions-Unterlagen. Wie der Weltraum-Tourist weiter schildert, fanden alle drei Bilder daraufhin eine eigene Bestimmung. Ein Bild wurde aus einer Luftschleuse ins All entlassen, ein zweites Bild brachte Garriott wieder zurück zur Erde und überreichte es Chris. Das letzte Bild fand aber einen ganz besonderen Platz.

Wie Garriott gegenüber der Times schildert, sei aus seiner Sicht jetzt wohl genügend Zeit vergangen, um das Geheimnis zu lüften: Das letzte Foto mit Doohans Asche ist seit der Mission im Jahr 2008 unter einer Bodenplatte im Columbus-Modul der ISS versteckt - das belegt Garriott mit einem Bild. Der Grund für die lange Geheimhaltung: "Die NASA ist sicher nicht besonders erfreut darüber, dass menschliche Asche zur ISS gebracht wurde." Nasa, Iss, International Space Station, Raumstation, internationale Raumstation Nasa, Iss, International Space Station, Raumstation, internationale Raumstation WikiImages/CC0
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