ARM behauptet sich an Computing-Spitze - Umbruch steht aber bevor
Die ARM-Plattform kann derzeit recht problemlos zeigen, dass in ihr weitaus mehr Potenzial steckt, als noch vor wenigen Jahren zu vermuten war. So kann sich das Fugaku-System weiter als schnellster Computer der Welt behaupten.
Der Supercomputer aus Japan hat seine Leistung gegenüber dem Sommer, als erstmals ein ARM-basiertes System auf den ersten Platz des Top500-Rankings sprang, noch einmal etwas verbessert. Mit 442 Petaflops setzt der Rechner eine neue Höchstmarke in den bisher erzielten Performance-Daten der Computing-Geschichte. Allerdings herrscht in dem Bereich auch so etwas wie die Ruhe vor dem Sturm.
In der letzten Zeit flachte die Kurve der Performance-Zuwächse sichtbar ab. Allerdings ist damit zu rechnen, dass es in wenigen Monaten zu ordentlichen Sprüngen kommen wird. Denn an vielen Orten wird intensiv an der Entwicklung und dem Bau der ersten Exascale-Systeme gearbeitet und im Laufe des kommenden Jahres dürften die ersten Computer dieser Art in Betrieb gehen. Entsprechende Projekte gibt es in den USA, China und auch Europa.
Wie groß der Sprung zu Systemen mit Exaflop-Leistungen sein wird, zeigt unterdessen ein Blick auf die Ränge hinter dem Spitzenreiter. Hier findet sich auf dem 2. Platz beispielsweise weiterhin das Summit-System von IBM wieder, in dem Power9- und Nvidia-Prozessoren zusammenarbeiten und auf eine Leistung von 148 Petaflops kommen. Alle anderen Rechner in der Top500-Liste bleiben derzeit unter der 100-Petaflops-Marke.
In der letzten Zeit flachte die Kurve der Performance-Zuwächse sichtbar ab. Allerdings ist damit zu rechnen, dass es in wenigen Monaten zu ordentlichen Sprüngen kommen wird. Denn an vielen Orten wird intensiv an der Entwicklung und dem Bau der ersten Exascale-Systeme gearbeitet und im Laufe des kommenden Jahres dürften die ersten Computer dieser Art in Betrieb gehen. Entsprechende Projekte gibt es in den USA, China und auch Europa.
Die Wissenschaft wartet
Der Start des ersten Exascale-Systems würde die derzeitige Spitzenleistung um mehr als das Doppelte übertreffen. Rechenleistungen in dem Bereich werden von der Wissenschaft schon seit einiger Zeit sehnlichst erwartet. Denn sie werden benötigt, um die enormen Datenmengen auszuwerten, die beispielsweise im Rahmen der Klimaforschung anfallen. Erst durch den kommenden Performance-Sprung lassen sich hochauflösende Simulationen von Modellen durchführen, aus denen sich auch lokale Entwicklungen in der Klimakatastrophe prognostizieren lassen.Wie groß der Sprung zu Systemen mit Exaflop-Leistungen sein wird, zeigt unterdessen ein Blick auf die Ränge hinter dem Spitzenreiter. Hier findet sich auf dem 2. Platz beispielsweise weiterhin das Summit-System von IBM wieder, in dem Power9- und Nvidia-Prozessoren zusammenarbeiten und auf eine Leistung von 148 Petaflops kommen. Alle anderen Rechner in der Top500-Liste bleiben derzeit unter der 100-Petaflops-Marke.
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