Aufgepasst beim Laptopkauf: Manche 120-Hertz-Displays minderwertig

Wer heute ein Gaming-Notebook kauft, bekommt dabei meist ein Display mit sehr hoher Bildwiederholfrequenz. In den meisten Fällen sorgt dies ta­tsächlich für ein besseres Nutzererlebnis. Jetzt wurde bekannt, dass bei einigen Asus-Notebooks Panel verbaut werden, die das nicht halten. Wie die Kollegen von NotebookCheck berichten, sollten Käufer von Gaming-Notebooks dringend darauf achten, welches Display in ihrem Wunschgerät verbaut ist. Bei Geräten von Asus und vermutlich auch einigen anderen Herstellern kommen nämlich Bildschirme zum Einsatz, die zwar eine hohe native Bildwiederholrate bieten, aber massive Problem an anderer Front haben.

Konkret handelt es sich um Geräte mit 15-Zoll-Diagonale, bei denen ein Display des Herstellers Panda zum Einsatz kommt, dessen Typbezeichnung LG156LF lautet. Diese Panels bieten zwar bis zu 120 oder 144 Hertz, doch dies bedeutet nicht, dass sie auch tatsächlich die erhofften Vorteile bei der Spielenutzung liefern.

Langsamere Switching-Time sorgt für Ghosting-Effekte

Weil die Panda-Panels eine erheblich längere Umschaltzeit beim Wechsel zwischen Weiß und Schwarz aufweisen, kommt es bei ihnen schneller zum sogenannten Ghosting, was das Nutzungserlebnis erheblich schlechter machen kann - schließlich kaufen die Kunden Geräte mit High-Refreshrate-Displays gerade, weil sie eine möglichst flüssige und schlierenfreie Darstellung der Spieleinhalte wünschen.

Neben Asus setzt auch Acer teilweise die im Vergleich minderwertigen Displays von Panda in einigen Notebook-Modellen ein. In den Tests der Kollegen stellte sich heraus, dass die Panda-Panel häufig länger als 13 Millisenkunden für die Schwarz-Weiß-Umschaltung brauchen, während bei anderen, ähnlichen Displays nur zwischen vier und sieben Millisekunden vergehen.

Darüber hinaus bieten die vor allem von Asus in diversen 15-Zoll-Notebooks verbauten Panels vom Typ Panda LM156LF einen im Vergleich zu ähnlichen Bildschirmen anderer Hersteller deutlich kleineren Farbraum. Sie decken nachweislich nur rund 60 Prozent des sRGB-Farbraums ab, während die Konkurrenz häufig mehr als 90% sRGB-Abdeckung schafft.

Für die Kunden ist es natürlich alles andere als einfach, vor dem Kauf eines neuen Spiele-Notebooks zu wissen, welches Display jeweils verbaut wird. Man kann daher nur hoffen, dass Asus und Co. relativ zeitnah Konsequenzen ziehen und den Zulieferer wechseln bzw. andere Panel verwenden. Gaming, Notebook, Asus, X570ZD Gaming, Notebook, Asus, X570ZD
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