GitHub-Archiv "auf Eis gelegt":
Langzeit-Archiv im Permafrost ist fertig
GitHub hab bekannt gegeben, dass man den ersten Teil seines Plans, ein Software-Archiv im Permafrost aufzubauen, abgeschlossen hat. Trotz Verzögerungen durch die Coronakrise wurden die ersten Kartons voller Mikrofilm mit Code-Projekten auf Spitzbergen eingelagert.
Im vergangenen Jahr hatte die Microsoft Tochterfirma GitHub bekannt gegeben, dass man alle bei GitHub gehosteten, öffentlichen Open Source-Projekte sicher in einem ehemaligen Kohlebergwerk auf Spitzbergen unterbringen will. Das "GitHub Archive Program" soll dafür sorgen, dass die Daten für die Nachwelt erhalten bleiben. Anfang des Jahres wurde damit begonnen, die ersten Projekte auf einem speziellen Datenträger zu speichern. Für solche Archive ist es wichtig, dass die Daten nicht nur auf lange Zeit sicher untergebracht werden, sondern auch, dass sie später - und sei es in hunderten Jahren - einfach wieder genutzt werden können. Entsprechend entschied man sich bei GitHub für eine Archivierung auf Mikrofilm.
Auf Mikrofilm gespeichert und auf die Reise geschickt
Diese speziellen Datenträger von Piqls werden in Stahl-Container verpackt und in einer versiegelten Kammer im Permafrost auf Spitzbergen eingelagert.
Die Einlagerung in der Arktis ist dabei nur ein Pfeiler der Archivierung. GitHub plant darüber hinaus, verschiedene Datenformate an unterschiedlichen Orten unterzubringen. Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Nur so kann aber verhindert werden, dass Wissen, das zumeist auf sogenannten flüchtigen Medien wie Festplatten, SSDs oder CDs gespeichert ist, nicht verloren geht.
Das Archiv auf Spitzbergen ist auf die lange Lagerung auch von geheimen Daten spezialisiert.
Laut einem Bericht hat unter anderem der Vatikan dort Dokumente untergebracht. Das Archiv wirbt damit, in den speziellen Kammern des Bergwerks Daten für die nächsten 1000 Jahre sicher unterbringen zu können.
Auf Mikrofilm gespeichert und auf die Reise geschickt
Archivierung im norwegischen Drammen gestartet
Im GitHub-Blog wurde die Einlagerung nun dokumentiert. Die Reise des Code-Archiv begann dabei beim Partner Piqls im norwegischen Drammen. Piqls brachte die Projekte auf Mikrofilm, 186 Filmrollen kamen dabei zusammen. Sie wurden zum Flughafen Oslo verschifft und dann in den Bauch des Flugzeugs verladen. Anschließend ging die Reise über Spitzbergen nach Svalbard, etwa 1000 Kilometer nördlich des europäischen Festlandes.
Diese speziellen Datenträger von Piqls werden in Stahl-Container verpackt und in einer versiegelten Kammer im Permafrost auf Spitzbergen eingelagert.
Die Einlagerung in der Arktis ist dabei nur ein Pfeiler der Archivierung. GitHub plant darüber hinaus, verschiedene Datenformate an unterschiedlichen Orten unterzubringen. Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Nur so kann aber verhindert werden, dass Wissen, das zumeist auf sogenannten flüchtigen Medien wie Festplatten, SSDs oder CDs gespeichert ist, nicht verloren geht.
Das Archiv auf Spitzbergen ist auf die lange Lagerung auch von geheimen Daten spezialisiert.
Laut einem Bericht hat unter anderem der Vatikan dort Dokumente untergebracht. Das Archiv wirbt damit, in den speziellen Kammern des Bergwerks Daten für die nächsten 1000 Jahre sicher unterbringen zu können.
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