Netflix: Inaktive Accounts werden demnächst automatisch deaktiviert
Der Streaming-Anbieter Netflix möchte zukünftig keine nicht genutzten Accounts mehr im System haben und deaktiviert inaktive Konten daher bald automatisch. Hiervon sollen auch Nutzer, die eine kostenpflichtige Mitgliedschaft erworben haben, nicht ausgenommen sein.
Das hat das Unternehmen in einem Blog-Eintrag angekündigt. Der Konzern sieht die neue Vorgehensweise als Service für die Kunden. Wer seit seiner Registrierung mehr als ein Jahr lang keine Inhalte auf Netflix angesehen hat, soll eine Mail erhalten und gefragt werden, ob das Abonnement auch weiterhin bestehen bleiben soll. Wer die Mitgliedschaft dann nicht bestätigt, wird daraufhin gekündigt. Natürlich haben betroffene Nutzer zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, sich erneut anzumelden und eine neue Mitgliedschaft abzuschließen.
Momentan bleibt unklar, wie lange ein Nutzer Zeit hat, um zu bestätigen, dass ein Abonnement bestehen bleiben soll. Es gilt als wahrscheinlich, dass es sich um ein Zeitfenster von wenigen Wochen handelt. Laut Netflix sollen die meisten Mitglieder ihre Konten aber ohnehin aktiv nutzen. Lediglich 0,5 Prozent der Abonnenten lassen sich als Karteileichen bezeichnen.
Abo kann später reaktiviert werden
Außerdem bleiben deaktivierte Accounts noch mindestens zehn Monate lang bestehen. Damit besteht die Option, das Konto und damit die angelegten Favoriten, Profile und Einstellungen wiederherzustellen. Nach zehn Monaten werden inaktive Accounts, auf denen kein Abo läuft, dann allerdings endgültig gelöscht. Das ist auch standardmäßig der Fall, wenn der Nutzer seine Mitgliedschaft selbst beendet. In diesem Fall muss nach zehn Monaten ein neues Konto erstellt werden, um wieder Serien streamen zu können. Ansonsten können keine Inhalte mehr angesehen werden.Momentan bleibt unklar, wie lange ein Nutzer Zeit hat, um zu bestätigen, dass ein Abonnement bestehen bleiben soll. Es gilt als wahrscheinlich, dass es sich um ein Zeitfenster von wenigen Wochen handelt. Laut Netflix sollen die meisten Mitglieder ihre Konten aber ohnehin aktiv nutzen. Lediglich 0,5 Prozent der Abonnenten lassen sich als Karteileichen bezeichnen.
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