WhatsApp-Werbung nach wie vor geplant, das Wie wäre problematisch

Facebook, Logo, Apps, Messenger, whatsapp, Instagram Bildquelle: Facebook / Instagram / WhatsApp
Der Messenger WhatsApp ist seit bereits Jahren im Besitz von Facebook, das soziale Netzwerk hat sich die Übernahme damals 16 Milliarden Dollar kosten lassen. Ob man das Geld seither wieder eingespielt hat, ist aber zu bezweifeln. Denn viel verdient man mit WhatsApp nicht. Wie auch: WhatsApp ist bis heute kostenlos nutzbar und ist auch werbefrei. Zwar versucht Facebook den im Westen mit Abstand beliebtesten Messenger auch im Business-Umfeld zu platzieren und mit professionellen Diensten und Funktionen Geld zu verdienen, viel wirft aber auch das wohl nicht ab.
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Das Thema Werbung schwirrt seit Jahren herum, es ist aber ein ziemliches Hin und Her. Mal heißt es, Anzeigen kommen, dann wieder überlegt man es sich bei Facebook anders. Zuletzt schien es aber, dass man diese Pläne komplett aufgibt, laut Medienberichten wurde das für die Umsetzung zuständige Team aufgelöst und die WhatsApp-Werbung endgültig begraben.

Doch nun heißt es wohl wieder Kommando zurück. Denn laut einem Bericht von The Information will Facebook Werbung irgendwann einmal doch einführen. Allerdings könnte das noch ein wenig dauern, denn man will das erst dann umsetzen, nachdem man die Messenger vereint hat. Es ist schon länger in Arbeit, dass Facebook Messenger, Instagram und WhatsApp miteinander "sprechen" können.

Intern umstrittene Lösung

Facebook bestätigte gegenüber Engadget, dass Werbung nach wie vor langfristig auf dem Radar ist. The Information hat außerdem Details zum Wie erfahren: Denn derzeit erwägt der Konzern von Mark Zuckerberg, die Telefonnummern zwischen Facebook und WhatsApp abzugleichen, um gezielte Werbung zeigen zu können.

Das ist aber offenbar auch innerhalb des Unternehmens höchst umstritten, da einige Manager fürchten, dass Nutzer ihre Facebook-Konten löschen könnten, sollte das kommen. Denn eine solche Verknüpfung wäre u. a. in Bezug auf den Datenschutz problematisch. Allerdings ist das ohnehin ein Thema, das noch Jahre dauern wird, denn Facebook hat bereits zuvor mitgeteilt, dass die Verschmelzung der Messenger-Infrastrukturen nicht über Nacht geht. Facebook, Logo, Apps, Messenger, whatsapp, Instagram Facebook, Logo, Apps, Messenger, whatsapp, Instagram Facebook / Instagram / WhatsApp
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