Curiosity: Mars-Rover schickt neue Aufnahmen vom Rekord-Aufstieg
Auf dem Mars zu überleben ist auch für einen Rover nicht leicht, Curiosity meistert dieses Kunststück seit 2785 Erdentagen. Perfekter Zeitpunkt um wieder Bilder zur Erde zu schicken. Die Aufnahme zeigt den Rover in einem Selbstporträt, das kurz vor einem neuen Rekord entstand.
Kurz vor dem Aufstieg: Curiosity am 26.02.2020
Wie die NASA weiter erläutert, zeigt das Selfie ein 360-Grad-Panorama, das am 26. Februar entstand und dann auf der Erde aus 86 Einzelbildern zusammengesetzt wurde. Zu sehen ist der Rover darauf, rund 3,4 Meter unter dem Punkt, der später erklommen wurde. Um den für irdische Verhältnisse kleinen Hügel zu erklimmen, brauchte Curiosity vom 27. Februar bis zum 6. März. Wie die Nasa erläutert, geriet der Rover bei diesem Manöver bis zu 31 Grad in Schräglage, was dazu führte, dass die Räder immer wieder durchdrehten. "Der Rover war dabei niemals in der Gefahr, so stark zu kippen, dass er umkippen würde. Das Drehgestell-Radsystem von Curiosity ermöglicht ein sicheres Kippen um bis zu 45 Grad", so die NASA.
Curiosity kämpft sich weiter wacker auf den Marshügel
Für Weltraum-Enthusiasten und Interessierte ist es immer schön, wenn die Sonden, die durch das Sonnensystem streifen, neben wissenschaftlichen Daten auch Bilder zur Erde zurückschicken. Die NASA hat jetzt ein neues Selfie von Curiosity veröffentlicht, das auf den ersten Blick wie immer einen faszinierenden Ausblick auf den roten Planeten erlaubt. Die Aufnahme liefert neben einem schönen Panorama aber noch mehr: "Der Curiosity Mars Rover der NASA stellte kürzlich einen Rekord für das steilste Gelände auf, das jemals bestiegen wurde, und erklomm das "Greenheugh Pediment", eine breite Felsplatte, die auf einem Hügel liegt." Das jetzt veröffentlichte Selbstporträt war genau vor diesem Rekord-Aufstieg entstanden.
Kurz vor dem Aufstieg: Curiosity am 26.02.2020
Wie die NASA weiter erläutert, zeigt das Selfie ein 360-Grad-Panorama, das am 26. Februar entstand und dann auf der Erde aus 86 Einzelbildern zusammengesetzt wurde. Zu sehen ist der Rover darauf, rund 3,4 Meter unter dem Punkt, der später erklommen wurde. Um den für irdische Verhältnisse kleinen Hügel zu erklimmen, brauchte Curiosity vom 27. Februar bis zum 6. März. Wie die Nasa erläutert, geriet der Rover bei diesem Manöver bis zu 31 Grad in Schräglage, was dazu führte, dass die Räder immer wieder durchdrehten. "Der Rover war dabei niemals in der Gefahr, so stark zu kippen, dass er umkippen würde. Das Drehgestell-Radsystem von Curiosity ermöglicht ein sicheres Kippen um bis zu 45 Grad", so die NASA.
Selfie vom Selfiestick
Erstmals hat die NASA auch den Mechanismus abgebildet, der es ermöglicht, die Selbstporträts des Rovers anzufertigen. "Wir werden so oft gefragt, wie Curiosity ein Selfie macht", sagte Doug Ellison, beim JPL verantwortlich für die Kamerasteuerung von Curiosity. "Wir dachten, der beste Weg, dies zu erklären, wäre, den Rover jedem aus seiner eigenen Sicht zeigen zu lassen, wie es gemacht wird." Das Ergebnis: Mit der Navigations-Kamera wurde der Roboterarm dabei gefilmt, wie er die 86 für das Selfie nötigen Einzelaufnahmen angefertigt hatte. Zum Einsatz kommt dabei die sogenannte Mars Hand Lens Camera, kurz MAHLI, die eigentlich für Nahaufnahmen von Sandkörnern und Felsstrukturen gedacht ist.
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