Googles Project Loon: Große Telcos stellen sich hinter die Technologie
Um die mit Funk-Equipment ausgestatteten Ballons aus dem Google-Umfeld ist es in der letzten Zeit ruhig geworden - das muss sich nun aber ändern, wenn das Projekt noch weiterbestehen will. Aktuell laufen durchaus auch wichtige Schritte.
In das Project Loon hat sich inzwischen nicht nur der japanische Investor SoftBank eingeklinkt. Auch eine Reihe von Telekommunikationskonzernen aus aller Welt stellen sich hinter das Konzept. Dass in den vergangenen Monaten nur wenig spektakuläre Nachrichten von dem Projekt zu vernehmen waren, liegt in erster Linie am Stand der Dinge: Derzeit wird von den Beteiligten vor allem wenig aufregende Lobbyarbeit verrichtet, um die Sache weiter voranzubringen, wie aus einem Bericht des Magazins ITNews hervorgeht.
Die neu hinzugewonnenen Unterstützer sind für die Leute, die direkt mit dem Project Loon befasst sind, auch dringend nötig. Denn Konzernchef Sundar Pichai zeigte jüngst, dass Projekte, die nicht recht vorankommen und nur Geld verschlingen, kurzentschlossen stillgelegt werden. Das traf zuletzt auch Makani, ein System, das kleinere Windkraftanlagen an Lenkdrachen in Luftschichten bringen sollte, in denen ein konstanter Luftstrom vorhanden ist.
Gemeinsam geht es aktuell darum, in verschiedenen Regionen die regulatorischen Genehmigungen für den Einsatz der Technik zu bekommen. Das setzt unter anderem auch ein gewisses Maß an Standardisierung voraus, mit dem die zuständigen Behörden sicherstellen können, dass sich die Ausrüstung stets in einem bestimmten Spezifikations-Rahmen bewegt.
Grundsätzlich ist das Interesse an dem Konzept aber groß. In Kenia und Peru wurden bereits Kooperationsabkommen mit lokalen Mobilfunkanbietern unterzeichnet. Diese setzen vor allem auf die Möglichkeiten, die Project Loon zur Breitband-Abdeckung bietet. Die Technik hat gegenüber Satelliten-Verbindungen den Vorteil, dass die Latenzen wesentlich geringer ausfallen. Denn die Funk-Ballons operieren in einer Höhe von rund 20 Kilometern, während die klassischen Kommunikations-Satelliten weit über tausend Kilometer hohe Orbits einnehmen.
Siehe auch: Project Loon: Google-Ballons haben Feuertaufe bestanden
Die neu hinzugewonnenen Unterstützer sind für die Leute, die direkt mit dem Project Loon befasst sind, auch dringend nötig. Denn Konzernchef Sundar Pichai zeigte jüngst, dass Projekte, die nicht recht vorankommen und nur Geld verschlingen, kurzentschlossen stillgelegt werden. Das traf zuletzt auch Makani, ein System, das kleinere Windkraftanlagen an Lenkdrachen in Luftschichten bringen sollte, in denen ein konstanter Luftstrom vorhanden ist.
Hochkarätige Partner
Zu den jüngsten Unterstützern Project Loons, das Mobilfunk-Equipment an Ballons aufsteigen lassen und so schwierig zu versorgende Regionen mit Netzverbindungen abdecken will, gehören unter anderem große Konzerne wie China Telecom, Deutsche Telekom, Telefonica und Bharti Airtel. Aber auch die Netzwerkausrüster Nokia und Ericsson sowie der Luftfahrtkonzern Airbus sind inzwischen beteiligt.Gemeinsam geht es aktuell darum, in verschiedenen Regionen die regulatorischen Genehmigungen für den Einsatz der Technik zu bekommen. Das setzt unter anderem auch ein gewisses Maß an Standardisierung voraus, mit dem die zuständigen Behörden sicherstellen können, dass sich die Ausrüstung stets in einem bestimmten Spezifikations-Rahmen bewegt.
Grundsätzlich ist das Interesse an dem Konzept aber groß. In Kenia und Peru wurden bereits Kooperationsabkommen mit lokalen Mobilfunkanbietern unterzeichnet. Diese setzen vor allem auf die Möglichkeiten, die Project Loon zur Breitband-Abdeckung bietet. Die Technik hat gegenüber Satelliten-Verbindungen den Vorteil, dass die Latenzen wesentlich geringer ausfallen. Denn die Funk-Ballons operieren in einer Höhe von rund 20 Kilometern, während die klassischen Kommunikations-Satelliten weit über tausend Kilometer hohe Orbits einnehmen.
Siehe auch: Project Loon: Google-Ballons haben Feuertaufe bestanden
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