Alles für die Marge: Apple wird geiziger, Zulieferer lehnen Aufträge ab
Die Arbeit für Apple wird für die Zulieferer aus Ostasien immer weniger attraktiv, da der US-Computerkonzern offenbar nicht mehr bereit ist, die für die Vorbereitung der Massenfertigung anfallenden Kosten in der bisher üblichen Form zu übernehmen. Manch großer Zulieferer lehnt deshalb sogar Aufträge von Apple ab.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, hat Apple jüngst die Vertragsfertiger und andere Unternehmen aus seiner Lieferkette darüber informiert, dass man künftig nicht mehr für die sogenannten "Non-Recurring Engineering"-Kosten (NRE) aufkommen will. Dies betrifft dem Vernehmen nach zunächst nur die Entwicklung der Gehäuseteile und Metallrahmen für die verschiedenen iPhone-Modelle.
Anscheinend bleiben die Zulieferer daher künftig auf diesen Kosten sitzen. Die Unternehmen müssen damit selbst für alle "nicht-wiederkehrenden Entwicklungskosten" aufkommen, die notwendig sind, um Apples Aufträge für die Produktion von iPhone-Gehäusen und -Rahmen zu erfüllen. Wofür genau die Unternehmen das Geld ausgeben müssen, verrät der Artikel nicht.
Weil der Wegfall der Zahlung von NRE-Kosten durch Apple für die Zulieferer eine Schrumpfung ihrer ohnehin geringen Gewinnmargen bedeutet, verzichten die Firmen anscheinend teilweise darauf, Apples Aufträge anzunehmen. Der Bericht zitiert Angaben des taiwanischen Vertragsfertigers Quanta Computer, laut denen das Unternehmen keine Aufträge für den Bau der Apple Watch des Modelljahres 2020 mehr angenommen hatte, nachdem man bisher einer der wichtigsten Auftragsproduzenten war.
Quanta hatte darauf verwiesen, dass für das Unternehmen ein wirtschaftliches Arbeiten im Mittelpunkt stehe, weshalb man bestimmte Aufträge nicht mehr annehme. Der Vertragsfertiger hatte zwar Apple nicht explizit erwähnt, doch Quellen aus dem Umfeld des Unternehmens zufolge belege dieses Verhalten, dass Apples Aufträge trotz steigender Stückzahlen nicht immer ausreichende Gewinne für die Fertigungspartner abwerfen.
Anscheinend bleiben die Zulieferer daher künftig auf diesen Kosten sitzen. Die Unternehmen müssen damit selbst für alle "nicht-wiederkehrenden Entwicklungskosten" aufkommen, die notwendig sind, um Apples Aufträge für die Produktion von iPhone-Gehäusen und -Rahmen zu erfüllen. Wofür genau die Unternehmen das Geld ausgeben müssen, verrät der Artikel nicht.
Zulieferer müssen Kosten für Produktionsvorbereitung tragen
Die sogenannten NRE-Kosten fallen für die Zulieferer normalerweise an, wenn sie bestimmte Maschinen und Anlagen sowie für die Fertigung nötige Bauteile entwickeln oder anschaffen müssen, um dann in der Folge Apples Aufträge zu erfüllen und den US-Hersteller zu beliefern. Normalerweise werden diese Kosten in der Industrie auf die Gesamtkosten des fertigen Produkts umgelegt, das die Vertragsfertiger an den jeweiligen Abnehmer liefern. Zahlt Apple diese Kosten nicht mehr, drückt der US-Konzern so seine eigenen Ausgaben und steigert im Gegenzug die Gewinnmarge.Weil der Wegfall der Zahlung von NRE-Kosten durch Apple für die Zulieferer eine Schrumpfung ihrer ohnehin geringen Gewinnmargen bedeutet, verzichten die Firmen anscheinend teilweise darauf, Apples Aufträge anzunehmen. Der Bericht zitiert Angaben des taiwanischen Vertragsfertigers Quanta Computer, laut denen das Unternehmen keine Aufträge für den Bau der Apple Watch des Modelljahres 2020 mehr angenommen hatte, nachdem man bisher einer der wichtigsten Auftragsproduzenten war.
Quanta hatte darauf verwiesen, dass für das Unternehmen ein wirtschaftliches Arbeiten im Mittelpunkt stehe, weshalb man bestimmte Aufträge nicht mehr annehme. Der Vertragsfertiger hatte zwar Apple nicht explizit erwähnt, doch Quellen aus dem Umfeld des Unternehmens zufolge belege dieses Verhalten, dass Apples Aufträge trotz steigender Stückzahlen nicht immer ausreichende Gewinne für die Fertigungspartner abwerfen.
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