Hollywood: Reihenweise Mac Pro in der Filmproduktion ausgefallen
In Hollywood kämpften aktuell viele Beschäftigte in der Post-Production mit Computer-Problemen. Reihenweise ließen sich Mac Pro-Workstations nicht mehr hochfahren. Anfangs spekulierte man über eine gezielte Viren-Attacke auf die Branche - die Lösung sah aber anders aus.
Erste Berichte über die Probleme tauchten am Montagabend Ortszeit auf. Es dauerte von da an aber noch einige Stunden, bis sich genauer herauskristallisierte, was eigentlich los ist. Klar wurde dabei, dass sich Mac Pros, die beim Betriebssystem nicht auf neuem Stand waren und genutzt wurden, um mit der in Hollywood sehr verbreiteten Software Avid Media Composer zu arbeiten, nicht mehr in einen betriebsfähigen Zustand hochfuhren.
Der Software-Hersteller Avid reagierte recht schnell und begann mit der Ursachenforschung. Allerdings kam man hierbei nicht so recht voran. Zwischenzeitlich gab es auch Gerüchte, dass eine Malware im Umlauf sein könnte, die ziemlich gezielt Rechner angreift, die für die Filmproduktion in Hollywood genutzt werden. Allerdings bestätigte sich diese Vermutung nicht.
Von entsprechenden Problemen berichtete unter anderem das Team, das gerade mit der Post-Production neuer Episoden der Comedy-Serie "Modern Family" beschäftigt ist. Dutzende Mac Pros des gesamten Teams seien hier nicht mehr hochgefahren. Das Arbeiten war nur noch an Systemen möglich, die zwischenzeitlich nicht heruntergefahren wurden. Wie viele Rechner insgesamt von den Problemen betroffen waren und nun von den IT-Leuten wieder in Form gebracht werden müssen, ist unklar.
Siehe auch: Apple Mac Pro: Modularer Über-Desktop mit Server-CPU ab 5999 Dollar
Der Software-Hersteller Avid reagierte recht schnell und begann mit der Ursachenforschung. Allerdings kam man hierbei nicht so recht voran. Zwischenzeitlich gab es auch Gerüchte, dass eine Malware im Umlauf sein könnte, die ziemlich gezielt Rechner angreift, die für die Filmproduktion in Hollywood genutzt werden. Allerdings bestätigte sich diese Vermutung nicht.
Google ist schuld
Es zeigte sich stattdessen, dass ein gerade ausgespieltes Update für Googles Chrome-Browser die Ursache für die Probleme war. Dass dieses nicht auch bei anderen Nutzern zu Schwierigkeiten führte, lag an einer besonderen Systemkonfiguration, die durch die Anwendung zur Videobearbeitung vorgenommen wurde. Im komplexen Zusammenspiel der verschiedenen Software-Komponenten kam es letztlich zu einer Beeinträchtigung des Dateisystems auf den Workstations.Von entsprechenden Problemen berichtete unter anderem das Team, das gerade mit der Post-Production neuer Episoden der Comedy-Serie "Modern Family" beschäftigt ist. Dutzende Mac Pros des gesamten Teams seien hier nicht mehr hochgefahren. Das Arbeiten war nur noch an Systemen möglich, die zwischenzeitlich nicht heruntergefahren wurden. Wie viele Rechner insgesamt von den Problemen betroffen waren und nun von den IT-Leuten wieder in Form gebracht werden müssen, ist unklar.
Siehe auch: Apple Mac Pro: Modularer Über-Desktop mit Server-CPU ab 5999 Dollar
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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