Emmy-Nominierungen: HBO schlägt Netflix - dank Game of Thrones
Das klassische Fernsehen ist in den vergangenen Jahren massiv unter Druck geraten, verantwortlich dafür sind vor allem die großen Streaming-Portale wie Netflix und Amazon Prime Video. Das zeigt sich auch bei den Emmy Awards, hier konnte Netflix im vergangenen Jahr zum bisherigen Platzhirschen HBO aufschließen.
Auch bei den diesjährigen "Fernseh-Oskars" wird es ein Duell zwischen dem Abo-Sender HBO und dem Streaming-Giganten Netflix geben. Bei den nun bekannt gegebenen Nominierungen (via The Hollywood Reporter) konnte sich das alte TV-Schlachtschiff HBO wieder vor den Streaming-Emporkömmling setzen. Im Vorjahr konnte Netflix bei den Nominierungen erstmals HBO überholen, bei der Verleihung der Prime Time Emmys lagen die beiden dann gleichauf und konnten sich jeweils 23 Auszeichnungen sichern.
Für die Emmy-Verleiher spielten die vielen negativen Stimmen von Fans und Kritikern, die es für die letzte Staffel gab, keine Rolle. Man will sicherlich auch das TV-Phänomen Game of Thrones mit gebührendem Trommelwirbel verabschieden. HBO konnte außerdem mit Chernobyl (19 Nominierungen) und Barry (17) punkten.
Die aussichtsreichste Netflix-Produktion ist das Justiz- und Rassismus-Drama When They See Us, die 16 Nominierungen erreichte. Dahinter folgen Russian Doll (13) und die Naturdoku Our Planet (10).
Auch Amazon konnte sich im Vergleich zum Vorjahr ordentlich verbessern, Prime Video-Produktionen konnten sich von 22 auf 47 Nominierungen steigern. Die mit Abstand meistnominierte Serie ist The Marvelous Mrs. Maisel, sie kommt auf 20 maximal mögliche Emmys.
Game of Thrones sei Dank
Dieses Jahr hat HBO wieder die Nase vorne, man hat die theoretische Chance auf 137 Auszeichnungen (29 mehr als im Vorjahr), Netflix kommt auf 117 Nominierungen (fünf mehr als 2018). Das Wiedererstarken von HBO hat allerdings einen speziellen Grund: Game of Thrones. Denn die letzte Staffel der Fantasy-Saga wurde satte 32 Mal nominiert - ein neuer Rekord für eine einzelne Produktion, bisher hielt diesen NYPD Blue mit 26 Nominierungen (1994).Für die Emmy-Verleiher spielten die vielen negativen Stimmen von Fans und Kritikern, die es für die letzte Staffel gab, keine Rolle. Man will sicherlich auch das TV-Phänomen Game of Thrones mit gebührendem Trommelwirbel verabschieden. HBO konnte außerdem mit Chernobyl (19 Nominierungen) und Barry (17) punkten.
Die aussichtsreichste Netflix-Produktion ist das Justiz- und Rassismus-Drama When They See Us, die 16 Nominierungen erreichte. Dahinter folgen Russian Doll (13) und die Naturdoku Our Planet (10).
Auch Amazon konnte sich im Vergleich zum Vorjahr ordentlich verbessern, Prime Video-Produktionen konnten sich von 22 auf 47 Nominierungen steigern. Die mit Abstand meistnominierte Serie ist The Marvelous Mrs. Maisel, sie kommt auf 20 maximal mögliche Emmys.
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