Fight Club-Kult-Regisseur David Fincher dreht einen Film für Netflix
Es gibt immer wieder Regisseure, die sich abfällig über Netflix und Co. äußern, andere haben hingegen deutlich weniger Berührungsängste, wenn es um den Streaming-Riesen geht. Dazu zählt auch Regie-Legende David Fincher, dieser bereitet seinen nächsten Film als Netflix Original vor.
Es ist eigentlich nur schwer zu glauben, aber der letzte Film von Fincher liegt mittlerweile fünf Jahre zurück, "Gone Girl - Das perfekte Opfer" kam 2014 in die Kinos. Es war und ist allerdings nicht der bekannteste Streifen des 56-Jährigen, diese Titel gebühren seinen Filmen Sieben, The Game, Der seltsame Fall des Benjamin Button und natürlich Fight Club.
Eines hatten sie aber gemeinsam, nämlich die Tatsache, dass es Kinoproduktionen waren. Das wird auf seinen nächsten Film mit dem Titel Mank nicht mehr zutreffen, denn dieser wird erstmals auf Netflix debütieren. Wie Variety berichtet, widmet sich Mank der Produktion und Entstehungsgeschichte von Orson Welles' Geniestreich Citizen Kane.
David Fincher plant also wohl mehr als eine simple Filmbiografie. Denn laut dem Welles-Weggefährten John Houseman war "Mank" zwar ein "neurotischer Trinker und zwanghafter Glücksspieler, aber auch einer der intelligentesten, bestinformierten, schlausten, menschlichsten und charmantesten Männer, die ich kennengelernt habe".
Fincher dreht mit Mank zwar seinen ersten Film für Netflix, das Streaming-Portal ist für den Regisseur und Produzenten aber alles andere als fremd: Denn Fincher hat für und mit Netflix Serien wie House of Cards, Mindhunter und zuletzt Love, Death & Robots umgesetzt, bei den ersten beiden hat er auch teilweise im Regiestuhl Platz genommen.
Eines hatten sie aber gemeinsam, nämlich die Tatsache, dass es Kinoproduktionen waren. Das wird auf seinen nächsten Film mit dem Titel Mank nicht mehr zutreffen, denn dieser wird erstmals auf Netflix debütieren. Wie Variety berichtet, widmet sich Mank der Produktion und Entstehungsgeschichte von Orson Welles' Geniestreich Citizen Kane.
Hollywood-Legenden
Im Mittelpunkt steht aber nicht Regisseur Welles, sondern der Drehbuchautor Herman J. Mankiewicz (in dessen Rolle Gary Oldman schlüpfen wird). Der gebürtige Berliner gilt aber als ebenso legendär, der in die USA ausgewanderte Deutsche galt als bunter Hund, der vor allem für seinen Humor bekannt war.David Fincher plant also wohl mehr als eine simple Filmbiografie. Denn laut dem Welles-Weggefährten John Houseman war "Mank" zwar ein "neurotischer Trinker und zwanghafter Glücksspieler, aber auch einer der intelligentesten, bestinformierten, schlausten, menschlichsten und charmantesten Männer, die ich kennengelernt habe".
Fincher dreht mit Mank zwar seinen ersten Film für Netflix, das Streaming-Portal ist für den Regisseur und Produzenten aber alles andere als fremd: Denn Fincher hat für und mit Netflix Serien wie House of Cards, Mindhunter und zuletzt Love, Death & Robots umgesetzt, bei den ersten beiden hat er auch teilweise im Regiestuhl Platz genommen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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