Amazon stellt den Vertrieb der umstrittenen Dash-Buttons jetzt ein
Der Handelskonzern Amazon wartet immer wieder mit mehr oder weniger guten Ideen auf, mit denen die Bestellmengen gesteigert werden können. Eine davon waren die Dash-Buttons, die man sich überall im Haushalt anbringen sollte, um auf Knopfdruck Verbrauchsmaterialien nachzubestellen. Nun wird dieses Angebot eingestellt.
Die ersten Dash-Buttons hat Amazon 2015 in den USA bereitgestellt. Im darauffolgenden Jahr starteten sie auch in Deutschland und waren von Beginn an Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen zwischen Amazon und Verbraucherschützern. Bei einigen Anwendern fanden sie unterdessen einen festen Platz im Alltag, breit durchsetzen konnten sich die kleinen Funk-Knöpfe allerdings nie.
Wie der Amazon-Manager Daniel Rausch dem US-Magazin CNet erklärte, habe man in den letzten vier Jahren immerhin einige Millionen Dash-Buttons weltweit unter die Leute gebracht und das darüber bestellbare Sortiment immer weiter ausgebaut. Am erfolgreichsten waren dabei Bestell-Knöpfe, über die Dinge geliefert wurden, die immer wieder schnell verbraucht werden: Toilettenpapier, Tierfutter und in Flaschen abgefülltes Wasser. Aber auch Dash-Buttons für Druckerpatronen und Kondome sollen recht umfangreich genutzt worden sein.
Inzwischen hat Amazon das System ausgeweitet und den zugrundeliegenden Dienst in diverse andere Plattformen integriert. So gibt es nun Drucker, die sich ihre eigene Tinte nachbestellen, wenn der Füllstand zu niedrig wird. Und auch das Alexa-System und verschiedene andere Geräte ermöglichen die direkte Bestellabgabe. Die Buttons selbst werden daher heute nicht mehr zwingend benötigt, um Verbrauchsgüter schnell nachzubestellen. Die Systeme, die sich aber noch im Einsatz befinden, sollen weiterhin funktionieren - nur neue Dash-Buttons werden nicht mehr verschickt.
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Wie der Amazon-Manager Daniel Rausch dem US-Magazin CNet erklärte, habe man in den letzten vier Jahren immerhin einige Millionen Dash-Buttons weltweit unter die Leute gebracht und das darüber bestellbare Sortiment immer weiter ausgebaut. Am erfolgreichsten waren dabei Bestell-Knöpfe, über die Dinge geliefert wurden, die immer wieder schnell verbraucht werden: Toilettenpapier, Tierfutter und in Flaschen abgefülltes Wasser. Aber auch Dash-Buttons für Druckerpatronen und Kondome sollen recht umfangreich genutzt worden sein.
Wegbereiter für neue Dienste
Wie Rausch ausführte, sei der Service im Grunde ein wichtiger Wegbereiter für die Entwicklung hin zu einem vernetzten Haushalt gewesen. Man habe ohnehin nie damit gerechnet, dass die Kunden 500 verschiedene Buttons in allen möglichen Bereichen ihres Haushalts platzieren. Vielmehr ging es darum, Akzeptanz für neue Möglichkeiten zu schaffen, mit denen die User auch ohne Zuhilfenahme von PC oder Smartphone bei dem Online-Händler einkaufen.Inzwischen hat Amazon das System ausgeweitet und den zugrundeliegenden Dienst in diverse andere Plattformen integriert. So gibt es nun Drucker, die sich ihre eigene Tinte nachbestellen, wenn der Füllstand zu niedrig wird. Und auch das Alexa-System und verschiedene andere Geräte ermöglichen die direkte Bestellabgabe. Die Buttons selbst werden daher heute nicht mehr zwingend benötigt, um Verbrauchsgüter schnell nachzubestellen. Die Systeme, die sich aber noch im Einsatz befinden, sollen weiterhin funktionieren - nur neue Dash-Buttons werden nicht mehr verschickt.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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