Apple-Ladematte AirPower verzögert sich erneut, das sind die Gründe
Der kalifornische Konzern Apple hat seine Liebe zur Kabellosigkeit zwar verhältnismäßig spät entdeckt, als es soweit war, träumte der Chefdesigner von einer strahlenden "kabellosen Zukunft". Das gilt auch für das iPhone, dazu hat Apple eine Induktionsladematte namens AirPower vorgestellt. Deren Entwicklung stößt aber offenbar auf Probleme.
Kurz vor der Worldwide Developers Conference (WWDC) Ende Mai wagten wir einen Ausblick auf das, was Apple auf der Entwicklerkonferenz zeigen könnte. Damals spekulierten nicht nur wir, dass es für Apple schön langsam an der Zeit wäre, AirPower zu veröffentlichen. Zwar hat der kalifornische Konzern nie etwas anderes behauptet, als dass eine Veröffentlichung 2018 erfolgen wird, es wäre für Apple jedoch wenig schmeichelhaft, wenn man AirPower nicht vor dem ersten Jahrestag der Ankündigung (gemeinsam mit dem iPhone X) auf den Markt bekommt.
Die Techniker quälen sich aktuell mit diversen Problemen, heißt es unter Berufung auf Quellen im Unternehmen. Das wohl größte ist, dass sie versuchen, die Überhitzung des Ladegeräts zu verhindern. Dazu kommt die Komplexität der Schaltkreise, auch diese sollen Schwierigkeiten machen. Offiziell wollte Apple den Bericht erwartungsgemäß nicht kommentieren.
Wer sich an dieser Stelle fragt, warum das Apple nicht schafft, was viele andere Zubehörhersteller längst anbieten: Apple will im Gegensatz zu den aktuell erhältlichen Systemen das Aufladen von drei Geräten (iPhone, Apple Watch und AirPods) gleichzeitig unterstützen und das an jeder Stelle der Matte.
Juni-Ziel verpasst
Laut Informationen des Wirtschaftsportals Bloomberg war das wohl auch geplant, denn intern hat man einen Start im Juni anvisiert. Doch AirPower wird nicht vor dem Herbst in den Verkauf kommen, das steht mittlerweile fest. Offiziell schweigt der Konzern zu diesem Thema, doch laut Bloomberg-Informationen hat die Entwicklung von AirPower ziemliche Probleme.Die Techniker quälen sich aktuell mit diversen Problemen, heißt es unter Berufung auf Quellen im Unternehmen. Das wohl größte ist, dass sie versuchen, die Überhitzung des Ladegeräts zu verhindern. Dazu kommt die Komplexität der Schaltkreise, auch diese sollen Schwierigkeiten machen. Offiziell wollte Apple den Bericht erwartungsgemäß nicht kommentieren.
Wer sich an dieser Stelle fragt, warum das Apple nicht schafft, was viele andere Zubehörhersteller längst anbieten: Apple will im Gegensatz zu den aktuell erhältlichen Systemen das Aufladen von drei Geräten (iPhone, Apple Watch und AirPods) gleichzeitig unterstützen und das an jeder Stelle der Matte.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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