Vodafone baut Beamforming für stationäre LTE-Anbindungen aus
Der Telekommunikationskonzern beginnt jetzt damit, sein Netz mit der Beamforming-Technologie auszustatten. Damit sollen Nutzer mit hohem Bandbreitenbedarf von den einzelnen Sendeanlagen gezielt mit hoher Signalqualität versorgt werden. Vor allem als DSL-Ersatz im ländlichen Raum ist dies interessant.
Beim Beamforming kommt in erster Linie eine spezielle Antennen-Technik zum Einsatz. In den Vodafone-Anlagen, die mit Hardware von Ericsson ausgestattet werden, finden sich beispielsweise 128 einzelne kleine Antennen wieder. In Verbindung mit zugehöriger Steuerungs-Software soll so jeweils die optimale Luftschnittstelle genutzt werden, um Verbindung zu einem Nutzer herzustellen.
Vodafone will mit der Technologie, die das Unternehmen selbst als 5G Beam bezeichnet, vor allem stationäre Empfänger versorgen. Das Unternehmen bietet hierfür den so genannten GigaCube an, der als Alternative zum klassischen Festnetzanschluss zum Einsatz kommt. Die vielen kleinen Antennen können hierbei als flexiblere Form einer Richtfunkstrecke betrachtet werden.
Nach Angaben Vodafones wurde die neue Beamforming-Technik jetzt als erstes im hessischen Langenhain aktiviert. Im Laufe des Jahres soll die Technologie in vielen anderen Regionen des Landes bereitgestellt werden. Sie soll dort auch dafür sorgen, dass mit der verfügbaren Kapazität einer Sendeanlage mehr Kunden gut versorgt werden können.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Vodafone will mit der Technologie, die das Unternehmen selbst als 5G Beam bezeichnet, vor allem stationäre Empfänger versorgen. Das Unternehmen bietet hierfür den so genannten GigaCube an, der als Alternative zum klassischen Festnetzanschluss zum Einsatz kommt. Die vielen kleinen Antennen können hierbei als flexiblere Form einer Richtfunkstrecke betrachtet werden.
Ausbau startet von Hessen aus
Angesichts des noch immer schleppenden Breitband-Ausbaus auf dem Land sieht man bei Vodafone durchaus einiges Potenzial für die Vermarktung seiner Mobilfunk-Alternative. Gerade erst hat das Unternehmen das monatliche Datenvolumen in seinen GigaCube-Verträgen von 50 auf 200 Gigabyte erhöht, wobei jeweils die volle LTE-Bandbreite genutzt werden kann. Für viele Haushalte dürfte das eine lohnenswerte Alternative zu langsamen DSL-Anschlüssen und den Kabel-Anbindungen mit ihren extrem schwachen Upload-Raten darstellen.Nach Angaben Vodafones wurde die neue Beamforming-Technik jetzt als erstes im hessischen Langenhain aktiviert. Im Laufe des Jahres soll die Technologie in vielen anderen Regionen des Landes bereitgestellt werden. Sie soll dort auch dafür sorgen, dass mit der verfügbaren Kapazität einer Sendeanlage mehr Kunden gut versorgt werden können.
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